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Sonntag, 17. Januar 2016

Zeichen von Besessenheit

....ich lach mich weg......ich lach mich wirklich weg.....
Nachfolgende Symptome sind Anzeichen dafür, dass Menschen von einem Geist besessen ist:

Depressionen, Tod, Unfruchtbarkeit, Unfälle, Nervösität, fehlende Konzentrationsfähigkeit, Hyperaktivität, Gähnen & Stöhnen & Geräusche machen und sich nicht daran erinnern zu können, Zucken, Schlafstörungen, Ticks, Streiten, Müdgikeit, Schlafwandeln, Vergesslichkeit, von jemanden betrogen werden, Alpträume, Mundgeruch, Vergewaltigung, Nachlass von Inspiration, fehlendes Gottvertrauen, Gelenk...schmerzen, Selbstmordgedanken, Wut, Rückzug von Menschen, Angst, Schreckhaftikeit, Weinen, Panikattacken, Augenreizung, Ausschlag, ölige Haut, Mundtrockenheit, Lippentrockenheit, Kopfschmerzen/Migräne, Rückenschmerzen, Weißfluss, Übelkeit, Magenprobleme, Meidung von Wallfahrtsorten, keine Gottesdienstbesuche, Meidung von Kirchenbesuchen, Schulden, Arbeitslosigkeit, Schmerzen im unteren Darm, Ohnmacht, Epilepsie, Spastiken, Ehestreit.... uvm.

Also das sind sichere Anzeichen dafür gewesen, dass ein Mensch von einem Dämon, Schadgeist, ... besessen ist.

Das beste Anzeichen habe ich mir für den Schluss aufgehoben und in voller Länge kopiert...:
4.1 Homosexuelle Neigungen
Der Hauptgrund für die homosexuelle Ausrichtung mancher Männer kommt daher, dass sie von einer weiblichen Wesenheit besessen sind. Es ist die weibliche negative Wesenheit, die sich zu anderen Männern hingezogen fühlt. Umgekehrt liegt die Anziehung, die manche Lesben gegenüber Frauen empfinden, in der Anwesenheit eines männlichen Geistwesens in ihnen. Das Bewusstsein der negativen Entität unterdrückt das normale Verhalten des Menschen und bringt so homosexuelle Neigungen zum Vorschein. Die spirituelle Forschung hat nachgewiesen, dass gleichgeschlechtliche Präferenzen zu einem großen Teil in der spirituellen Dimension ihre Ursachen haben:
•Körperliche Ursachen (5%): Wegen hormoneller Abweichungen
•Psychologische Ursachen (10%): Wenn Teenager oder junge Menschen mit einer gleichgeschlechtlichen Person angenehme Erfahrungen machen, können sie den Wunsch haben, dies wieder zu erleben.
•Spirituelle Ursachen (85%): Hauptsächlich negative Wesenheiten
....

Also das Ganze habe ich mir jetzt nicht selbst ausgedacht, ich bin auch nicht per Zufall auf diese Seite gestoßen....sondern
 diese Seite  ist vielbesucht und wird auch gerne von "spirituellen" Menschen empfohlen.

So gesehen können wir also alle Arztpraxen, Psychiatrien und Krankenhäuser schliessen, die Arbeitsämter und andere Behörden ebenfalls und noch viele weitere Instituionen die eine Hilfe für Menschen darstellen.  Die betroffenen Menschen brauchen keinen Arzt, Anwalt, Arbeitsvermittler, .... oder gar sonstige Hilfen, sondern einfach nur einen an ihnen durchgeführten Exorzismus und sie sind alle ihre Probleme los. Wir könnten also Milliarden weltweit sparen, wenn wir einfach nur alle Menschen in sozialen Berufen arbeiten zu Exorzisten umschulen und ausbilden. Also eigentlich zu dem zurückkehren wie es in der katholischen Kirche immer an der Tagesordnung stand, bis der Humanismus, die Reformpädagogik, die Biologie, Soziologie, die Medizin, ....etwas veränderte und das damalige Weltbild in ein menschenwürdigeres verwandelten und die Macht und Alleinherrschaft bzw. die Diktatur der kath. Kirche wie auch ihr Wahnsinn, ihre falschen und menschenverachtenden Lehren endlich gebrochen wurden.
Wer nicht ihrer Meinung war, aus der Reihe tanzte, die Dinge anders machte, ... war besessen, mit dem Teufel im Bunde und wurde entsprechend seines Vergehens bestraft. Alles natürlich mit der Vollmacht, auf Wunsch und im Namen Gottes. Hier sind wahrscheinlich auch wieder irgendwelche Hardliner am Werk oder sog. Hardcorechristen.
Meine Erkenntnis aus dieser Geschichte ist denkbar einfach:

Ich habe mein ganzes Leben immer nur mit besetzten bzw. besessenen Menschen Kontakt.


