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Freitag, 22. Januar 2016

Kauf Dir was Schönes

Vor einiger Zeit:
Mein Laptop war jetzt auch noch defekt, mein Handy hatte keine Verbindung und meine Kinder musste ich bestechen wenn ich ihren Laptop mal eben kurz ausleihen wollte.
Und am Donnerstag kann ich dann wieder mit meinem Arzt telefonieren, weil er dann neue Erkenntnisse haben will.
HALLLOOOOOO?!...ich weiß doch was es ist und er mittlerweile auch!

Seine Empfehlung: Machen Sie nicht das was alle um Sie herum machen, sondern leben Sie Ihr Leben! ...oh Mann hat der eine Ahnung... Würde er mich kennen, wüsste er das ich eben nicht das mache was alle machen oder anders gesagt, ich bin dafür bekannt anders zu sein: Wenn alle rechts abbiegen, biege ich links ab!

Sollte man allein schon an der Anzahl meiner Kinder erkennen können, ich habe keine 1,4 Kinder und auch nicht die ein lange Zeit als Non plus Ultra geltenden 2 Kinder! ....GRUMMEL...

Ich predige genau das auch meinen Kindern, eben nicht das zu machen weil alle es machen mit dem Satz "Nur weil ALLE es machen heißt ja noch lange nicht das es am Ende auch richtig ist! Die Lemminge springen auch alle von einer Felsenklippe ins Meer weil es eben ALLE machen und sind am Ende tot! TOLL das Leben vorbei aber wenigstens nicht anders als die anderen!
Na und sollen sie doch sagen ihr seid anders. Wo ist es denn erstrebenswert Einheitsbrei zu sein? Sollen sie doch sagen ihr seid verrückt, ist doch egal. Verrückt ist auch ein Stuhl den man vom Tisch zieht, der nicht in einer langen Schlange Stühle steht! Ich habe noch nie etwas von diesem Nivellierungswahn der seid geraumer Zeit durch die Gesellschaft zieht, gehalten, besonders in puncto Mensch nicht! Wie willste da denn noch DU sein wenn Du so bist wie die anderen. Bei Sachgegenständen macht es ja irgendwo Sinn sie zu normen und zu kopieren, aber sonst?! Genau, macht es auf Dauer krank!"

...und was sagte ich zu Petra und Hanna? "Ich glaube, wir sollten uns wirklich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss schließlich auch mit jedem Arsch klar kommen, oder?!." Okay, sie und noch andere haben sich bei diesen Satz derbe an ihrem Kaffee, Tee oder Brötchen verschluckt und ich hatte daraufhin bestimmt 10 Minuten keinen Gesprächspartner mehr am Frühstückstisch, sie haben mir gewaltig einen gehustet und vorwurfsvoll geschaut, aber trotzdem gaben sie mir recht.

Mein Lichtblick: Meine Kinder berechneten mir die Nutzung ihres Laptops jedenfalls nicht stundenweise sondern drückten mir den Euro zurück in die Hand und sagen "Kauf Dir was Schönes dafür!" Ein Eis oder einen Lutscher!!!

Cool, 2 Euro habe ich schon, noch 4x und ich kann mir das Buch, welches ich bei Jokers gesehen habe, kaufen!!

Donnerstag, 21. Januar 2016

Kindermund - Klappe die 7.

Mein Jüngster ist eine Marke für sich. Nun dieses ist vielleicht nicht weiter erstaunlich, wenn man bedenkt das er laut des, die Sekunden mit ausdruckenden, Wehenschreibers am 21.01.09 um genau  21:01:09 Uhr geboren ist.

Hundehypnose Juni 2012:
Er:" Sieh in die Sonne, Buddy. Sieh in die Sonne, sieh in die Sonne!" Buddy folgt mit den Augen auch dem vor seinen Augen wild hin und her geschwungenen Anhänger in Form einer Sonne am Lederband. "Hopp - Spring in den Grill, Buddy!" und keine Sekunde später fragte er uns andere in einer fröhlichen Stimme (ähnlich eines Händlers auf dem Fischmarktes): "Wer will Hot Dogs?!"

Hähnchenbeine erklärt er mir früher so:
Er: "Ich mag heute das nackte Hühnchen das wir gekauft haben!"
Ich:"Du willst Hühnersuppe essen?!?!?!"
Er: "Nein Mama, ich meine die nackten Hühnchen Schultern, die wir gestern gekauft haben!"

Missverständnis:
Er: "Wir fahren jetzt zu McDonalds!"
Ich: "Ja aber erst fahren wir zu Roller (Möbeldiscount)!"
Er: "Nein, mit dem Roller will ich nicht zu McDonalds, lieber mit dem Buggy.

Wortkreationen:
Schi-schi-mau-mau = Chihuahua
Die grüne Wasserbombe = Wassermelone
Das Haus das Musik macht = Konzerthaus in Freiburg
Tri-Tra-Tralla-la Bonbons = Partymix Fruchtgummimischung vom Lidl
Goldaugen = Glänzende Augen
Mein Gehü-ürn ist eingefroren = Kopfschmerzen
Der Junge der wie die anderen M und Ms (Smarties) heißt = Marty
Wiesowie = Sowieso
Stierschaf = Schafbock
Stierziege = Ziegenbock
Zaubersteine = Dieses sind all die Steine und die Unterarten der Gleichen die er sammelt und immer wieder auf äußerst mysteriöse Weise im Haus verschwinden.
Das Quadrat wo eine Ecke fehlt = Dreieck
Einmal Holland, bitte = Gebakkene Kibbelingen oder Fish'n Chips bei Nordsee.
Ein Dollar = entspricht der Summe von 0,01 Euro - 200.000 Euro

Achselhaarespray = Deospray
Sein Banille Eis ist selbstverständlich ein Vanille oder aber ein Bananen Eis, weil er sich im Vorfeld nie ganz sicher ist, welches er letztlich möchte. Am Ende nimmt er dann aber Erdbeereis, jedes Mal!

Sein absolutes Lieblingswort ist derzeit: VOLLPFOSTEN
Sein Lieblingssatz oder der meistbenutzte Satz seines Lebens ist: "Ich habe Dich ganz doll lieb!" Er fällt mehrmals täglich, jeder von seinen Geschwistern bekommt mindestens einmal täglich diesen Satz und seine Eltern mehrfach.
Sehr oft kommt er auch einfach nur deshalb ganz hinten aus dem Garten zu mir in die Küche, sagt diesen Satz und verschwindet sogleich auch schon wieder.
Was sollte ich sonst sagen als "Ich Dich auch, mein Olebär!"

Unser allabendlicher Ritualspruch (und bei den 6 Kindern zuvor) ist darum auch
"Gute Nacht, bis morgen Früh, Schlaf gut, Träum was Schönes. Ich hab Dich lieb bis zur Sonne, zum Mond, zu den Sternen und wieder zurück!"

...DAS WAR SO... DAS IST SO... DAS BLEIBT SO....

...wenn meine Großen ihn heute auch nur eher sagen weil sie Schabernack treiben wollen oder es sich um ihren jüngsten Bruder handelt....

Hoffentlich ändert sich dieses niemals.....


Oostfreeske Jung in der Schwarzwald Hauptstadt: Einmal "Holland" = Gebakkene Kibbelingen mit Pommes


Fischdressur: Los, ab auf Deinen Platz, schwimm dahinten hin, Du blöder Fisch!




Mittwoch, 20. Januar 2016

Benehmt euch sonst komme ich ins Gefängnis!

"Benehmt euch - sonst komme ich ins Gefängnis"
Einer meiner liebsten Sätze, wenn meine Kinder aus lauter Langeweile das Haus verwüsten.

Unter verwüsten versteht sicherlich jeder etwas anderes. So manch einer nennt es Durcheinander oder "etwas chaotisch".  
Eine Bekannte von mir kann den ganzen Vormittag geputzt und aufgeräumt haben und es schaut für mich dann trotzdem noch aus, als wäre soeben eine Kompanie eines plündernden Söldnerheers durchgezogen. Während es bei einer anderen Bekannten schon schrecklich dreckig und chaotisch ist, wenn 10 Legoteilchen, 2 Stück Bonbonpapier auf dem Tisch und 10 Kekskrümel auf dem Boden liegen, zumindestens ist es ihre Auffassung.  Je nach Herkunft und Glauben varieren hier also die Vorstellungen von Ordnung. Nun, denn ich für meinen Teil habe es gerne sauber, aufgeräumt und klar strukturiert. Das dieses mit 7 Kindern manchmal nahezu unmöglich ist, ist mir klar, ändert aber nichts an meiner Vorliebe. Andere haben eben eine Vorliebe für Peitschen, Toiletten, Lack und Leder, Bier die so schön hat geprickelt in meine Bauchnabel, Erdbeereis mit Gurken, ....die Bandbreite ist hier sogar noch größer! Zurück zu mir und meiner Familie, unserem Sinn für ORdnung:
Wozu haben wir schließlich Schränke, Spielzeugkisten, Regale usw. usw. kurz: den sog. Hausrat gekauft, wenn wir doch nur den Fußboden und die Schränke lediglich außen benutzen? EBEN!

Ebenso verhält es sich mit den Wäschetonnen. Diese haben wir ausschließlich zu Deko-Zwecken angeschafft. Ich gehe davon aus, das unsere Kinder aber auch mein lieber Herr Gemahl es denken. Würden sie sonst die Wäsche neben die Tonne werfen anstatt hinein?
Saubere Wäsche muss jederzeit griffbereit in den Schränken liegen. Dieses sind die Erwartungen meiner Kinder als auch meines Gattergötten ähm ich meine natürlich Göttergatten. Das Problem ist nur, weder mein Mann noch unsere Kinder verstehen die Formel von allzeit griffbereiter Wäsche im Schrank! Sie vertauschen die Formel DWIDW = SWIS ( "dreckige Wäsche  in die Wäschetonne = saubere Wäsche im Schrank") mit der DWNDB=KSWIS ("dreckige Wäsche neben den Bett = keine saubere Wäsche im Schrank") und verstehen dadurch meine Aufregung natürlich nicht. Ich gebe gerne den Oberlehrer und erkläre sie ihnen und den Unterschied zwischen beiden Formeln wieder und wieder. In diesem Bereich scheinen sie ebenso lernresistent zu sein, wie ihr Herr Papa! 
Ich habe es mit allen Mitteln versucht:
1. Ich habe es mit mitnehmen und darauf hinweisen versucht. "Schatz, Deine Wäsche lag wieder neben dem Bett, ich habe sie für Dich heute mitgenommen. Machst Du es in Zukunft bitte selbst?" --->Alles blieb so!
2. Ich habe die Wäsche mitgenommen und ihm den Marsch geblasen "So KOLLEGE das war das allerletzte Mal das mich Morgens als erstes nicht mein Mann sondern seine schmutzige Unterhose anlacht!" ---> Mittlere Ehekrise - die Dinge blieben wie gehabt.
3. Ich habe es mit Streikandrohung versucht "Okay mein Freund, ich lasse Deine Wäsche liegen!" ---> Alles blieb so.
4. Ich versuchte es mit einem Warnstreik und ließ die Wäsche 2 Tage liegen. --->Alles blieb so
5.  Ich ging in den Streik und ließ die Wäsche liegen ---> Alles blieb so, die Kleidung müffelte nach 7 Tagen und mein Mann lief weitere 7 Tagen mit der gleichen Hose herum, bis er seine Wäsche einsammelt, dabei mich als herzlos, launisch, und und und betitelte. Ich hatte gewonnen nach 11 Jahren Krampf habe ich mich durchgesetzt. Ich glaube er hätte sonst etwas sagen können, ich hatte nach 11 Jahren die Schlacht für mich entschieden und mich durchgesetzt. Ich war also total taff, willensstark und souverän.
Wenn ich mich gefreut hatte, so hatte ich mich zu früh gefreut. Nach 2 Wochen wurde nicht mehr täglich sondern nur 2-täglich, nach 3 Wochen nur noch einmal die Woche und nach 4 Wochen gar nicht mehr zusammengesammelt sondern abends wie eh und je dort fallen und liegengelassen wo er gerade stand.