...und ich dachte immer, nur ich hätte einen Knall!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Spanischer Erzbischof: Frauen selbst schuld an häuslicher Gewalt

Der Artikel: "Ungehorsame Frauen"
Nach Ansicht des Erzbischofs von Toledo, Braulio Rodriguez Plaza, sind Frauen selbst schuld, wenn sie von ihren Männern körperlich misshandelt werden. Häusliche Gewalt habe ihren Ursprung darin, dass Frauen ihren Männern nicht gehorchten oder gar um eine Scheidung bäten.Das ich als Frau, Mutter von sieben Kindern und Ehefrau selbstverständlich eine Meinung dazu habe, sollte klar sein.


Nur gut, dass die katholische Kirche immer noch existiert, sonst wüsste die Welt wohl nicht das die FRAUEN immer selbst schuld daran sind wenn sie gequält, vergewaltigt, geschlagen, erniedrigt usw werden.

Ob man in dem alten Gebälk schon einmal verstanden hat, warum Jesus damals so erfolgreich war? Wer sich überwiegend um ihn gescharrt hat? Wer den Weg und die Idee des Christentums eigentlich weiter getragen hat? Wer es an die nächste Generation weitergab? Es waren Frauen....FRAUEN die es ihren Kindern erzählten!

Weil Jesus sie als gleichtwertig sah, sie nicht auf ihren Bauch reduziert, nicht als Objekt betrachtete sondern als einen Menschen!!! DAs unterschied ihn von all dem anderen und das machte den Unterschied. Aber auch weil er einen Mann nicht nur auf seinen Penis reduzierte, als dummes Opfer das nicht in der Lage ist sein Leben selbst zu regeln.


Tja und dann kamen die falschen Führer der Kirche, die unbedingt Macht wollten, das sie ihren eigenen Glauben und das wichtigste an diesem zerstörten. Die Gleichwertigkeit der Menschen. Das Wichtigste wurde verworfen und Hierarchien geschaffen, genau das was Jesus zuvor so abgelehnt hatte. Für das er letztlich eiskalt ermordet wurde.

Das erkannte auch Martin Luther und auch er widersprach, wurde ebenso verfolgt. Aber einige hatten aus der Geschichte gelernt und unterstützten ihn, sie versteckten ihn vor seinen Häschern.

Frauen predigen in evangelischen Kirche gleichwertig mit den Männern, ihnen ist es nicht untersagt und sie werden nicht nur auf "Deko, Sauberkeit, Ordnung.." also allein irdisches DIENEN beschränkt. Man gesteht ihnen zu ebenso wie ein Mann in der Lage zu sein, den Himmel auf Erden holen zu können. Das es der Glaube an sich ist, der zählt.
Aber selbstverständlich ist auch diese Religionsgemeinschaft nicht ohne Fehl und Tadel.

Nur gut das die Religionen uns wieder und wieder erklären was wir FRAUEN so falsch machen. Also eigentlich ist es schon der Anfang unseres Lebens ....kein Mann zu sein.
Lächerlich sich selbst als erhabenes und vollkommenes Wesen zu bezeichnen. Nicht vergessen "Wer sich selbst über einen anderen erhöht soll erniedrigt werden"

Und jetzt erzähle mir noch jemand das dieses Frauenhaßbild nur aus den arabisch-afrikanischen Ländern kommt..... TOLEDO ist zufällig in Spanien!!!
Früher nannte man es Stammtisch-Geschwätz - ich denke mit diesem sollten wir diesen hahnbüchenden Unsinn auch vergleichen.

Ein Haufen Männer, die zusammen hocken und über die Welt philosophieren und am Ende kommen Scheißhausparolen dabei heraus. Zu der Mischung geben wir natürlich noch ein paar Frauen die selbst gerne Männer wären, Frauen die sich ihnen untertan machen und schmeicheln um unter ihren Schutz gegen die böse Welt da draußen zu kommen, oder aber jene Frauen die das Verhalten der Männer annehmen und glauben sie wären dadurch gleichwertig. Und schon haben wir keine Parolen mehr sondern ein komplettes triefendes und stinkendes Scheißhaus da stehen.
Und Männer die anders reagieren, ebenso Frauen werden als Schwächlinge, Waschlappen, Emanzen, ....als arme Verrückte und Irre die die Welt nicht verstehen angesehen. Denen muss man natürlich helfen und sie heilen, weil sie eine Gefahr für die Welt, Gesellschaft und vor allen Dingen sich selbst darstellen. Selbstverständlich Mittels Züchtigung, Unterdrückung, Ausgrenzung, ......uvm
Wer am Ende aber glücklicher lebt, schon zu Lebzeiten sein Paradies findet, das lasse ich an dieser Stelle dahingestellt.
Wohl dem der nicht hasst und erniedrigt, sondern liebt und mitfühlt.

Die Vertreter und Befürworter dieser Idee, egal welch religiösen und philsophischen Coleurs sie auch immer anhängen, Atheismus ist letztlich auch nichts anderes als eine Vorstellung von etwas zu haben, haben mein von Herzen empfundenes Mitleid! (Nicht mein Mitgefühl, denn Mitgefühl versucht das Leid zu lindern. Mitleid jedoch verstärkt das Leid!)

Kurz: Mögen sie auch weiterhin und bereits zu Lebzeiten in ihrer eigenen und selbstbereiteten Hölle brennen wie auch leiden.

Montag, 11. Januar 2016

Die Kirche ist nur Gottes Ferienhaus!

Als Mutter von 7 Kindern erlebst Du stets etwas Neues und noch nie da gewesenenes. Du glaubst die kleineren Zwerge können nichts mehr bringen, was die größeren Zwerge noch nicht gebracht hätten, Du wiegst Dich in völliger Sicherheit und dann? Ja dann, ...ZACK... würgen sie Dir etwas Neues und noch nicht Dagewesenes rein.



Da stehe ich heute also mit unserem Sohn vor dem Freiburger Münster, genauer im Eingang des Münsters. Bewundernde Blicke der Kinder ob der Pracht im Eingang Glockenturm. Ja, ich bin auch jedes Mal aufs neue fasziniert wenn ich es sehe. Unvorstellbar, das es Menschenhand ohne Technik und Elektro Schnick-schnack erschaffen hat. Nix PC und dadurch präzise berechnete Statik, nein, gab es seinerzeit noch nicht. Es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue insbesondere in Anbetracht der Tatsache das heutzutage viele Menschen keinen einfachen Dreisatz oder 10% von 10 Euro ausrechnen können.
Und da sage noch jemand, der Mensch war früher primitiv und dumm. Ich glaube eher es ist umgekehrt.

Sicher sie standen nicht permanent unter der Dusche, aber sie quälten sich um Umkehrschluß auch nicht mit Neurodermitis und anderen hausgemachten Allergien herum. Sie kannten Bäume, Blumen, Kräuter und Gräser mit Namen, heute wissen die meisten nicht wo Kartoffeln wachsen, außer im Glas im Supermarkt und Pilze in der Dose, in einer Plastikverpackung oder in der Tiefkühltheke des Supermarktes.
Sie ließen Kinder arbeiten, dafür lassen heute manche ihre Kinder in einem der reichsten Länder der Erde Kleinkinder verhungern, kümmern sich nicht um sie, lassen sie einfach einmal allein zu Hause, schieben sie vor Spielkonsole und Fernseher ab, misshandeln und missbrauchen sie, verbieten ihnen das Spielen und das normale Lärmen, stopfen sie mit Ritalin zu weil sie am Eßtisch kippeln oder speisen sie mit Geld und materiellen Dingen ab, hauptsache sie geben Ruhe. Ist das letztlich denn besser?
Erst im Januar 2011 mußte ein Gericht entscheiden "Kinderlärm ist ab dem 1. Januar kein Lärm mehr!" Das Tierschutzgesetz behandelt Menschen die sich an einem Tier schuldig gemacht haben, härter und auch schon weitaus länger, als diejenigen die sich an einem Kind auf gleiche Art und Weise versündigten! Die Strafe für eine Raubkopie ist höher als die Strafe für Kindesmißbrauch und -mißhandlung. Sind wir wirklich besser und weniger primitiv? Steht nicht auch bei uns auch heute noch das Wohl des sog. Vieh über das Wohl der  Kinder? Wie viele Kinder sind heute gezwungen, einen Schülerjob anzunehmen, weil ihre Eltern ihnen beim besten Willen nicht das kaufen können, was sie gerne hätten? Und oft ist es auch so, das diese Kinder sich von diesem Schülerjob ihre Schulmaterialien, Kleidung, ihre Klassenfahrt bezuschussen, weil die Eltern dieses einfach nicht erbringen können, insbesondere in Geringverdiener Familien, wo das Gehalt gerade so hoch ist, das sie von allen Förderungen abgeschnitten sind, aber so niedrig ist, das sie am sozialen Leben dennoch nicht teilnehmen können, obwohl sie schuften und sich dumm arbeiten, aber niemals auf einen grünen Zweig kommen.
Sind wir wirklich eine bessere Gesellschaft als die mittelalterliche, als sich das ganze Dorf in die Erziehung einmischte und auch die Eltern unterstützte? Als die Mitbürger sich noch den Kindern und den sozial Schwächeren gegenüber verantwortlich fühlten? Sie mögen nicht lesen gekonnt haben, aber miteinander leben das konnten sie. Natürlich kam es zu Verbrennungen und Kreuzigungen, aber ist das heute wirklich anders? Und ist die heutige Art der Kreuzigung nicht viel grausamer? Damals wurde man ans Kreuz geschlagen oder verbrannt, aber danach war es endgültig vorbei. Heutzutage dauern öffentliche Kreuzigungen oft ein ganzes Leben. Wer nicht dem Einheitsbrei entspricht wird ausgegrenzt, ignoriert, gedemütigt, gemobt und bekommt keinen Zugang zur Gesellschaft, er wird bewusst ausgegrenzt und isoliert. Ist das wirklich besser? Ist diese Art der Kreuzigung nicht die viel perversere Variante als die mittelalterliche?

Wenn jemand nicht dem Status Quo entspricht, dann gehört er nicht dazu, seine Kinder, Enkel und weitere Nachfahren auch auf weite Sicht nicht, außer er zieht weit fort aus dem Heimatdorf, aber dort war er der Fremde und auch seine Kinder und Kindeskinder.