Und die Kinder?! Die haben es imitiert, denn früher als sie noch ganz klein, lieb, nett und süß waren (glaubt mir, ab einem bestimmten Alter ändert sich dieses und das Bild wandelt sich um 180°), brachten sie ganz stolz ihre Dreckwäsche vom Badezimmer (wo ich morgens anzog und wusch) in die Wäschetonne im direkt angrenzenden Hauswirtschaftsraum meist begleitet von dem Satz "Ich bin schon richtig groß, nech?" Auf jeden Fall waren sie das. Da waren sie um die 2-3 Jahre herum. Das ist in etwa die Zeit in der sie Joghurtbecher in den Mülleimer werfen bzw. ganz stolz in den gelben Sack, wenn er denn leer ist. Stolz auf sich selbst, dieses Ziel erreicht zu haben. Später wandelt sich selbstverständlich auch dieses Bild und der Joghurtbecher bleibt mit Löffel auf dem Tisch oder wo sie sich gerade aufhalten stehen oder liegen.
Jetzt handhaben sie es wie ihr Vater, nach lautstarker Ansage holen sie mit viel Glück einmal wöchentlich ihre Dreckwäsche und stopfen es in die Wäschetonnen. Meine Jüngsten natürlich nicht, auch wenn sie Tendenzen zeigen, unter der gleichen genetisch bedingten Lernresistenz zu leiden. Es können nur die defekten Gene väterlicherseits sein, der zu solch Chaoten werden lässt. 

Ich wasche nur das, was in den Tonnen ist, alles was daneben z.B. unterm Bett, auf dem Schreibtisch, halb unterm Schrank liegt nicht sondern lasse es an Ort und Stelle liegen. Ich meine natürlich die Wäschetonnen in ihren Zimmern, nicht bei den Waschmaschinen. Nein, sie brauchen nicht kreuz und quer durchs Haus marschieren um ihre Dreckwäsche zu entsorgen. Mir mag ich diese langen Wege zumuten aber nicht doch meiner lieben Familie.
Was bedeutet das Wort Familie eigentlich? Die Etymologie (sprachliche Herkunft) hilft uns hier weiter.
Das Wort ist eine Kollektivbildung und zu lateinisch famulus, famula “Diener, Dienerin”. Es bezeichnet die Gesamtheit des Gesindes unter einem Dach und unter einem Herrn. Heute noch zu finden in der Bezeichnung Famiglia Pontificia am päpstlichen Hof.
Die lateinische Bezeichnung familia wurde erst relativ spät ins Deutsche übernommen. Bis ins 18. Jh. hinein wird der Begriff durch “Haus” oder die Formel “Weib und Kind” (aus der Sicht des Vaters, welche auch sonst?!) abgedeckt. In Gebeten sprach noch im 19 Jh. der Hausvater von “Ich und mein Haus”. Hervorgegangen aus den ältesten Benennungen für Familie: gothisch heiv, althochdeutsch hiwiski, hieske, hiuske, hûske.
Daraus bildete sich dann am Ende Heirat, das anfangs Hausbesorgung, dann Ehestand und schließlich Eheschluss bedeutete. Das Grundwort ist Rat, das auch in Hausrat, Vorrat, Gerät vorkommt und allgemein “Mittel, die zum Lebensunterhalt notwendig sind” umfasst.
Sprachliche Wendungen für “Familie”, die zum Teil auch heutzutage noch gebräuchlich sind: mein ganzes Haus, meine Leute, die Meinigen, Frau und Kinder. “Meine Leute” umschließt die engere Verwandtschaft, aber auch die Dienstboten bzw. Angestellten, besonders im Handwerksbereich üblich; Beispielzitat: “wir fanden den vater ganz allein, denn die familie (seine leute, nicht blosz die dienstboten) war auf dem felde” (Goethe, zit. in Grimmsches Wörterbuch)
Familie ist also der Besitz des Vaters. Eine Frau kann demnach keine Familie haben, denn sie ist ja selbst als Teil des Hausrats definiert.
Jetzt stelle man sich 7 Tage Ferien mit ungünstigem Wetter und 7 Kinder die sich zu Hause aufhalten vor.
3 Playmobilwelten in 6 Kisten, 2 Kisten Lego Duplo, 1 Kiste Lego Duplo Eisenbahn, 2 Kisten kleines Lego, 1 Kiste Siku Autos, 1 Kiste Holzeisenbahn, 1 Kiste Barbie Accessoires, 1 Kiste Baby Born und Baby Annabell Accessoires, 1 Kiste Spielküchenzubehör.
Unsere Kisten haben folgende Maße ca. L70xH50xB40 

Und am Ende dieser einen Woche waren sie allesamt leer!!

Es wird mich mindestens eine Woche Arbeit kosten und entweder die (Bügel-)Wäsche (täglich zwei 8-kg Maschinen) oder ich bleibe am Ende auf der Strecke! Bei meinem Glück, herrscht draußen das herrlichste Wetter und wenn ich fertig bin, regnet es wieder, so war es in den vergangenen 19 Jahren stets. Wollen wir wetten?! 

Aber etwas Gutes hat die Sache:

Dafür komme ich nicht ins Gefängsnis weil ich meine Kinder in einer verwahrlosten Wohnung leben lasse.

Das ist eben der Preis oder die Konsequenz wenn Du JA zu vielen Kindern, der Zukunft sagst und Letzteren eine Chance gibst. Du bist täglich 18-20 Stunden  mit ihnen und den Dingen die sie so machen und sie betrifft beschäftigt. Langeweile kommt dort nur sehr selten auf.

Ganz ehrlich: Tauschen möchte ich mit keinem Singlepaar, Einzelkindeltern,.... zumindest in diesem Leben nicht! Definitiv nicht. Im nächsten Leben?! Vielleicht....sehr gut möglich.

Montag, 18. Januar 2016

Großfamilien haben es einfacher?!


Viele denken in der heutigen Zeit, das Haushalt und Kindererziehung ein Kinderspiel ist. Es gibt tolle technische Errungenschaften die das Leben allgemein einfacher machen und dadurch wird ein hohes Maß an Zeit frei. Kinder können mit elektronischen Spielzeugen wunderbar beschäftigt werden und als Eltern besonders als Mutter braucht man sich nicht mehr sonderlich viel um sie kümmern.
Auch glauben viele, je mehr Kinder jemand hat, desto weniger braucht er sich mit diesen beschäftigen, da sie sich ja gegenseitig beschäftigen und erziehen. Dieses mag im Einzelfall so sein und auch zutreffen. Ich glaube allerdings nicht das es sich hierbei dann auch um jene Familien handelt deren Kinder als wohlerzogen oder normal gelten. Sondern eher um diese Familien, die uns normalen Großfamilien diesen schlechten Ruf verschafft haben "Laut, schmutzig, ungepflegt, unerzogen, ohne Benimm, asozial" um nur einige Worte die in Deutschland gerne mit dem Begriff Großfamilie assoziert werden zu nennen. Natürlich hat es auch etwas mit jenen zu tun, die ihr wildes, freches und recht unerzogenes Kind als Beispiel nehmen einfach mal sieben nehmen ebenso ihre Überforderung mit der Kindererziehung und dem Haushalt multiplizieren es mal sieben und addieren dann beide Summen zusammen. Was dabei herauskommt, nun ja, ich sage es einmal so "Wenn so manches Kind, das ich in der freien Wildbahn kennenlernen durfte, meines wäre, dann wäre ich längst dem Wahnsinn anheim gefallen!"
Hierzu ein kleines Beispiel:
Ein Mitschüler meines 3. Kindes, ging in der ersten Klasse bereits auf Lehrer los, warf mit Schultaschen und Stühlen, vermöbelt und beleidigte grundlos nahezu jedes Kind von Klasse 1-4 das ihr im Weg stand, hierzu griff sich auch gerne auf die Innenausstattung der Schule zurück, zudem war sie stets sehr ungepflegt mit dreckiger und stinkiger Kleidung und Schnoddernase. (Also meine Kinder wären in solch einem ekelerregenden und erbärmlichen Zustand von mir niemals vor die Tür gelassen worden noch nicht einmal im Haus hätte ich eines der meinen so haben wollen. Igitt! ) Dieses Kind trug den Namen des Fahrzeugherstellers mit Stern nur ohne Benz und war (und ist bis heute hinzu) ein Einzelkind! "Ey Du Wix.. war einer ihrer harmlosesten Sätze. Na gut, eine schwangere Lehrerin in den Magen zu boxen und dabei zu schreien "Du dreckige Hure ich schlag Dir Dein Kind aus dem Bauch Du alte Dreckschlampe!" weil diese im letzten Moment verhindert hatte, das besagtes Mädel mit ihrem Stuhl den Mitschüler niederschlug.
Wenn ich dieses Kind jetzt als Anhaltspunkt nehme und die nicht übersehbare und offensichtliche Überforderung ...hm..vielleicht nennt man es auch Desinteresse...... der Eltern in diesem Bereichen, mit sieben multipliziere ....nein, ich stelle es mir jetzt doch lieber nicht vor, die einfache Version ist für meinen Geschmack schon zu schlimm.... und tut letztlich auch nichts zur Sache.

Tatsache ist, je mehr Kinder man hat, desto mehr und länger ist man mit ihnen und Dingen die sie betreffen beschäftigt.
Und, das weiß Gott, bedeuten viele Kinder nicht das sie sich immer lieb und nett miteinander beschäftigen und zusammen in Frieden spielen. Ganz im Gegenteil. Kürzlich hatte ich hier innerhalb einer knappen Stunden 7x lauthalse Auseinandersetzungen und Streitereien zu schlichten. Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich eben auch Späne. Ich nenne hier nur das Beispiel öffentlicher Spielplatz, Schule oder Kindergarten, wo Streitereien als vollkommen normal gelten und an der Tagesordnung stehen.

Ein anderes Mal erklärten mir 7 Kinder nacheinander ihnen wäre langweilig und jedes forderte dementsprechend von mir die volle Aufmerksamkeit ein. Sie hätten genau so sagen können "Bespass mich Mutter!"  Ein Kind beschäftigen ist da relativ leicht und einfach zu bewerkstelligen, aber 7 noch dazu im wirklich völlig unterschiedlichem Alter, Charakter und Interessen, ist nicht immer die leichteste Aufgabe.

Mittlerweile habe ich in diesem Berech aber eine Strategie entwickelt den Großen die Langeweile auf der Stelle zu nehmen. "Wenn Dir so langweilig ist, könntest Du ja alternativ das Bad und Klo putzen!" Dieser Satz wirkte wahre Wunder mein an diesem Tage etwas streitlustiger Teenager ...wahrscheinlich war er es aus purer Langeweile und suchte Abwechslung.... "Ja klar und Du guckst mir dann mit Kaffee in der Hand dabei zu?!"Ich bestätigte ihm seine Annahme selbstverständlich und ein "Nee, das mach Du mal hübsch selbst. Bist ja auch schon ein bisschen groß. Du wirst ja auch dafür bezahlt und darfst darum auch zu Hause bleiben anstatt wie normale Menschen arbeiten gehen zu müssen, nech" kam postwendend ...dieses Kind hat anschließend das Klo mitsamt Badezimmer putzen dürfen, weil es ja selbst auch schon ein bisschen groß ist und  Monat für Monat, Jahr für Jahr, Taschengeld fürs dumm in der Schule rumsitzen, vorm PC abhängen und rumgammeln bekommt, anstatt mit Teppiche knüpfen und Kaffee pflücken seine Familie versorgen zu müssen! ;-)

Während ein anderes meiner Kinder sagte "Nee danke, so langweilig ist mir jetzt nun auch wieder nicht!" und einen raschen Rückzug in Richtung ins eigene Zimmer vorzog, ich könnte es schließlich doch ernst meinen und nehmen.

Wer also bislang glaubte, eine Großfamilienmutter, sitzt den ganzen Tag herum, telefoniert, raucht, lackiert sich ihre Nägel, trinkt Kaffee und überlegt sich ob sie ihren Kaffee lieber links oder rechts herum rührt, während sie mit entspannender Gesichtsmaske und Gurkenscheiben auf dem Sofa sitzt, den muss ich an dieser Stelle leider schwer enttäuschen. Denn er irrt nicht nur gewaltig sondern liegt komplett an der Realität vorbei. ...aber so etwas von völlig vorbei! Ich würde ihm zudem an dieser Stelle raten sich wirklich dringend in ärztliche Behandlung zu begeben und seinen Realitätsverlust behandeln zu lassen.

Hier ist mein normaler Tagesablauf, wir sind bekanntlich eine 9-köpfigen Familie die sich nicht in Jugendamtsbetreuung befindet und auch noch niemals befand oder befinden wird, wenn alles ideal und nach Plan läuft und niemand krank ist oder die Nacht zum Tag gemacht hat und der Sonntag auch ein wenig Sonntag sein soll.
So sah mein "Arbeitsplan" vor meinem Beinbruch aus. Heute entfallen die Fahrtzeiten zum Kindergarten, da aufgrund des Bruches ein Autofahren auch ein Jahr später nicht möglich ist.

Heute entfallen die Fahrtzeiten, dafür kommt aber mein lieber Mr. Buddy Green und seine Spaziergänge in dieser Zeit vor. Morgens nimmt mein Ehemann die beiden Kindergartenkinder auf dem Weg zur Arbeit mit, wenn er nicht gerade Nachtschicht hatte. Die Schulkinder fahren mittlerweile selbstständig mit Bus und Straßenbahn. Hier unterstützten die Großen die Kleinen anfangs. Das Problem war nur: Die "Kleinen" wollten die Unterstützung der "Großen" nicht wirklich "Kannst Du dem/der mal sagen, das er/sie mir nicht immer sagen soll, das ich gleich am Bertoldsbrunnen oder bei der Dorfstraße aussteigen muß?! Das weiß ich auch selbst, außerdem fährt die Straßenbahn bei der Dorfstraße sowieso nicht weiter sondern wieder zurück in die Stadt. Das ist nämlich die Endhaltstation und das sagt die Straßenbahn auch jedes Mal. Manno, ich bin doch kein kleines Nuckelflaschen-Baby mehr sondern schon 7 Jahre!"
Montag:
  • 5:40 Uhr aufstehen, waschen, anziehen, Frühstückstisch fertigmachen
  • 6:00 Uhr Kind Nr. 1 wecken, Schul- und Kindergartenbrote nach Vorlieben und Allergien des jeweiligen Kindes vorbereiten
  • 6:15 Uhr Kind Nr. 2 wecken, Kind 1 aus dem Bad scheuchen, Schul- und Kindergartenbrote in entsprechende Behälter packen, Obst für die Schulkinder vorbereiten (Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ...), bei Weintrauben, Erdbeeren, etc. zusätzlich in die entsprechenden Behälter füllen,
  • 6:30 Uhr Kind Nr. 3 & 4 wecken, Streitigkeiten zwischen Kind 1 + 2 schlichten
  • 6:40 Uhr Kind Nr. 3 antreiben, Kind 1 und 2 dazu anhalten die Pausenbrotdosen und Getränk, tägliche Portion Obst je Saison(Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ....) in die Schultaschen zu packen, Kind 6 & 7 wecken, tägliche Portion Obst nach Saison für die Kindergartenbrotdosen vorbereiten (Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln), für die Schulkinder zum einpacken bereit legen, Gemüse nach Saison (Paprika, Gurken, Tomaten, Radieschen, ..)für die Brotdosen vorbereiten
  • 6:45 Uhr Kind 1 zum Bus scheuchen, Kind 3 erneut erinnern und zur Eile antreiben, Frühstücksbrote für Kind 6 & 7 schmieren, soweit wie nötig beim anziehen helfen, ...
  • 7:00 Uhr Kindergartentaschen packen, Kind 3, 4, 5, 6 & 7 zum fertigmachen für Schule und Kindergarten animieren sprich: Schuhe und Jacken anziehen insoweit schon möglich, Schulbrote und Getränke einpacken, ...
  • 7:05 Frühstückstisch abräumen, Kind 5 ermahnen nicht permanent im Weg zu stehen.
  • 7:15 Uhr Kind 3,4,5, 6 & 7 ins Auto schicken, Kind 7 zuvor bei Jacke und Schuhen helfen.
  • 7:20 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 7:40 Uhr Kind 3 & 4 bei der Schule rauslassen
  • 7:45 Uhr Kind 6 & 7 in den Kindergarten bringen
  • 8:00 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 8:20-8:25 Uhr je nach Verkehrslage Ankunft zu Hause
  • 8:25 Uhr Wäsche einsammeln, Badezimmer einigermassen aufräumen, Spülmaschine aus- und einräumen
  • 9:00 Uhr 2 Waschmaschinen stopfen, täglich 3 x 8kg, Trockner entleeren bzw. Wäschständer absammeln, in Körben für später bereitstellen
  • 9:20 Uhr 1. Frühstück für die Mutter fertigstellen
  • 9:20-9:40 Uhr Frühstückspause
  • 9:40 Uhr alle Böden (ca. 250qm Holzdielen/Laminat eines Bauernhauses BJ. um 1800) im Haus reinigen, ...
  • 11:20 Uhr Waschmaschinen entleeren, Wäsche auf Ständer hängen bzw. in den Wäschetrockner, 3. Waschmaschine...
  • 11:50 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 12:15 Uhr Ankunft Schule Kind 4,5 einsammeln
  • 12:25 Uhr Ankunft beim Einkaufsmarkt, Lebensmittel für das warme Abendessen besorgen, frische Lebensmittel wie Gurke, Tomaten, Paprika für das kalte Mittagessen
  • 13:15 Uhr Ankunft bei der Schule Kind 3 einsammeln
  • 13:20Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 14:00 Uhr Ankunft zu Hause um diese Zeit sind die Straßen in und um Freiburg stets verstopft
  • 14:00 Uhr Mittagstisch fertigmachen, wir essen am Abend warm. Gurken, Tomaten und Paprika schneiden, ...
  • 14:15 Uhr Mittagessen mit Kind 3,4 und 5
  • 14:45 Uhr Mittagstisch abräumen und -wischen, unter selbigen und drumherum Krümel zusammenfegen, Geschirr in die Spülmaschine einräumen, Hausaufgaben Kind 3 & 4 überwachen dabei Wäsche sortieren, zusammenlegen, ...
  • 15:15 Uhr Kind 1 & 2 Rückkehr von der Schule, zusammengelegte Wäsche wegsortieren, 3. Waschmaschine des Tages entleeren und in den Wäschetrockner oder auf Wäscheständer, zuvor Wäschetrockner oder Wäscheständer entleeren. Wäsche sortieren, zusammenlegen und ebenfalls in die Schränke sortieren, ...
  • 16:15 Uhr Abfahrt zum Kindergarten, Kind 3,4 & 5 müssen mit damit Kind 1 & 2 ungestört ihre Schulaufgaben erledigen können
  • 16:35 Uhr Ankunft Kindergarten, Kind 6 & 7 abholen,
  • 16:45 Uhr Abfahrt Kindergarten
  • 17:10 Uhr Ankunft daheim
  • 17:10 Uhr Abendessen vorbereiten, Spülmaschine ausräumen, aufräumen,
  • 18:30 Uhr Abendessen
  • 19:20 Uhr Kinder zu Bett bringen, Abendessentisch abräumen und -wischen, unter und um selbigen fegen im Bedarfsfall wischen, Kleider für die Kindergartenkinder für den nächsten Tag rauslegen, grob liegengebliebenes wegsortieren...
  • 21:30 Uhr mit viel Glück Feierabend, 16 Stunden reichen