Ich persönlich war immer dankbar, das mein Großvater kein Alkoholiker, Fauler, Gauner oder oder oder war sondern ein angesehener und rechtschaffender Mann, dessen Leben von harter Arbeit gekennzeichnet war. So hatten weder meine Eltern noch ich noch meine Kinder mit diesem Makel zu leben.
Natürlich war das auch mit der Last verbunden, selbst mindestens ebenfalls so rechtschaffend zu sein, allein schon um den Namen keine Schande zu bereiten.
Ist die heutige Gesellschaft also wirklich besser? Nein, das ist sie nicht, auch nach 2000 Jahren haben sie nicht begriffen das man einen Menschen nicht einfach ans Kreuz nageln darf, nur weil einem irgendetwas nicht an ihm paßt. Ich nehme mich dort auch nicht raus, auf gar keinen Fall, dafür bin ich zu sehr Mensch und Kind meiner Zeit gewesen.
Meine Kinder sind da anders, sie reichen nach unten und kümmern sich um die die vom Status her gesehen unter ihnen stehen, wobei ich meine jeder Mensch hat die gleiche Wertigkeit wie ein anderer. Meine Kinder spielen mit Kindern von Leuten die so gar nicht der Norm entsprechen und allgemein als schlechte Gesellschaft bezeichnet werden. Es ist ihnen erlaubt, mir war es damals nicht erlaubt. Aber seien wir doch einmal ehrlich, ist es die Schuld der Kinder das ihre Eltern Drogen nahmen, sich betranken, ihre Mütter 30 verschiedene Männer und 6 Kinder mit mindestens eben sovielen Männern hat, die Eltern im Müll und Dreck leben? Sollte man nicht gerade diese Kinder zu sich holen, statt seinen Kindern zu verbieten mit ihnen zu spielen? Sollte man nicht soviel Vertrauen in seine eigene Erziehung haben, das man seinen Kindern mit freien Gewissen mit diesen sog. "Schmuddelkindern" spielen und Umgang erlaubt?
Alleine schon, damit diese Kinder auch die andere Seite sehen und vielleicht Gefallen in ihr findet? Damit die nächste Generation aus dem Schatten ihrer Eltern heraustreten kann, weil sie in ihrer Kindheit gesehen haben, es gibt auch ein anderes Leben??? Oder vielleicht damit die eigenen Kinder auch die andere sehen, kennenlernen und sich dagegen entscheiden?

Ich finde schon, auch wenn es verrückt klingt und vielleicht gelte ich damit als Rabenmutter, das ich meine Kinder diese Gefahren aussetze, aber mache ich das? Nein, denn meist sind meine Kinder hier bei uns mit ihren Freunden, ihre Freunde sind uns stets Willkommen, auch oder besonders am Essenstisch.
Dafür bin ich zu sehr Christ, als das ich diese Kinder ablehnen und ausgrenzen könnte. Das sollen die Pseudochristen machen, die sich die Füsse wund in die Kirchen laufen.Aber am Ende vergessen: Man wird nicht zum Christen, nur weil man in die Kirche geht, die Bibel liest, Psalme auswendig lernt, betet und mit dem Pastoren spricht. Ebensowenig wie wir zur Backware werden, wenn wir eine Bäckerei betreten, Backbücher lesen, Backrezepte im Kopf haben, backen und mit dem Bäcker sprechen. ;-)
Zum Christsein gehört schon bedeutend mehr. Was bringt all das Wissen, all diese Rituale, wenn man im Gegenzug die Grundwerte des Christentums in keinster Weise lebt und teilt? Welchen Nutzen, Vorzug oder Unterschied hat diese Religion dann gegenüber all den anderen? Was bringt es sich nur mit Gleichen zu umgeben, aber alles was nicht so ist wie man selbst und die Gruppe mit der man sich umgibt ausgrenzt, ignoriert und im schlimmsten Fall diskreditiert? Wenn ich höre jemand sagt, er sei Christ dann muß ich mir öfter einmal auf die Zunge zu beißen, um nicht zu fragen "Wie meinst Du das?" Oder wenn ich höre jemand sagt abwertend über jemand anderem "Der ist ganz schlimm christlich!" brennt es mir auf den Nägeln nachzuhaken "Meinst Du christlich im Sinne von Christus oder aber christlich im Sinne von ritualisiert oder religiös?"

Vielfach ist mir aufgefallen, dass Christ sein lediglich dazu dient sich von anderem, fremden und manchmal auch einfach nur neuem abzugrenzen, aber letztlich nicht "christlich" im Sinne von der eigentlichen Bedeutung meint. Wir sind ein christlich geprägtes Land, sagt man landläufig gern, wenn man im nächsten Moment erklärt bzw. kurz zuvor erklärt hat, das der Islam aber auch andere Glaubensgemeinschaften nicht zu Deutschland gehört.

Also wenn wir uns schon als christlich geprägtes Land bezeichnen, dann sollten wir vielleicht auch endlich damit beginnen, nicht nur davon geprägt und das Wissen darüber zu besitzen, sondern es zur Abwechslung auch einfach einmal zu leben.