    Dienstag:
  • 5:40 Uhr aufstehen, waschen, anziehen, Frühstückstisch fertigmachen
  • 6:00 Uhr Kind Nr. 1 wecken, Schul- und Kindergartenbrote nach Vorlieben des jeweiligen Kindes vorbereiten
  • 6:15 Uhr Kind Nr. 2 wecken, Kind 1 aus dem Bad scheuchen, Schul- und Kindergartenbrote in entsprechende Behälter packen, Obst für die Schulkinder vorbereiten (Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ...), bei Weintrauben, Erdbeeren, etc. in die entsprechenden Behälter füllen,
  • 6:30 Uhr Kind Nr. 3 & 4 wecken, Streitigkeiten zwischen Kind 1 + 2 schlichten
  • 6:40 Uhr Kind Nr. 3 antreiben, Kind 1 und 2 dazu anhalten die Pausenbrotdosen und Getränk, tägliche Portion Obst je Saison(Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ....) in die Schultaschen zu packen, Kind 6 & 7 wecken, tägliche Portion Obst nach Saison für die Kindergartenbrotdosen vorbereiten (Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln), für die Schulkinder zum einpacken bereit legen, Gemüse nach Saison (Paprika, Gurken, Tomaten, Radieschen, ..)für die Brotdosen vorbereiten
  • 6:45 Uhr Kind 1 zum Bus scheuchen, Kind 3 erneut erinnern und zur Eile antreiben, Frühstücksbrote für Kind 6 & 7 schmieren, Kind 6 & 7 waschen und soweit wie nötig beim anziehen helfen, ,...
  • 7:00 Uhr Kindergartentaschen packen, Kind 3, 4, 6 & 7 zum fertigmachen für Schule und Kindergarten animieren sprich: Schuhe und Jacken anziehen insoweit schon möglich, Schulbrote einpacken, ...
  • 7:05 Frühstückstisch abräumen,
  • 7:15 Uhr Kind 3,4,5, 6 & 7 ins Auto schicken, Kind 7 zuvor bei Jacke und Schuhen helfen.
  • 7:20 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 7:40 Uhr Kind 2,3, 4 & 5 bei der Schule rauslassen
  • 7:45 Uhr Kind 6 & 7 in den 800m entfernt liegenden Kindergarten bringen
  • 8:00 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 8:20-8:25 Uhr je nach Verkehrslage Ankunft zu Hause
  • 8:25 Uhr Wäsche einsammeln, Badezimmer einigermassen aufräumen, Spülmaschine aus- und einräumen
  • 9:00 Uhr Küche gründlich reinigen, ...
  • 10:20 Uhr 1. Frühstück für die Mutter fertigstellen
  • 10:20 - 10:40 Uhr Frühstückspause
  • 10:40 Uhr eingesammelte Wäsche sortieren und damit 2 von 3 täglichen Waschmaschinen stopfen
  • 11:00 Uhr Haus unten Holzdielen wischen,
  • 11:50 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 12:15 Uhr Ankunft Schule
  • 12:25 Uhr Ankunft Einkaufsmarkt, frische Lebensmittel für das warme Abendessen und das kalte Mittagessen besorgen.
  • 13:15 Uhr Ankunft Schule, Kind 3,4 & 5 einsammeln
  • 14:00 Uhr Ankunft zu Hause
  • 14:00 Uhr Mittagessen vorbereiten
  • 14:15 Uhr Mittagspause oder Mittagessen mit anwesenden Kindern
  • 14:45 Uhr Mittagstisch abräumen und -wischen, unter selbigen und drumherum Krümel zusammenfegen, Geschirr in die Spülmaschine einräumen, Hausaufgaben Kind 3 & 4 überwachen, nebenbei Waschmaschinen entleeren, Waschmaschine 3 stopfen, Trockner entleeren bzw. Wäscheständer absammeln, Wäsche in den Trockner bzw. auf Wäscheständer hängen und bei guter Wetterlage Wäscheständer nach draußen befördern, trockne Wäsche sortieren, Ankunft Kind 2 von der Schule, Wäsche aufnehmen, Wäsche wegsortieren, Abendessen teilweise vorbereiten (Gemüse putzen, schneiden, ...), Arbeitsflächen der Küche grob reinigen, ...
  • 16:20 Uhr Abfahrt zum Kindergarten, Kind 6 & 7 einsammeln, Kinder 3,4 & 5 begleiten, damit Kind 2 ungestört mit den Schulaufgaben beginnen kann
  • 16:50 Uhr Ankunft im Kindergarten
  • 17:00 Uhr Abfahrt Kindergarten
  • 17:25 Uhr Ankunft zu Hause, Abendessen vorbereiten, Spülmaschine ausräumen, grob, aufräumen, ...
  • 17:40 Uhr Ankunft Kind 1 von der Schule,
  • 19:00 Uhr Abendessen
  • 19:40 Uhr Kinder zu Bett bringen, Abendessentisch abräumen und -wischen, unter und um selbigen fegen im Bedarfsfall wischen, Kleider für die Kindergartenkinder für den nächsten Tag rauslegen, grob liegengebliebenes wegsortieren, Schulaufgaben Kind 1 und 2 überwachen, Waschmaschine 3 entleeren, Trockner entleeren, Wäscheständer bei guter Wetterlage ins Haus und absammeln wenn trocken, ...
  • 22:30 Uhr mit viel Glück Feierabend, 17 Stunden reichen

Mittwoch:

  • 5:30 Uhr aufstehen, waschen, anziehen, Frühstückstisch fertigmachen
  • 6:00 Uhr Kind Nr. 1 wecken, Schul- und Kindergartenbrote nach Vorlieben des jeweiligen Kindes vorbereiten
  • 6:15 Uhr Kind Nr. 2 wecken, Kind 1 aus dem Bad scheuchen, Schul- und Kindergartenbrote in entsprechende Behälter packen, Obst für die Schulkinder vorbereiten (Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ...), bei Weintrauben, Erdbeeren, etc. in die entsprechenden Behälter füllen,
  • 6:30 Uhr Kind Nr. 3, 4 &5 wecken, Streitigkeiten zwischen Kind 1 + 2 schlichten
  • 6:40 Uhr Kind Nr. 3 antreiben, Kind 1 und 2 dazu anhalten die Pausenbrotdosen und Getränk, tägliche Portion Obst je Saison(Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ....) in die Schultaschen zu packen, Kind 6 & 7 wecken, tägliche Portion Obst nach Saison für die Kindergartenbrotdosen vorbereiten (Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln), für die Schulkinder zum einpacken bereit legen, Gemüse nach Saison (Paprika, Gurken, Tomaten, Radieschen, ..)für die Brotdosen vorbereiten
  • 6:45 Uhr Kind 1 & 2 zum Bus scheuchen, Kind 3 erneut erinnern und zur Eile antreiben, Frühstücksbrote für Kind 6 & 7 schmieren, Kind 6 & 7 waschen und Kind 6 soweit wie nötig beim anziehen helfen, Kind 7 wickeln und anziehen,...
  • 7:00 Uhr Kindergartentaschen packen, Kind 3, 4, 6 & 7 zum fertigmachen für Schule und Kindergarten animieren sprich: Schuhe und Jacken anziehen insoweit schon möglich, Schulbrote einpacken, ...
  • 7:05 Frühstückstisch abräumen,
  • 7:15 Uhr Kind 3,4,5, 6 & 7 ins Auto schicken, Kind 7 zuvor bei Jacke und Schuhen helfen.
  • 7:20 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 7:40 Uhr Kind 3,4 & 5 bei der Schule rauslassen
  • 7:45 Uhr Kind 6 & 7 in den Kindergarten bringen
  • 8:00 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 8:20-8:25 Uhr je nach Verkehrslage Ankunft zu Hause
  • 8:25 Uhr Kind 5 kurzfristig beschäftigen, Wäsche einsammeln, Badezimmer einigermassen aufräumen, Spülmaschine aus- und einräumen, Abendessen vorkochen (Mittwochs & Donnerstags gibt es aus Zeitgründen immer Suppe)
  • 9:15 Uhr 24 Fenster und Türen sorgfältig reinigen
  • 11:00 Uhr 2. Frühstück Kind 5, 1. Frühstück Mutter fertigstellen
  • 11:30 Uhr Frühstückspause
  • 11:50 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 12:15 Uhr Ankunft Schule, Kind 5 einsammeln
  • 12:25 Uhr Ankunft Einkaufsmarkt, Lebensmittel für das kalte Mittagessen und das warme Abendessen, Zutaten für die 18 Brote die am Donnerstag für die Folgewoche gebacken werden müssen,
  • 13:20 Uhr Ankunft Schule Kind 3 & 4 einsammeln
  • 13:25 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 14:10 Uhr Ankunft zu Hause
  • 14:10 Uhr Mittagessen vorbereiten
  • 14:35 Uhr Mittagspause bzw. Essen mit den Kindern
  • 15:00 Uhr Rückkehr Kind 1 & 2 von der Schule
  • 15:30 Uhr Mittagstisch abräumen und wischen, Spülmaschine einräumen, unterm und um den Mittagstisch fegen und im Bedarfsfall wischen, 2 Waschmaschinen stopfen, Hausaufgaben der Kinder 1, 2, 3 , 4 & 5 überwachen, Wäscheständer der 3. Waschmaschine des Vortages absammeln, grob aufräumen,
  • 16:20 Uhr Abfahrt zum Kindergarten mit Kind 3,4 und 5, damit Kind 1 und 2 weiterhin ungestört ihre Hausaufgaben erledigen können.
  • 16:45 Uhr Ankunft Kindergarten, Kind 6 & 7 einsammeln
  • 16:55 Uhr Abfahrt Kindergarten
  • 17:20 Uhr Ankunft zu Hause, Abendessenstisch fertigmachen, grob aufräumen, Küche aufräumen
  • 18:15 Uhr Abendessen
  • 19:00 Uhr Kinder zu Bett bringen, Abendessentisch abräumen und -wischen, unter und um selbigen fegen im Bedarfsfall wischen, Kleider für die Kindergartenkinder für den nächsten Tag rauslegen, grob liegengebliebenes wegsortieren, Schulaufgaben wenn notwendig Kind 1 und 2 überwachen, Waschmaschinen 1 & 2 entleeren und auf Wäscheständer verteilen, Waschmaschine 3 stopfen,
  • 23:00Uhr mit viel Glück Feierabend und Gute Nacht Marie, es war ein arbeitsreicher Tag! 17,5 Stunden reichen

Donnerstag

  • 5:40 Uhr aufstehen, waschen, anziehen, Frühstückstisch fertigmachen
  • 6:00 Uhr Kind Nr. 1 wecken, Schul- und Kindergartenbrote nach Vorlieben des jeweiligen Kindes vorbereiten
  • 6:15 Uhr Kind Nr. 2 wecken, Kind 1 aus dem Bad scheuchen, Schul- und Kindergartenbrote in entsprechende Behälter packen, Obst für die Schulkinder vorbereiten (Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ...), bei Weintrauben, Erdbeeren, etc. in die entsprechenden Behälter füllen,
  • 6:30 Uhr Kind Nr. 3 & 4 wecken, Streitigkeiten zwischen Kind 1 + 2 schlichten
  • 6:40 Uhr Kind Nr. 3 antreiben, Kind 1 und 2 dazu anhalten die Pausenbrotdosen und Getränk, tägliche Portion Obst je Saison(Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ....) in die Schultaschen zu packen, Kind 6 & 7 wecken, tägliche Portion Obst nach Saison für die Kindergartenbrotdosen vorbereiten (Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln), für die Schulkinder zum einpacken bereit legen, Gemüse nach Saison (Paprika, Gurken, Tomaten, Radieschen, ..)für die Brotdosen vorbereiten
  • 6:45 Uhr Kind 1 & 2 zum Bus scheuchen, Kind 3 erneut erinnern und zur Eile antreiben, Frühstücksbrote für Kind 6 & 7 schmieren, Kind 6 & 7 waschen und soweit wie nötig beim anziehen helfen.
  • 7:00 Uhr Kindergartentaschen packen, Kind 3, 4, 6 & 7 zum fertigmachen für Schule und Kindergarten animieren sprich: Schuhe und Jacken anziehen insoweit schon möglich, Schulbrote einpacken, ...
  • 7:05 Frühstückstisch abräumen,
  • 7:15 Uhr Kind 3,4,5, 6 & 7 ins Auto schicken, Kind 7 zuvor bei Jacke und Schuhen helfen.
  • 7:20 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 7:40 Uhr Kind 3, 4 & 5 bei der Schule rauslassen
  • 7:45 Uhr Kind 6 & 7 in den Kindergarten bringen
  • 8:00 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 8:20-8:25 Uhr je nach Verkehrslage Ankunft zu Hause
  • 8:25 Uhr Wäsche einsammeln, Badezimmer einigermassen aufräumen, Spülmaschine aus- und einräumen, Waschmaschine 3 des Vortages ausräumen und auf Wäscheständer hängen, Waschmaschinen 1 & 2 stopfen, Wäscheständer des Vorabends bei guter Wetterlage nach draußen befördern, frische Kräuter für die 16 Brote sammeln, um die zu backenen Brote aufzuwerten (Brennesseln, Giersch, Löwenzahn, Schafgarbe, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Oregano, ...je nachdem was wächst Brennessel, Giersch, Löwenzahn sind bis auf den Dezember immer frisch verfügbar und werden in diesem Monat vom im August vorbereitet aus der Gefriertruhe genommen)
  • 10:00 Uhr Beginn 18 Brote für die Folgewoche vorbereiten und backen, je 3 Brote zur selben Zeit, zwischendurch 2. Frühstück Kind 5 und 1. Frühstück Mutter und Frühstückspause
  • 11:50 Uhr Abfahrt zur Schule Kind 4 & 5 einsammeln
  • 12:15 Uhr Ankunft Schule
  • 12:20 Uhr Abfahrt Schule zum Einkaufsmarkt
  • 12:30 Uhr Ankunft Einkaufsmarkt, frische Lebensmittel für das Mittagessen organisieren.
  • 13:15 Ankunft Schule, Kind 3 einsammeln
  • 13:20 Uhr Abfahrt Schule
  • 14:00 Uhr Ankunft zu Hause
  • 14:00 Uhr Mittagessen vorbereiten, Brote zum Backen vorbereiten
  • 14:30 Uhr Mittagspause bzw. Mittagessen
  • 15:00 Uhr Tisch abräumen, Brote in den Backofen, nächste Fuhre Brot vorbereiten, unter und um den Mittagstisch fegen und im Bedarfsfall wischen, 2 Waschmaschinen ausräumen, Wäsche aufhängen oder in den Trockner, Rückkehr Kind 1 & 2 von der Schule, Waschmaschine 3 stopfen, Hausaufgaben überwachen, ....normaler Wahnsinn halt
  • 16:00 Uhr eine Fuhre Brot in den Backofen nächste Fuhre vorbereiten, Kind 2 anweisen die Brote um 17 Uhr aus den Backofen nehmen und nächste Fuhre einstellen.
  • 16:20 Uhr Abfahrt zum Kindergarten, mit Kind 3,4 & 5
  • 16:50 Uhr Ankunft Kindergarten, Kind 6 & 7 abholen.
  • 17:00 Uhr Abfahrt Kindergarten
  • 17:30 Uhr Ankunft zu Hause
  • 17:30 Uhr Küche grobflächig reinigen, bereits ausgekühlte Brote, schneiden und für die Tiefkühltruhe verpacken und einfrieren, letzte Fuhre Brot vorbereiten
  • 18:00 Uhr Brot aus dem Backofen und den Backformen entfernen, Brotformen auswaschen, neuen Brotteig in die Backformen und weitere 50 min gehen lassen, Suppe langsam aufwärmen, ....
  • 18:30 Uhr Abendessen
  • 19:00 Uhr Kinder zu Bett bringen, aufräumen, Tisch abräumen, unterm Esstisch fegen und im Bedarfsfall wischen, Brot in den Backofen, weitere ausgekühlte Brote schneiden, verpacken und einfrieren, Waschmaschine Nr. 3 ausleeren und in den Trockner oder auf Wäscheständer, Kochwäsche zusammensammeln und anschalten, Wäsche sortieren, zusammenlegen, Brot aus dem Backofen, weitere Brote schneiden, verpacken und einfrieren, alle Böden unten wischen, ....
  • 1:00 Uhr mit viel Glück Feierabend, wurde ja auch einmal Zeit! 19 Stunden reichen

    Freitag:
  • 5:30 Uhr aufstehen, anziehen, waschen, Brot schneiden, Frühstückstisch fertigmachen,
  • 6:00 Uhr Kind Nr. 1 wecken, Schul- und Kindergartenbrote nach Vorlieben des jeweiligen Kindes vorbereiten
  • 6:15 Uhr Kind Nr. 2 wecken, Kind 1 aus dem Bad scheuchen, Schul- und Kindergartenbrote in entsprechende Behälter packen, Obst für die Schulkinder vorbereiten (Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ...), bei Weintrauben, Erdbeeren, etc. in die entsprechenden Behälter füllen,
  • 6:30 Uhr Kind Nr. 3, 4 & 5 wecken, Streitigkeiten zwischen Kind 1 + 2 schlichten
  • 6:40 Uhr Kind Nr. 3 antreiben, Kind 1 und 2 dazu anhalten die Pausenbrotdosen und Getränk, tägliche Portion Obst je Saison(Apfel, Banane, Pfirsich, Nektarine, ....) in die Schultaschen zu packen, Kind 6 & 7 wecken, tägliche Portion Obst nach Saison für die Kindergartenbrotdosen vorbereiten (Äpfel waschen, schälen, entkernen, vierteln), für die Schulkinder zum einpacken bereit legen, Gemüse nach Saison (Paprika, Gurken, Tomaten, Radieschen, ..)für die Brotdosen vorbereiten
  • 6:45 Uhr Kind 1 & 2 zum Bus scheuchen, Kind 3 erneut erinnern und zur Eile antreiben, Frühstücksbrote für Kind 6 & 7 schmieren, Kind 6 & 7 waschen und Kind 6 soweit wie nötig beim anziehen helfen, Kind 7 wickeln und anziehen,...
  • 7:00 Uhr Kindergartentaschen packen, Kind 3, 4, 6 & 7 zum fertigmachen für Schule und Kindergarten animieren sprich: Schuhe und Jacken anziehen insoweit schon möglich, Schulbrote einpacken, ...
  • 7:05 Frühstückstisch abräumen, Kind 5
  • 7:15 Uhr Kind 3,4,5, 6 & 7 ins Auto schicken, Kind 7 zuvor bei Jacke und Schuhen helfen.
  • 7:20 Uhr Abfahrt zur Schule
  • 7:40 Uhr Kind 3 & 4 bei der Schule rauslassen
  • 7:45 Uhr Kind 6 & 7 in den Kindergarten bringen
  • 8:00 Uhr Rückfahrt nach Hause
  • 8:20-8:25 Uhr je nach Verkehrslage Ankunft zu Hause
  • 8:25 Uhr Kind Wäsche einsammeln, Spülmaschine aus- und einräumen, 2 Waschmaschinen stopfen, Wäscheständer absammeln bzw. Wäschetrockner entleeren. Kochwäsche in den Trockner.
  • 9:30 Uhr 2 Bäder komplett und gründlich reinigen,
  • 11:00 Uhr 1. Frühstück Mutter.
  • 11:00 Uhr Frühstückspause
  • 11:15 Uhr Waschmschinen entleeren und aufhängen bzw. in den Trockner, 3. Waschmaschine anschalten, Kochwäsche des Vorabends zusammenlegen und sortieren.
  • 11:50 Uhr Abfahrt zur Schule, Kind 3 & 4 & 5 einsammeln
  • 12:20 Uhr Ankunft Schule
  • 12:25 Uhr Weiterfahrt zum Einkaufsmarkt, frische Lebensmittel einkaufen
  • 13:20 Uhr Ankunft im Kindergarten, Kind 6 & 7 vorzeitig einsammeln um Zeit und Fahrtkosten zu sparen.
  • 14:10 Uhr Ankunft zu Hause, Freitags sind die Straßen in Freiburg extrem verstopft.
  • 14:10 Uhr zu Hause ankommen, 5 Kinder unter Kontrolle halten, Mittagsmahl vorbereiten
  • 14:30 Uhr Ankunft Kind 1 & 2 zu Hause, gemeinsames Mittagessen mit allen 7 Kindern.
  • 15:20 Uhr Tisch abräumen und -wischen, unter und um den Küchentisch fegen und im Bedarfsfall wischen, Spülmaschine aus- und einräumen, Waschmaschine 3 ausräumen, bereits trockene Wäsche zusammenlegen, Wäschetrockner ausräumen, Wohnzimmer reinigen
  • 17:00 Uhr Abendessen vorbereiten, Bügelwäsche der gesamten Woche nach Kinder vorsortieren, um nach dem Bügeln die Wäsche schneller wegsortieren zu können
  • 19:00 Uhr Abendessen.
  • 19:45 Uhr die beiden Jüngsten zu Bett bringen, Tisch wird abgeräumt und abgewischt.
  • 20:10 Uhr Fußböden unten wischen.
  • 21:00 Uhr gründliches Bügeln der in der Woche angefallenen Bügelwäsche:mindestens 
  • 67 Kinderpullover, 62 Kinderhosen, 64 Kinder T-Shirts, 5 Kinderröcke/kleidchen, 7 Mädchenblusen, 6 Diensthemden, 6 Diensthosen, 6 Dienstpullover, 9 Herrenpullover/Oberhemden, 8 Herrenhosen, 6 Damenlangarmshirts, 4 Damenpullover, 9 Damen T-Shirts, 10 Tischdecken, Taschentücher, ...
3:00 Uhr Feierabend und Gute Nacht Marie, 21,5 Stunden reichen

Samstag

  • 8:00 Uhr aufstehen
  • 8:30 Uhr Frühstück vorbereiten, Spülmaschine entleeren und entspanntes Frühstück
  • 9:30 Uhr Tisch abräumen und -wischen, 
  • 10:00 Uhr Das gesamte Haus (250qm Wohnfläche) wird gemeinsam aufgeräumt und für Dinge für die in der Woche die Zeit fehlte werden erledigt, Spielzeug wird eingesammelt und in die entsprechenden Behälter sortiert, zwischendurch Waschmaschinen stopfen, Wäsche aufhängen, Bügelwäsche in die Schränke einsortieren, Spülmaschine ein- und ausräumen, einmal durch alle Zimmer gewischt ....zwischendurch gegen.....
  • 13:00 Uhr zu Mittag gegessen
  • 14:00 Uhr ...dann wird weitergemacht bis ca. 18 Uhr
  • 18:00 Uhr Abendessen vorbereiten, Kinder baden, Restwäsche, ...
  • 20:00 Uhr gemütlich zu Abend essen
    21:30 Uhr Tisch abräumen, .....
  • 22:00 Uhr Bettgehzeit für die Kids unter 13 Jahre,  

Sonntag:

  •  8:30 Uhr oder früher je nach Schlafbedarf der Kinder, aufstehen, waschen, .... 
  •  9:00 Uhr Frühstück vorbereiten, Spülmaschine entleeren 
  • 10:00 Uhr sehr ausgiebiges gemeinsames Frühstück
  • 12:00 Uhr Frühstückstisch abräumen und -wischen, Eßzimmer fegen und ggf. wischen, Spülmaschine einräumen, unterm und um den Eßtisch fegen und im Bedarfsfall wischen, ...quasi alles wie immer nur bedeutend später
  • 13:30 Uhr schon einmal das warme Abendessen soweit wie möglich vorbereiten und ggf. einen Kuchen, Muffins etc. für den Nachmittagstee/kaffee backen
  • 15:00 Uhr Kaffee/Teezeit und dabei auf dem Sofa abhängen, 
  • 16:00 Uhr je nach Wetterlage und Dienstplan des Vaters durch die Natur streifen bei Wochenenddienst im Garten spielen, bei Regen Lego bauen, TV glotzen,..... und Wochenenddienst auf den Vater warten.
  • 17:30 Uhr das Kochen des Abendessens  zum Finale bringen, Tisch decken, Spülmaschine ausräumen, ....
  • 18:00 Uhr Abendessen
  • 19:00 Uhr Kinder zu Bett bringen, Abendessentisch abräumen und -wischen, unter und um selbigen fegen im Bedarfsfall wischen, Kleider für die Kindergartenkinder für den nächsten Tag rauslegen, liegengebliebenes  grob wegsortieren, ....
  • 20:00 Uhr Kind 3 zu Bett schicken 
Feierabend die neue Woche kann also beginnen.............

Eine Woche wie sie im idealsten Fall läuft!!! Ohne kranke Kinder, ohne Unfälle, ohne Renovieren, ohne besondere Vorkommnisse eben!