Und damit wären wir auch wieder beim Eingangsthema, dem Münster in Freiburg, der zu Ehren Gottes und seines Sohnes Jesus erbaut wurde, selbstverständlich auch zu meinem 6. Kind, (Timm-Niclas, 5 Jahre) und seinem am Anfang erwähntes Zitat:

Zitat von Timmy beim Anblick des Freiburger Münsters:
"Das ist ein Ferienhaus, gell?"
Ich: "Was ist das?"
Timm-Niclas: "Von Gott und Jesus das Ferienhaus! Hier wohnt Gott, aber nur wenn er vom Gottsein Urlaub hat und Jesus fährt immer mit ihn in den Urlaub, weil er ja sein Kind ist und Kinder müssen immer mit ihren Eltern in den Urlaub fahren!"
Ich "Ach so und wo wohnen die denn sonst?"
Timm-Niclas stöhnt entnervt auf und verdreht die Augen: "Bei uns und bei all den anderen Leuten im Haus und oben im Himmel! Überall, nur im Urlaub nicht, dann wohnen die immer in Kirchen!"

Hmmmmm...klingt sehr logisch, was auch sonst?!

Jetzt wüßte ich allerdings gerne wie oft und lange Gott so im Jahr Urlaub macht! ;-)

Sonntag, 26. Mai 2013

Die Welt wird immer mehr entchristlicht?!

"Die Welt wird immer mehr entschristlicht?! Ich kämpfe dagegen, wer macht mit?"

Diesen Aufruf fand ich vor einiger Zeit, als ich noch ein Fratzenbuch Mitglied (seit November 2012 bin ich es schon nicht mehr) war, als Statusmeldung eines Mitgliedes der sich in meiner Freundesliste befand (Wir waren dato beide Mitglieder der gleichen Partei, er ist von Beruf Journalist)! Die Idee klang gut, aber...

Entschuldigung, wie kann man eine Gesellschaft entchristlichen?
Ist damit vielleicht entgeistigen, demoralisieren oder vielleicht doch Entchristianisieren gemeint?
Wie soll das funktionieren?

Die Lösung nach einiger Zeit des Lesens, auch der Beiträge anderer brachte dann endlich der Lichtblick und die Antwort:
Entchristianisierung und entchristlichen bedeutet für sehr viele der Untergang der Kirche, der sich durch die immer geringer werdende Mitgliederzahl der Kirchen abzeichnet, die Gebäude zerfallen und werden zu Ruinen. Dieses aufzuhalten, darum ging es. Es ging um die weltlichen Belange.

Nun dieses ist nicht wirklich ein Verlust, deswegen ist man schließlich nicht weniger Christ als mit. Ich betrete monatelang keine Kirche, fühle ich mich doch trotzdem als Christ im eigentlichem Sinne und glaube an Gott. Dafür brauche ich mich wirklich nicht einsetzen, dass die Kirchen, Münster und Dome erhalten bleiben. Sie sind stellenweise bereits Kulturdenkmäler und stehen unter Denkmalschutz, was bedeutet, sie müssen im IST-zustand erhalten bleiben. Da sorgt man sich unnötigerweise. Es kristallisiert sich heraus: Ich bin damit also "unchristlich"weil ich NICHT in die Kirche gehe und NICHT an diese Institution glaube weil ich NICHT glaube das ein Mensch zwischen mir und Gott vermitteln, mir die Bibel aus seiner Sicht interpretieren muss oder kann sondern das ich es selbst mit ihm ausmachen muss und auch durchaus in der Lage bin zu interpretieren! 
Damit bin ich nach dieser Auffassung des Christentums also ein Antichrist, viele andere die so denken, handeln und glauben wie ich, ebenfalls.
Viele armen Mütter, Väter, Großmütter und Großväter werden vor lauter Entsetzen einen Herzanfall bekommen und an diesem Versterben. Können diese Leute, die es so sehen, diese Tatsache mit ihrem Herzen und Gewissen vereinbaren, als Christenmenschen die sind ?!