Nachfolgende zusätzlich anfallenden Arbeiten wurde nicht gelistet, da sie nicht täglich, an bestimmten Tagen oder wöchentlich erforderlich sind oder nach Bedarf erledigt werden:

  • alle 2-3 Wochen 9 Betten abziehen, waschen und neubeziehen, Aufwand alles in allem ohne Laufzeit der Waschmaschine (2 Std. 10 min bei 60°C) ca. 2 Stunden.
  • alle 2 Monate alle im Haus befindlichen Schränke ausräumen, auswischen und neu einsortieren.
  • jeden Tag müssen von 4 Kindern die Kleiderschränke neu einsortiert werden.
  • im Frühjahr und Herbst die Oberbetten und Kopfkissen komplett bei 95°C waschen, 4 von 7 Kindern sind Hausstauballergiker.
  • tägliche Haustierversorgung
  • alle 3 Tage Hasenstall reinigen
  • alle 2 Tage Katzenklo reinigen
  • einmal monatlich den Grundbedarf an Lebensmitteln für 9 Personen einkaufen, Aufwand ca. 4 Stunden. Unser Haushalt benötigt pro warmer Mahlzeit 2,5-3 kg Gemüse, 2 kg Kartoffeln, 1-1,5 kg Fleisch, Fisch, Geflügel oder Tofu. Wir essen täglich warm! Täglich werden 3-4l Milch verbraucht und 2-3 Brote a 750g gegessen, ca. 20l Saft, Tee oder Mineralwasser getrunken, in den Sommermonaten mehr. Dementsprechend sieht der Einkaufszettel einmal im Monat aus.
  • im Frühjahr werden Kräuter für diverse Tee, Tinkturen und Salben angezüchtet und gepflanzt
  • im Sommer werden selbige Kräuter gesammelt und getrocknet, Salben und Tinkturen zubereitet.
  • Im Spätsommer wenn das Gemüse Saison hat und günstig auf dem Markt erhältlich ist, werden aus Kostengründen insgesamt ca. 100 kg Saisongemüse (Karotten, Porree, Sellerie, Bohnen, Erbsen, Weißkohl, Rotkohl, Kohlrabi, Blumenkohl ..) angekauft und ihren Art entsprechend als Vorräte für die Tiefkühlung verarbeitet.
  • in den Frühjahr- und Sommermonaten bis tief in den Herbst sind jede Woche je nach Unkrautbefall, Pflanzen- und Rasenwuchs ca. 12-16 Stunden Gartenarbeit notwendig, ca 1800qm Grundstücksfläche.
  • Arztbesuche für: Vorsorgeuntersuchungen der Kinder, Impfungen, Brillenkontrolle, Zahnkontrolle, bei Krankheit, Krebsvorsorge, 
  • Elternpflegschaftsabende, Elternsprechtag, Schulfeste, Weihnachtsfeiern, ...
  • Elternratssitzungen, Fachkonferenzen, Lesepatenschaft, ......

Normalerweise besuchen unsere 5 Schulkinder auch ihre Freunde um ihre sozialen Kontakte zu pflegen, dorthin müssen sie in den meisten Fällen gebracht werden, da ihre Freunde aus dem gesamten Freiburger Raum kommen. (Kinder 2,3,4 & 5 besuchen eine Privatschule und ihre Mitschüler kommen aus einem Umkreis von bis zu 50km Entfernung!) Oder ihre Freunde besuchen uns, dementsprechend steht am Abend das Haus Kopf und möchte aufgeräumt werden.
Zudem sind sie Mitglieder in Sportvereinen!


Hm...irgendwie scheine ich ein Fall für Amnesty International zu sein.
Gegen die Arbeitsgesetze verstoßen die Arbeitsbedingungen ebenfalls. 
Großfamilienmutter bedeutet in ausführlich:
Vollzeit Job mit regelmäßigen geplanten unbezahlten Überstunden ohne die Möglichkeit sie abfeiern zu können, beständiger 24-h-Rufbereitschaft und einer sehr schlechten Bezahlung ohne Mindestloh, über viele, viele Jahre hinweg zu haben. Hinzu kommt eine sehr schlechte Altersvorsorge, schlechtes Ansehen in der Öffentlichkeit, keine Anerkennung, Diskriminierung und Defamierungen durch die Öffentlichkeit und Gesellschaft, ........

Das im Grundgesetz fest verankerte Recht auf Gleichheit, Bildung und einer freien Lebensgestaltung wird Müttern grundsätzlich nicht zugestanden und aufgrund oftmals mangelhaften und nicht bezahlbaren Betreuungsmöglichkeiten verweigert. 

Aber es  bedeutet auch:
Du hast die Anerkennung und die Liebe der Gegenwart und Zukunft. Täglich geht in Deinem Haus mehrmals die Sonne auf. Du wirst Spuren hinterlassen und man wird sich Deiner erinnern.
Du gestaltest die Zukunft maßgeblich, wenn auch im Verborgenem, mit. Du wirst in Erinnerung bleiben.
und das wichtigste:
Bedingungslose und wahre Liebe die direkt aus dem Herzen kommt und ins Herz geht.  Einfach unbezahlbar, da sind Dir die vermeintlichen Nachteile (überwiegend materieller Natur) allesamt vollkommen egal.

Wer verkauft denn schon die Zukunft, Liebe, die Anerkennung und die Wertschätzung eines Kindes für Geld?!


Sonntag, 17. Januar 2016

Zeichen von Besessenheit

....ich lach mich weg......ich lach mich wirklich weg.....
Nachfolgende Symptome sind Anzeichen dafür, dass Menschen von einem Geist besessen ist:

Depressionen, Tod, Unfruchtbarkeit, Unfälle, Nervösität, fehlende Konzentrationsfähigkeit, Hyperaktivität, Gähnen & Stöhnen & Geräusche machen und sich nicht daran erinnern zu können, Zucken, Schlafstörungen, Ticks, Streiten, Müdgikeit, Schlafwandeln, Vergesslichkeit, von jemanden betrogen werden, Alpträume, Mundgeruch, Vergewaltigung, Nachlass von Inspiration, fehlendes Gottvertrauen, Gelenk...schmerzen, Selbstmordgedanken, Wut, Rückzug von Menschen, Angst, Schreckhaftikeit, Weinen, Panikattacken, Augenreizung, Ausschlag, ölige Haut, Mundtrockenheit, Lippentrockenheit, Kopfschmerzen/Migräne, Rückenschmerzen, Weißfluss, Übelkeit, Magenprobleme, Meidung von Wallfahrtsorten, keine Gottesdienstbesuche, Meidung von Kirchenbesuchen, Schulden, Arbeitslosigkeit, Schmerzen im unteren Darm, Ohnmacht, Epilepsie, Spastiken, Ehestreit.... uvm.

Also das sind sichere Anzeichen dafür gewesen, dass ein Mensch von einem Dämon, Schadgeist, ... besessen ist.

Das beste Anzeichen habe ich mir für den Schluss aufgehoben und in voller Länge kopiert...:
4.1 Homosexuelle Neigungen
Der Hauptgrund für die homosexuelle Ausrichtung mancher Männer kommt daher, dass sie von einer weiblichen Wesenheit besessen sind. Es ist die weibliche negative Wesenheit, die sich zu anderen Männern hingezogen fühlt. Umgekehrt liegt die Anziehung, die manche Lesben gegenüber Frauen empfinden, in der Anwesenheit eines männlichen Geistwesens in ihnen. Das Bewusstsein der negativen Entität unterdrückt das normale Verhalten des Menschen und bringt so homosexuelle Neigungen zum Vorschein. Die spirituelle Forschung hat nachgewiesen, dass gleichgeschlechtliche Präferenzen zu einem großen Teil in der spirituellen Dimension ihre Ursachen haben:
•Körperliche Ursachen (5%): Wegen hormoneller Abweichungen
•Psychologische Ursachen (10%): Wenn Teenager oder junge Menschen mit einer gleichgeschlechtlichen Person angenehme Erfahrungen machen, können sie den Wunsch haben, dies wieder zu erleben.
•Spirituelle Ursachen (85%): Hauptsächlich negative Wesenheiten
....

Also das Ganze habe ich mir jetzt nicht selbst ausgedacht, ich bin auch nicht per Zufall auf diese Seite gestoßen....sondern
 diese Seite  ist vielbesucht und wird auch gerne von "spirituellen" Menschen empfohlen.

So gesehen können wir also alle Arztpraxen, Psychiatrien und Krankenhäuser schliessen, die Arbeitsämter und andere Behörden ebenfalls und noch viele weitere Instituionen die eine Hilfe für Menschen darstellen.  Die betroffenen Menschen brauchen keinen Arzt, Anwalt, Arbeitsvermittler, .... oder gar sonstige Hilfen, sondern einfach nur einen an ihnen durchgeführten Exorzismus und sie sind alle ihre Probleme los. Wir könnten also Milliarden weltweit sparen, wenn wir einfach nur alle Menschen in sozialen Berufen arbeiten zu Exorzisten umschulen und ausbilden. Also eigentlich zu dem zurückkehren wie es in der katholischen Kirche immer an der Tagesordnung stand, bis der Humanismus, die Reformpädagogik, die Biologie, Soziologie, die Medizin, ....etwas veränderte und das damalige Weltbild in ein menschenwürdigeres verwandelten und die Macht und Alleinherrschaft bzw. die Diktatur der kath. Kirche wie auch ihr Wahnsinn, ihre falschen und menschenverachtenden Lehren endlich gebrochen wurden.
Wer nicht ihrer Meinung war, aus der Reihe tanzte, die Dinge anders machte, ... war besessen, mit dem Teufel im Bunde und wurde entsprechend seines Vergehens bestraft. Alles natürlich mit der Vollmacht, auf Wunsch und im Namen Gottes. Hier sind wahrscheinlich auch wieder irgendwelche Hardliner am Werk oder sog. Hardcorechristen.
Meine Erkenntnis aus dieser Geschichte ist denkbar einfach:

Ich habe mein ganzes Leben immer nur mit besetzten bzw. besessenen Menschen Kontakt.


...und ich dachte immer, nur ich hätte einen Knall!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Oberster US-Verfassungsrichter verneint religiöse Neutralität der USA

Der Artikel "Gott ist gut zu uns, weil wir ihn ehren."

Nach Ansicht von Antonin Scalia, Richter am amerikanischen Supreme Court, lässt sich das Konzept der religiösen Neutralität nicht mit der verfassungsrechtlichen Tradition der Vereinigten Staaten vereinbaren. Dies gelte insbesondere für die Vorstellung, dass sich der Staat zwischen Religion und Nicht-Religion neutral zu verhalten habe. Vielmehr gehe es der Verfassung allein darum, dass keine Glaubensgemeinschaft über eine andere gestellt werde. Selbstverständlich stünde Religion aber immer über Nicht-Religion.
......


Zitat: "Dass wir die Revolution gewonnen haben, war außergewöhnlich."


Zu allen Zeiten haben Menschen Revolutionen, Kriege und Konflikte gewonnen. Man denke hierbei an die Römer, Katharer, Ägypter, Assyrer,... an die Jakobiner oder Bolschewiken. Auch die letzten Revolutionen im Nahen Osten gewannen die Revolutionäre, beide Seiten beteten zum gleichen Gott.

Gott war schon immer und zu allen Zeiten auf der Seite der Gewinner und auf der Seite der Verlierer standen stets die gleichen Götter, um zu trösten oder eben die böse Variante dieser Gottheit(en).

Zitat: "Ich denke, einer der Gründe, warum Gott stets gut zu uns war, ist, dass wir ihn ehren."