Die Menschen müssen also wieder religiöser werden - waren einige Vorschläge in dieser Diskussion. Autsch, ich glaube da müssen allerhand noch einmal die Schul- ähm Kirchenbank drücken. Religion und Christ bzw. Gläubiger sind zwei recht verschiedene Paar Schuhe.
Ich glaube an Gott, aber ich glaube nicht an Kirchen und Religionen!!!
Im Klartext: Ich bete zu Gott aber nicht zum Papst, zur Kirchturmspitze, zum Mond oder sonstwohin! Glauben ist nach meiner Auffassung etwas anderes als Religion!!! Christ sein bedeutet ein wenig mehr, als in die Kirche zu gehen, die heilige Schrift, die Gebote, Gebete, Verse und Psalme aus dem ff zu kennen. Christ wird man nicht, Christ ist man indem man es lebt. Wenn diese Welt "entchristlicht" wird, dann weil die Menschen die Grundwerte des Christentums selbst nicht mehr leben (lebten sie diese jemals?) und das hat rein gar nichts mit der Bibel oder Kirche zu tun.
Jemand meinte, es würde keine Beerdigungen mehr geben, dieses wäre auch ein Grund warum die Welt nicht weiterhin entchristlicht werden darf.
Das verstand ich irgendwie nicht so recht. Würde es in Zukunft heißen, das die Menschen nicht mehr sterben würden, wenn die Religionen zerfallen?!  Auch Ostern, Weihnachten usw. all das würde entfallen. 
Warum gibt es keine Beerdigungen, wenn es keine Kirchen gibt? Warum gibt es kein Weihnachten und kein Ostern, wenn es keine Kirche gibt? Wenn die Menschen den Glauben leben würden, statt ihn als Vorwand zu benutzen sich vom Fremden und Unbekannten abzugrenzen!...dann würde es das alles auch ohne Kirche geben! Es ist völliger Blödsinn, das Vater unser und der Herr ist mein Hirte, ist von einem nicht explizit dafür bezahlten Gläubigen sicherlich deutlich effektiver, da es in diesem Fall vom Herzen kommt und nicht aus der Geldbörse, weil es eben ein Job (es wurde auch hier in den vergangenen Jahren massivst rationalisiert) wie jeder andere geworden ist.

Erwähnte ich schon, das Christ sein mehr bedeutet als Texte auswendig lernen und in die Kirche zu gehen und an diese zu glauben?! Nein, dann habe ich es jetzt damit getan.
Ein paar meinten, das nur die Kirchen die Menschen frei gemacht hätten.
Hmmmmmmm..............ich bin anderer Meinung. 
Wir können ja sagen was wir wollen, aber die Kirche (und ist es stellenweise immer noch) war schon eine richtige Diktatur und Weltmacht die alles und jeden kontrollierte und wer nicht konform mit ihrer Meinung ging, wurde erbarmungslos getötet, gefoltert und gejagt. Es war erlaubt diese Menschen zu töten, sie wurden exkommuniziert und vogelfrei gegeben. Jeder der diesen Menschen tötet kam dadurch nicht ins ewige Feuer, dadurch war es legitim und von Gott geduldet, seinen Nächsten zu ermorden. Das Ganze hatte mit CHRISTLICH im Sinne der Lehre Christi rein gar nichts mehr zu tun, auch wenn man es im namen "Christi" machte. Denn er lehrte und lebte das völlige Gegenteil dessen.
Dann kam natürlich auch der Islam, der selbstverständlich Schuld am Abfall der Menschen der "Kirche" gegenüber sei, weil er böse sei, immer und überall Probleme machte wo er auftauchte.

Der Islam macht überall Probleme? Vielleicht weil es ein relativ junger Glaube ist im Gegensatz zu den vorgenannten, der seinen Platz noch sucht und niemand ihn einen einräumen will? Mit den Christen hatten damals doch auch alle ihre probleme als sie in die Welt hinauszogen um einen Platz auf dieser zu finden, oder?! Der Islam ist pie Mal Daumen über 500 Jahre später entstanden. 
Heute ist es nicht anders als damals, als die Christen auszogen ihren Platz in der Welt zu beanspruchen, man kreuzigt, foltert heute nur auf eine viel fiesere als perfidere Art und Weise und ein ganzes Leben. Mobbing, Embargo, Handelssanktionen, Ausgrenzung, Hunger, Abhängigkeit,......!!!
Erst durch Einwirkung des Humanismus vor gut 500 Jahren, änderte sich etwas am sog. Christentum. Diesen Wandel ist der Islam (weil er ja von vielen  als das Böse der Welt manifestiert wurde) noch nicht unterzogen worden. Schauen wir doch einfach was in 500 Jahren ist.
Man vergisst leicht einen entscheidenden Punkt: Wahrhaft an Gott bzw. dem Allmächtigen Gläubige können ohne Religion leben - Religionen können aber nicht ohne Gläubige leben. Gläubige können ohne Kirche leben - Kirchen können aber nicht ohne Gläubige leben. Ich brauche nicht erst ein Mitglied einer bestimmten Religion zu sein um zu glauben. Ich brauche keiner bestimmten Religion angehören um an den Allmächtigen glauben zu können. So what?!


Mohammed war es, aber die menschen? Sieh dir mal Paulus genauer an, denn auf diesen Paulus ehemals Saulus baut sich unsere Religion auf. Der spricht vom Abschlachten, erbarmungslosen Ausmerzen, etc. er ist über viele Stellen ein Verfälscher der wahren Lehre Christi oder ein anderer hat seine Schriften im Laufe der Zeit verfälscht, was natürlich auch gut möglich ist. Denn ich glaube kaum, das mein guter bester Freund Jesu lehrte das man "Ungläubigen wie Tiere opfern" sollte. Eine fragwürdige Säule ist das, ebenso wie Petrus, der scheinbar ein gewaltiges Problem mit Frauen hatte. Komischerweise, sah es unser guter Freund Jesu komplett anders und sagte "Ihr ALLE seid Töchter UND Söhne Gottes". Wie kommen Paulus, Petrus und die Kirche also dazu dieses Bild so arg ins Gegenteil zu verdrehen? Und hat Jesu nicht auch gesagt: Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde ich vor dem Vater verleugnen? Komisch, denn gerade dieser Petrus war es der ihn gleich dreimal binnen kürzester Zeit vor den Menschen verleugnet hat. Steht Petrus darum bis heute hinzu immer noch vor der Himmelstür, statt eingelassen zu werden? Darf er darum nur die Türen auf Geheiß des HERRN öffnen, statt selbst einzutreten? Warum ist er immer noch der Pförtner des Himmels und auch als Gärtner (dem Vorgarten des Himmels, der Garten des Himmels ist das Paradies) der Erde zuständig?