Im Vatikanstaat, wo eine professionell organisierte 24-h-Verehrung Gottes stattfindet, ist man auch wie andere Länder nicht vor Skandalen und Problemen geschützt. Auch andere Länder ehren Gott auf ihre ureigenste Weise, ob sie richtig oder falsch ist, steht keinem Menschen zu zu beurteilen.
Amerika, dass jetzt nicht gerade auf der sonnigsten Gewinnerseite der Glückseligkeit steht, wenn man an den beständig drohenden Staatsbankrott denkt, die vielen verlorene Schlachten im Osten, jedes Jahr über 300.000 tote Menschen aufgrund "gottgewolltem" Waffengebrauch im eigenem Land, hohe Gewaltbereitschaft, vielen sog. Wohlstandskrankheiten, unzureichende und für jedermann bezahlbare bzw. Möglichkeit einer guten medizinischen Versorgung, alltäglichen Diskriminierungen und Rassismus und ein vieles mehr - hat ernsthafte und ungelöste Probleme.

Es stände diesem Mann wirklich gut zu Gesicht, wenn er sich zuerst "gottgefällig" um die Probleme im eigenen Land kümmern würde, bevor er mit vollmundige nicht beweisbare sondern problemlos widerlegbaren Behauptungen über die Stimmungen und Meinungen des Allmächtigen selbst seine Mutmaßungen unterstreicht.
Zitat:" Anders als andere Länder der Welt, die nicht mal seinen Segen erbitten, halten wir ihn in Ehren"
Somit hält Amerika sich nicht nur für die Weltpolizei sondern glauben ernsthaft als Krieger im Namen Gottes das Recht zu besitzen andere Länder zu überfallen, Menschen durch Bomben töten zu dürfen, um anderen Völkern die eigene Lebenskultur notfalls auch mit Gewalt aufzuzwingen.

Die Wahrsagung, Auslegung der Schrift und Prophetie sollte er vielleicht lieber denen überlassen, die mt dieser Materie besser vertraut sind bzw. anders als er sich selbst, nicht nur berufen dazu fühlen sondern vom Allmächtigen selbst dazu auserwählt wurden. Die den sog. Stein der Weisen im Inneren tragen.
Ein Arzt könnte ihm auch gute Dienste leisten.


Beschämend oder auch beklemmend ist es, wie ein Staat welcher sich selbst zur Weltpolizei erklärt hat und weiterhin der Auffassung als einziger Staat im Besitz der einzigen wahren Wahrheit und richtigen Lebenskultur zu sein, solch fehlgeleiteten Menschen in eine derart hohe Machtstellung vordringen lässt.


Zitat: "Erst im Dezember schlug ein Kommentar Scalias hohe Wellen. Während eines Prozesses um Fördermaßnahmen stellte er die Frage, ob nicht einige schwarze Studenten eher davon profitieren würden, wenn sie auf Schulen für Lernschwächere gingen, statt nach Austin, dem Campus-Flagschiff von Texas"


Dieser Mensch scheint nicht geistig-freiheitlich orientiert zu sein, sondern religiös UND rassistisch motiviert.


"...In dem Fall geht es um die Frage, ob Präsident Barack Obama’s Gesundheitsvorsorge-Gesetz Krankenhäuser, Schulen und Wohlfahrtseinrichtungen in religiöser Trägerschaft angemessen davor schützt, ihren Angestellten durch die Zahlung einer Krankenversicherung auch Verhütungsmittel zur Verfügung zu stellen."


Sein religiotisches Gebrabbel bezeugt eigentlich nur, wie verachtend selbsternannte Christen also sog. Pseudochristen und Ritualgläubige den Menschen tatsächlich sehen:

Als anthropomorphes Objekt zur Vermehrung der eigenen völkischen, rassischen, ideologischen, religiösen und militärischen Gruppe.
Sie verehren und verherrlichen die Vorstellung eines Gottes, der sie selber sind. Die armen Kinder, die sie aufgrund des Schutzes vor Verhütungsmittel gebären und diesem widerlichen Gott (der sie selbst sind) ausliefern.

Spanischer Erzbischof: Frauen selbst schuld an häuslicher Gewalt

Der Artikel: "Ungehorsame Frauen"
Nach Ansicht des Erzbischofs von Toledo, Braulio Rodriguez Plaza, sind Frauen selbst schuld, wenn sie von ihren Männern körperlich misshandelt werden. Häusliche Gewalt habe ihren Ursprung darin, dass Frauen ihren Männern nicht gehorchten oder gar um eine Scheidung bäten.Das ich als Frau, Mutter von sieben Kindern und Ehefrau selbstverständlich eine Meinung dazu habe, sollte klar sein.


Nur gut, dass die katholische Kirche immer noch existiert, sonst wüsste die Welt wohl nicht das die FRAUEN immer selbst schuld daran sind wenn sie gequält, vergewaltigt, geschlagen, erniedrigt usw werden.

Ob man in dem alten Gebälk schon einmal verstanden hat, warum Jesus damals so erfolgreich war? Wer sich überwiegend um ihn gescharrt hat? Wer den Weg und die Idee des Christentums eigentlich weiter getragen hat? Wer es an die nächste Generation weitergab? Es waren Frauen....FRAUEN die es ihren Kindern erzählten!

Weil Jesus sie als gleichtwertig sah, sie nicht auf ihren Bauch reduziert, nicht als Objekt betrachtete sondern als einen Menschen!!! DAs unterschied ihn von all dem anderen und das machte den Unterschied. Aber auch weil er einen Mann nicht nur auf seinen Penis reduzierte, als dummes Opfer das nicht in der Lage ist sein Leben selbst zu regeln.


Tja und dann kamen die falschen Führer der Kirche, die unbedingt Macht wollten, das sie ihren eigenen Glauben und das wichtigste an diesem zerstörten. Die Gleichwertigkeit der Menschen. Das Wichtigste wurde verworfen und Hierarchien geschaffen, genau das was Jesus zuvor so abgelehnt hatte. Für das er letztlich eiskalt ermordet wurde.

Das erkannte auch Martin Luther und auch er widersprach, wurde ebenso verfolgt. Aber einige hatten aus der Geschichte gelernt und unterstützten ihn, sie versteckten ihn vor seinen Häschern.

Frauen predigen in evangelischen Kirche gleichwertig mit den Männern, ihnen ist es nicht untersagt und sie werden nicht nur auf "Deko, Sauberkeit, Ordnung.." also allein irdisches DIENEN beschränkt. Man gesteht ihnen zu ebenso wie ein Mann in der Lage zu sein, den Himmel auf Erden holen zu können. Das es der Glaube an sich ist, der zählt.
Aber selbstverständlich ist auch diese Religionsgemeinschaft nicht ohne Fehl und Tadel.

Nur gut das die Religionen uns wieder und wieder erklären was wir FRAUEN so falsch machen. Also eigentlich ist es schon der Anfang unseres Lebens ....kein Mann zu sein.
Lächerlich sich selbst als erhabenes und vollkommenes Wesen zu bezeichnen. Nicht vergessen "Wer sich selbst über einen anderen erhöht soll erniedrigt werden"

Und jetzt erzähle mir noch jemand das dieses Frauenhaßbild nur aus den arabisch-afrikanischen Ländern kommt..... TOLEDO ist zufällig in Spanien!!!
Früher nannte man es Stammtisch-Geschwätz - ich denke mit diesem sollten wir diesen hahnbüchenden Unsinn auch vergleichen.

Ein Haufen Männer, die zusammen hocken und über die Welt philosophieren und am Ende kommen Scheißhausparolen dabei heraus. Zu der Mischung geben wir natürlich noch ein paar Frauen die selbst gerne Männer wären, Frauen die sich ihnen untertan machen und schmeicheln um unter ihren Schutz gegen die böse Welt da draußen zu kommen, oder aber jene Frauen die das Verhalten der Männer annehmen und glauben sie wären dadurch gleichwertig. Und schon haben wir keine Parolen mehr sondern ein komplettes triefendes und stinkendes Scheißhaus da stehen.
Und Männer die anders reagieren, ebenso Frauen werden als Schwächlinge, Waschlappen, Emanzen, ....als arme Verrückte und Irre die die Welt nicht verstehen angesehen. Denen muss man natürlich helfen und sie heilen, weil sie eine Gefahr für die Welt, Gesellschaft und vor allen Dingen sich selbst darstellen. Selbstverständlich Mittels Züchtigung, Unterdrückung, Ausgrenzung, ......uvm
Wer am Ende aber glücklicher lebt, schon zu Lebzeiten sein Paradies findet, das lasse ich an dieser Stelle dahingestellt.
Wohl dem der nicht hasst und erniedrigt, sondern liebt und mitfühlt.

Die Vertreter und Befürworter dieser Idee, egal welch religiösen und philsophischen Coleurs sie auch immer anhängen, Atheismus ist letztlich auch nichts anderes als eine Vorstellung von etwas zu haben, haben mein von Herzen empfundenes Mitleid! (Nicht mein Mitgefühl, denn Mitgefühl versucht das Leid zu lindern. Mitleid jedoch verstärkt das Leid!)

Kurz: Mögen sie auch weiterhin und bereits zu Lebzeiten in ihrer eigenen und selbstbereiteten Hölle brennen wie auch leiden.

Dienstag, 12. Januar 2016

Als die Norddeutschen den Bergen und ihren Bewohnern die Ski brachten.

Draußen schneet es endlich und ich hoffe es liegt Morgen ganz viel Schnei - damit wir endlich wieder aus dem Haus kommen!
Ich wollte in diesem Jahr endlich Skifahren lernen....ein Sport übrigens den die Norddeutschen von Skandinavien aus in die Bergwelt nach Bayern, Schwaben, Franken, Baden, ... vor etwas mehr als 100 Jahren brachten, was von den damaligen Bewohnern der Bergwelten mit Argwohn und Skepsis betrachtet wurde. Anfreunden wollten sie sich zu Anfang mit diesen "mer...
kwürdigen" Gerätschaften nicht.
Ja, die religiösen Klatschbasen der Dörfer waren tatsächlich und sogar unison davon überzeugt, das die skifahrenden Frauen sehr große Sünden auf sich geladen hatten, weil sie sich den ganzen Tag so abmühten. Das sie es zu ihrem puren Vergnügen würden tun können, kam ihnen dabei überhaupt und gar nicht erst in den Sinn. Sie kannten scheinbar nur Buße und Bestrafung, konnten ein gottgefälliges/gottgewolltes Leben nur als Mühsal betrachten das zum Tode, damit zur Erlösung von der Welt und ins Paradies führte.
Eine recht frühmittelalterliche Sicht, die im Spätmittelalter bereits verworfen worden war, mit der frühen Neuzeit und der den damit verbundenen Hexenverbrennungen in großen Teilen der Bevölkerung wieder etabliert worden war. Ebenso mit dem einsetzenden Humanismus und Reformation, der Vormärz Bewegung erneut verworfen worden war, aber zwischen den Epochen stets wieder z.B. durch Biedermeier und Co wieder Bedeutung gewannen
Bis dahin war der Schnee etwas das bei den Bergbewohnern gefürchtet war. Auch die Schweizer und Österreicher fuhren zu dieser Zeit weder Ski noch Langlauf, sondern trugen Schneeschuhe - jene Teile die an Tennisschläger erinnerten. Es war für sie bis dato nicht nutzbar sondern nur mit Mühsal und Unpassierbarkeit der Pässe und Wege verbunden.