Wie kann man ausgerechnet diese beiden zu den Grundpfeilern des christlichen Glaubens machen? Oder machte man sie dazu weil sie sich selbst am besten zu inszenieren und ins Rampenlicht zu setzen wussten? Besser als die anderen 11 Apostel?
Jesus grenzte nicht aus, sah auf niemanden herab und lehnte Gewalt ab. Nein, er reichte stattdessen all jenen von der damaligen Gesellschaft ausgegrenzten, Verachteten und Verstossenen die Hand. Er hielt sich selbst nicht für etwas Besseres um nicht mit dem Bettler, dem Penner, dem Säufer, dem Zöllner, der Hure, dem Verrückten, der, die das ... zu sprechen, sie zu achten und respektieren. Er sah primär den Menschen der vor ihm stand, nicht Stand, Status und Titel. Er hat die Supertollen der damaligen Zeit nicht besser behandelt wie diese Leute sondern gleich. Darin liegt der Unterschied zwischen ihm und uns, die wir uns Christen nennen und ihm anscheinend nachfolgen.
Genau dort liegt das Problem bei den Religionen, sie erhöhen sich selbst über andere, grenzen aus und ab, sehen herab auf Andersdenkende.

Wurde uns in Deutschland früher nicht auch vermittelt, das der Islam etwas sei auf das man herabsehen musste, auch oder vielmehr gerade durch die Kirchenväter? Glauben wir wirklich das ist im Ausland oder bei den Moslems unbemerkt geblieben? Haben wir Christen in Europa (nein nicht nur in Deutschland!!!) nicht auch geschrien: "Die Juden töteten unseren lieben Herrgott, tötet diese Brut!"? Jesus selbst aber war, blieb und ist Jude bis in die Ewigkeit und er ist nicht der liebe Herrgott, das ist Gott selbst. Jesus ist Gottes Sohn, wahres Sohn.  Mose ist es aber auch, wie es auch die anderen Propheten aber auch Heilige und Märtyrer es waren. Ein wahres Kind Gottes, das sich auch zu seinem Vater bekannt hat. Das Kind, der Sohn,  die Botschaften verkündete die der Vater ihnen mitteilte, egal was auch immer es ihn kosten würde. Sie alle waren bereit für den Auftrag den Gott ihnen gab, ihr Leben zu lassen, sich von ihren Widersachern töten zu lassen. Sie waren selbstverständlich keine Selbstmordattentäter, das möchte ich klar unterstreichen. Diese Menschen waren unbewaffnet und friedfertig, standen aber zu ihrem Wort das sie Gott gaben. Lieber gefoltert, gegeißelt und getötet zu werden als das Bündnis mit Gott zu brechen.
Es tauchte in dieser Diskussion auch ein Satz auf, der alle die anders denken als Judas bezeichnete. Der schließlich der Allerböseste in der ganzen Geschichte ist! 
Falsch gedacht, GENAU diese Tatsache und der Verrat des Judas WAR am Ende zu unser aller Segen und bedeutet unser Heil. denn nur durch den Verrat und den Mord, konnte sich die Prophezeihung erfüllen, er Jesu zum Messias werden und dadurch die Menschheit erlöst werden und sich die Türen des Himmels für uns wieder auftun. Allerdings geschieht dieses nur, wenn wir auf seinem Weg wandeln. Denn er ist die Wahrheit, das Leben und das Licht, es führt kein WEG zum Vater denn durch ihn. Kein anderer WEG als so zu leben wie er und ihm damitnachzufolgen führen in die Erlösung. Wie viele Christen werden also da am Ende erlöst werden mit den verqueren Lehren des Paulus und Petrus, die nicht Liebe, Respekt und Achtung dem Menschen an sich, sondern Mord, Totschlag und Unterwerfung  Andersdenkenden gegenüber predigen?! Das Christentum hat durch diese Lehren (außer jemand verfälschte die Schriften des Paulus und Petrus) einen anderen Weg eingeschlagen als es der ursprüngliche war und den die ersten "Christen" lebten und wählten. 
Je nachdem wie wir es für uns auslegen, passt es schon, nicht wahr?! Nein, dies ist nicht das Christentum wie es erdacht war, denn es würde die Hand reichen (und das nicht nur intern im eigenem gleichdenkendem Klüngel) und nicht die eines anderen abhaken. In den ersten 500 Jahren ist schon soviel falsch gelaufen, das darum der Islam dringend notwendig wurde und Mohammed den Koran vom Erzengel Gabriel diktiert bekam?!

Was glaubst du selbst, würde Jesus sagen, wenn er Weihnachten den Petersdom (oder auch eine x-beliebige Kirche in irgendeinem x-beliebigen Dorf) betreten würde? Er wäre entsetzt ob des ganzen Goldes und Geglitzere, der prachtvollen Roben, der Pelzmäntel, Gehänge und Geschmeide, der feinen Schuhe und Stiefel, der wohlgenährten Überernährten, .... während er auf den Strassen und Gassen, durch die er zum Dom (oder auf dem Weg zu dieser Kirche in Ort X) lief, Menschen frieren und hungern sah. Er würde entweder einen Aufstand ohne Ende machen, er würde den Papst und alle Anwesenden in diesem Dom"Schlangenbrut" und wahrscheinlich "Verräter des wahren Glaubens und der Wahrheit" nennen, wie damals im Tempel! ............oder aber......... 
.......und dieses ist viel wahrscheinlicher 
Er würde in ein lautstarkes Gelächter ausbrechen und "Oh ihr Narren und Kleingläubigen, glaubt ihr wirklich damit erweist ihr mir und dem Vater eine Ehre? Indem ihr prunkvolle Messen mit prunkvollen Menschen in noch prunkvollere gut geheizten Bauten feiert? Indem ihr üppige Festmahle für euch bereitet um mich und Gott zu ehren? Und das in Anbetracht der Tatsache das draußen eure Brüder und Schwestern frieren, hungern und sterben? Oh ihr Kleingläubigen!" sagen. In beiden Fällen aber würde er sich dann umdrehen und sich den Armen, Andersdenkenden, Geächteten, Ausgestoßenen und Verstoßenen zuwenden, weil seine offiziellen Nachfolger so rein gar nichts begriffen haben.

CHRIST ist nicht nur ein Name für eine Sache oder Gegenstand , sondern Programm oder Betriebssystem. Für mich bedeutet "christlich sein" das was für andere (z.B. Atheisten) "sozial sein" bedeutet. Es ist eine Lebenseinstellung und mein Betriebssystem.

FAZIT:
Es ging wieder einmal nicht um die immer unchristlicher werdende Welt und Gesellschaft. Es ging um Erhalt der materiellen Güter, das Festhalten und Verherrlichung einer Religion. Schuldige in dieser ganzen "Entschristlichung" der Welt gab es natürlich inklusive. Zionisten, sog. Atheisten und natürlich Moslems. Es war auch nur eine billige Hetze wie es sie zu tausenden zur Zeit gibt. Eben eine Hetze wie jede andere, denn es sollte den Feinden der Kampf angesagt werden und alles einem Menschen nur mögliche dagegen getan werden. Es ging nicht um den Erhalt einer christlichen Welt (ich verstehe darunter das Gleiche wie ein Atheist unter eine soziale und gerechte Welt) sondern um Ausgrenzung, Abgrenzung, Krieg, Kampf, Defamierung, den Erhalt weltlicher Güter (Besitz) uvm. Es ging nicht um das vermehrte Leben der Grundwerte dieser Glaubensgemeinschaft. Es ging nicht um Liebe, Nächstenliebe, Fürsorge, Warmherzigkeit, Freundlichkeit, Güte, Geduld/Langmut, Güte, Freude, Barmherzigkeit, ...nein.... natürlich nicht, wie immer...als ob es jemals wirklich darum ging!

Es ging wieder einmal nur um das Pseudochristentum und um die sich immer mehr etablierenden Pseudochristen die alles ablehnen und sich selbst auf der Welt wichtiger nehmen als sie es tatsächlich für die Welt sind, wie so oft! 
338 "Gefällt-mir" Klicks und eine Diskussion mit 106 Leuten war es. Besonders viele "Gefällt mir" Klicks bekamen jene Beiträge die gegen andere Religionen mobilisieren wollten ..."Wir müssen uns gegen die steigende Überfremdung wehren! Wir sind in Deutschland und Europa! Deutschland und Europa sind traditionell Christen!" Er bekam 279 "Gefällt mir" Klicks. Es war der 193. Beitrag, ab diesem Moment habe ich mich aus dem Faden verabschiedet. Rechtes Gedankengut ist einfach nichts für mein "christliches" Gemüt! ;-)
Es zeigt eigentlich nur, wie wenig Selbstbewusstsein, jene Leute besitzen und wie wenig sie selbst an der Richtigkeit der von ihnen gewählten Religion glauben und wie wenig Vertrauen sie zu ihren "Brüdern und Schwestern" also jener Leute haben die das Christentum für sich erwählt haben. Sie glauben scheinbar nicht an die Kraft ihrer eigenen Religion, das sie meinen mit Heugabeln, Schaufeln und Fackeln bewaffnet gegen andere Religionen ausziehen müssten wie einst! Oder warum sollten sie sich sonst so sehr sorgen, dass das Christentum zerfallen wird? Oder warum dieser Zerfall nur aufzuhalten ist wenn man andere Religionen vernichtet und Menschen mit einer anderen Religion ausrottet?! Oder anderen Religionen den Kampf ansagt?! 


Schade...es hätte ein Anfang sein können!