Und da ich Norddeutsche bin muss ich also nicht nur windsurfen, schwimmen, schlittschuhlaufen, krabbenpuhlen, boßeln sowie alles andere typische norddeutsche können, sondern auch das Skifahren beherrschen

Montag, 11. Januar 2016

Die Kirche ist nur Gottes Ferienhaus!

Als Mutter von 7 Kindern erlebst Du stets etwas Neues und noch nie da gewesenenes. Du glaubst die kleineren Zwerge können nichts mehr bringen, was die größeren Zwerge noch nicht gebracht hätten, Du wiegst Dich in völliger Sicherheit und dann? Ja dann, ...ZACK... würgen sie Dir etwas Neues und noch nicht Dagewesenes rein.



Da stehe ich heute also mit unserem Sohn vor dem Freiburger Münster, genauer im Eingang des Münsters. Bewundernde Blicke der Kinder ob der Pracht im Eingang Glockenturm. Ja, ich bin auch jedes Mal aufs neue fasziniert wenn ich es sehe. Unvorstellbar, das es Menschenhand ohne Technik und Elektro Schnick-schnack erschaffen hat. Nix PC und dadurch präzise berechnete Statik, nein, gab es seinerzeit noch nicht. Es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue insbesondere in Anbetracht der Tatsache das heutzutage viele Menschen keinen einfachen Dreisatz oder 10% von 10 Euro ausrechnen können.
Und da sage noch jemand, der Mensch war früher primitiv und dumm. Ich glaube eher es ist umgekehrt.

Sicher sie standen nicht permanent unter der Dusche, aber sie quälten sich um Umkehrschluß auch nicht mit Neurodermitis und anderen hausgemachten Allergien herum. Sie kannten Bäume, Blumen, Kräuter und Gräser mit Namen, heute wissen die meisten nicht wo Kartoffeln wachsen, außer im Glas im Supermarkt und Pilze in der Dose, in einer Plastikverpackung oder in der Tiefkühltheke des Supermarktes.
Sie ließen Kinder arbeiten, dafür lassen heute manche ihre Kinder in einem der reichsten Länder der Erde Kleinkinder verhungern, kümmern sich nicht um sie, lassen sie einfach einmal allein zu Hause, schieben sie vor Spielkonsole und Fernseher ab, misshandeln und missbrauchen sie, verbieten ihnen das Spielen und das normale Lärmen, stopfen sie mit Ritalin zu weil sie am Eßtisch kippeln oder speisen sie mit Geld und materiellen Dingen ab, hauptsache sie geben Ruhe. Ist das letztlich denn besser?
Erst im Januar 2011 mußte ein Gericht entscheiden "Kinderlärm ist ab dem 1. Januar kein Lärm mehr!" Das Tierschutzgesetz behandelt Menschen die sich an einem Tier schuldig gemacht haben, härter und auch schon weitaus länger, als diejenigen die sich an einem Kind auf gleiche Art und Weise versündigten! Die Strafe für eine Raubkopie ist höher als die Strafe für Kindesmißbrauch und -mißhandlung. Sind wir wirklich besser und weniger primitiv? Steht nicht auch bei uns auch heute noch das Wohl des sog. Vieh über das Wohl der  Kinder? Wie viele Kinder sind heute gezwungen, einen Schülerjob anzunehmen, weil ihre Eltern ihnen beim besten Willen nicht das kaufen können, was sie gerne hätten? Und oft ist es auch so, das diese Kinder sich von diesem Schülerjob ihre Schulmaterialien, Kleidung, ihre Klassenfahrt bezuschussen, weil die Eltern dieses einfach nicht erbringen können, insbesondere in Geringverdiener Familien, wo das Gehalt gerade so hoch ist, das sie von allen Förderungen abgeschnitten sind, aber so niedrig ist, das sie am sozialen Leben dennoch nicht teilnehmen können, obwohl sie schuften und sich dumm arbeiten, aber niemals auf einen grünen Zweig kommen.
Sind wir wirklich eine bessere Gesellschaft als die mittelalterliche, als sich das ganze Dorf in die Erziehung einmischte und auch die Eltern unterstützte? Als die Mitbürger sich noch den Kindern und den sozial Schwächeren gegenüber verantwortlich fühlten? Sie mögen nicht lesen gekonnt haben, aber miteinander leben das konnten sie. Natürlich kam es zu Verbrennungen und Kreuzigungen, aber ist das heute wirklich anders? Und ist die heutige Art der Kreuzigung nicht viel grausamer? Damals wurde man ans Kreuz geschlagen oder verbrannt, aber danach war es endgültig vorbei. Heutzutage dauern öffentliche Kreuzigungen oft ein ganzes Leben. Wer nicht dem Einheitsbrei entspricht wird ausgegrenzt, ignoriert, gedemütigt, gemobt und bekommt keinen Zugang zur Gesellschaft, er wird bewusst ausgegrenzt und isoliert. Ist das wirklich besser? Ist diese Art der Kreuzigung nicht die viel perversere Variante als die mittelalterliche?

Wenn jemand nicht dem Status Quo entspricht, dann gehört er nicht dazu, seine Kinder, Enkel und weitere Nachfahren auch auf weite Sicht nicht, außer er zieht weit fort aus dem Heimatdorf, aber dort war er der Fremde und auch seine Kinder und Kindeskinder.

Ich persönlich war immer dankbar, das mein Großvater kein Alkoholiker, Fauler, Gauner oder oder oder war sondern ein angesehener und rechtschaffender Mann, dessen Leben von harter Arbeit gekennzeichnet war. So hatten weder meine Eltern noch ich noch meine Kinder mit diesem Makel zu leben.
Natürlich war das auch mit der Last verbunden, selbst mindestens ebenfalls so rechtschaffend zu sein, allein schon um den Namen keine Schande zu bereiten.
Ist die heutige Gesellschaft also wirklich besser? Nein, das ist sie nicht, auch nach 2000 Jahren haben sie nicht begriffen das man einen Menschen nicht einfach ans Kreuz nageln darf, nur weil einem irgendetwas nicht an ihm paßt. Ich nehme mich dort auch nicht raus, auf gar keinen Fall, dafür bin ich zu sehr Mensch und Kind meiner Zeit gewesen.
Meine Kinder sind da anders, sie reichen nach unten und kümmern sich um die die vom Status her gesehen unter ihnen stehen, wobei ich meine jeder Mensch hat die gleiche Wertigkeit wie ein anderer. Meine Kinder spielen mit Kindern von Leuten die so gar nicht der Norm entsprechen und allgemein als schlechte Gesellschaft bezeichnet werden. Es ist ihnen erlaubt, mir war es damals nicht erlaubt. Aber seien wir doch einmal ehrlich, ist es die Schuld der Kinder das ihre Eltern Drogen nahmen, sich betranken, ihre Mütter 30 verschiedene Männer und 6 Kinder mit mindestens eben sovielen Männern hat, die Eltern im Müll und Dreck leben? Sollte man nicht gerade diese Kinder zu sich holen, statt seinen Kindern zu verbieten mit ihnen zu spielen? Sollte man nicht soviel Vertrauen in seine eigene Erziehung haben, das man seinen Kindern mit freien Gewissen mit diesen sog. "Schmuddelkindern" spielen und Umgang erlaubt?
Alleine schon, damit diese Kinder auch die andere Seite sehen und vielleicht Gefallen in ihr findet? Damit die nächste Generation aus dem Schatten ihrer Eltern heraustreten kann, weil sie in ihrer Kindheit gesehen haben, es gibt auch ein anderes Leben??? Oder vielleicht damit die eigenen Kinder auch die andere sehen, kennenlernen und sich dagegen entscheiden?

Ich finde schon, auch wenn es verrückt klingt und vielleicht gelte ich damit als Rabenmutter, das ich meine Kinder diese Gefahren aussetze, aber mache ich das? Nein, denn meist sind meine Kinder hier bei uns mit ihren Freunden, ihre Freunde sind uns stets Willkommen, auch oder besonders am Essenstisch.
Dafür bin ich zu sehr Christ, als das ich diese Kinder ablehnen und ausgrenzen könnte. Das sollen die Pseudochristen machen, die sich die Füsse wund in die Kirchen laufen.Aber am Ende vergessen: Man wird nicht zum Christen, nur weil man in die Kirche geht, die Bibel liest, Psalme auswendig lernt, betet und mit dem Pastoren spricht. Ebensowenig wie wir zur Backware werden, wenn wir eine Bäckerei betreten, Backbücher lesen, Backrezepte im Kopf haben, backen und mit dem Bäcker sprechen. ;-)
Zum Christsein gehört schon bedeutend mehr. Was bringt all das Wissen, all diese Rituale, wenn man im Gegenzug die Grundwerte des Christentums in keinster Weise lebt und teilt? Welchen Nutzen, Vorzug oder Unterschied hat diese Religion dann gegenüber all den anderen? Was bringt es sich nur mit Gleichen zu umgeben, aber alles was nicht so ist wie man selbst und die Gruppe mit der man sich umgibt ausgrenzt, ignoriert und im schlimmsten Fall diskreditiert? Wenn ich höre jemand sagt, er sei Christ dann muß ich mir öfter einmal auf die Zunge zu beißen, um nicht zu fragen "Wie meinst Du das?" Oder wenn ich höre jemand sagt abwertend über jemand anderem "Der ist ganz schlimm christlich!" brennt es mir auf den Nägeln nachzuhaken "Meinst Du christlich im Sinne von Christus oder aber christlich im Sinne von ritualisiert oder religiös?"

Vielfach ist mir aufgefallen, dass Christ sein lediglich dazu dient sich von anderem, fremden und manchmal auch einfach nur neuem abzugrenzen, aber letztlich nicht "christlich" im Sinne von der eigentlichen Bedeutung meint. Wir sind ein christlich geprägtes Land, sagt man landläufig gern, wenn man im nächsten Moment erklärt bzw. kurz zuvor erklärt hat, das der Islam aber auch andere Glaubensgemeinschaften nicht zu Deutschland gehört.

Also wenn wir uns schon als christlich geprägtes Land bezeichnen, dann sollten wir vielleicht auch endlich damit beginnen, nicht nur davon geprägt und das Wissen darüber zu besitzen, sondern es zur Abwechslung auch einfach einmal zu leben.

Und damit wären wir auch wieder beim Eingangsthema, dem Münster in Freiburg, der zu Ehren Gottes und seines Sohnes Jesus erbaut wurde, selbstverständlich auch zu meinem 6. Kind, (Timm-Niclas, 5 Jahre) und seinem am Anfang erwähntes Zitat:

Zitat von Timmy beim Anblick des Freiburger Münsters:
"Das ist ein Ferienhaus, gell?"
Ich: "Was ist das?"
Timm-Niclas: "Von Gott und Jesus das Ferienhaus! Hier wohnt Gott, aber nur wenn er vom Gottsein Urlaub hat und Jesus fährt immer mit ihn in den Urlaub, weil er ja sein Kind ist und Kinder müssen immer mit ihren Eltern in den Urlaub fahren!"
Ich "Ach so und wo wohnen die denn sonst?"
Timm-Niclas stöhnt entnervt auf und verdreht die Augen: "Bei uns und bei all den anderen Leuten im Haus und oben im Himmel! Überall, nur im Urlaub nicht, dann wohnen die immer in Kirchen!"

Hmmmmm...klingt sehr logisch, was auch sonst?!

Jetzt wüßte ich allerdings gerne wie oft und lange Gott so im Jahr Urlaub macht! ;-)