Share/Bookmark

Translate

Posts mit dem Label Helden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Helden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 24. Januar 2016

Überlebensstrategien im Familienalltag

"Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab." 
William Shakespear

Dein Leben mit Kindern ist keine Generalprobe - Du hast nur diesen einzigen Auftritt.
Genieße diesen Moment, mache etwas daraus und lebe Deine Rolle mit allen Fasern Deines Seins!
Dazu bedarf es allerdings ein paar wichtiger Überlebensstrategien, um diese so authentisch wie nur irgendwie möglich auf der Bühne die sich "Dein Leben" nennt zu spielen.

Dieses sind meine: 


Wenn Dir kleine Mäuse Deinen Kuchen anknabbern - es gibt wirklich Schlimmeres! Gar keine Mäuse und gar keinen Kuchen zu haben.

Wenn schon wieder Krümel unter dem Tisch liegen - freu Dich das es allen geschmeckt hat und für den Hund auch etwas übrig bleibt!

Wenn sich Deine Wäscheberge türmen - freue Dich Deine Familie war nicht gezwungen nackt durch die Welt zu laufen und das Du sie in frische Sachen kleidest.

Wenn sich bei Dir schmutziges Geschirr in der Spüle sammelt - sei glücklich, denn Deine Familie hat zu Essen und Trinken.

Wenn Deine Mülleimer voll sind - sei glücklich, denn es heißt das für Ordnung im alltäglichen Chaos gesorgt wird und das Deine Familie soviel hat um etwas wegwerfen zu können.

Wenn Dein Fußboden unordentlich ausschaut - dann bedeutet es das Deine Kinder Spaß haben dürfen.

Wenn Du wieder einmal barfuss auf einen Legostein trittst - sei glücklich das es Deinen Kindern so gut geht, das sie Spielzeug auf den Fußböden verteilen können, viele Kinder auf dieser Welt besitzen keinerlei Spielzeug um überhaupt etwas liegen lassen zu können.

Wenn Dein Bad nass ist - herzlichen Glückwunsch Deine Familie badet sich und weiß was Körperhygiene ist.

Wenn Deine Toilette verstopft ist - ist dies auch nur ein Grund und ein Anlass zur Freude, denn Deine Kinder benutzen Toilettenpapier.

Wenn Dein Kind mit einer schlechten Arbeit oder Zeugnis nach Hause kommt - dann weißt Du Du machst Deinen Job ausgezeichnet. Nimm dieses zum Anlass dankbar zu sein, das Dein Kind Dir vertraut und darum auch mit schlechten Noten und Zeugnissen nach Hause kommt und sie Dir bereitwillig zeigt. Ein Donnerwetter mag im ersten Moment angemessen sein, bringt aber nichts. Bestrafung wie Hausarrest oder sonstiges ebenfalls nicht, davon wird die Arbeit oder das Zeugnis nicht besser. Biete Deinem Kind Deine Hilfe an, nach der Arbeit/Zeugnis ist vor der Arbeit/Zeugnis.

Wenn man Dir sagt, Deine Familie sei laut - dann weißt Du sie sind gesund und stecken voller Leben.

Wenn Du zum 1000 Mal ein Spiel spielen musst - sei geduldig dabei! Erst in der Wiederholung lernen wir.

Wenn Dein Kind (in Deinen Augen) etwas absolut Blödes macht z.B. einen Becher Wasser auf die Stuhllehne zu stellen versucht - dann sei glücklich denn Dein Kind erforscht die Zusammenhänge. Nur in dem es Dinge ausprobiert, weiß es um Ursache - Wirkung und ob etwas funktioniert oder nicht. Die Dinge die Du weißt, weißt Du auch nur weil Du es selbst ausprobiert oder selbst gesehen hast. Du kannst Dir sicher sein, es wird es nicht wieder ausprobieren, denn jetzt weiß es ja was geschieht oder nicht geschieht.

Wenn Deinem Kind ein Mißgeschick passiert - dann schimpfe und brülle nicht herum. Es ändert an den Dingen auch nichts mehr. Sage Deinem Kind lieber es solle zukünftig etwas achtsamer, weniger wild und etwas vorsichtiger sein. Du musst wissen, es macht die Dinge nicht mit Absicht oder um Dich zu quälen.  Ist Dir denn noch nie ein Missgeschick passiert, vielleicht ein Glas umgekippt oder heruntergefallen?!

Wenn Du Deinem Kind täglich sagen musst das es die Spülmaschine ausräumen soll - dann weißt Du in der Wiederholung lernen wir und Du stehst im Kontakt zu Deinem Kind. Ein Kind muss 128x in Reihenfolge etwas getan haben um es gelernt zu haben. Eine Unterbrechung und man darf von Null anfangen. Also Augen zu, 128x erinnern und diskutieren dann klappt es schon von selbst. Jedenfalls ......bis die  Hormonwogen der Pubertät eiskalt über sie zusammenbrechen. Also dranbleiben am Ball. 


Wenn Deine Kinder schon wieder auf dem Sofa herumspringen - verschiebe den Kauf eines neuen Sofas auf später und schaffe Dir zuerst einmal ein Trampolin an

Wenn bunte Gemälde aus Kinderhand Deine Wände zieren - dann wisse abstrakte Kunst erfreut sich vermehrter Beliebtheit und muss oft teuer bezahlt werden, Du hast es kostenlos. Höhlenmalerei war seinerzeit auch nichts anderes und gilt heute als spektakulär und Weltkulturerbe.

Fingerfarbe war gestern - das Kind von heute nimmt Abtönfarbe pur



Wenn Deine Kinder Tapeten von den Wänden zuppeln - dann freue Dich jetzt hast Du einen Grund um den Raum zu renovieren und brauchst selbst nicht mehr die alte Tapete herunterreißen. Wenn es die neue Tapete ist, dann bessere die Stelle aus. 


Wenn Dein Kind Dich herausfordert - nimm seine Herausforderung ruhig hin und wieder an. Du solltest nämlich wissen,  genau in diesem Moment wachst ihr beide innerlich und übt euch darin Geduld und Nachsicht mit dem jeweils anderem und Gegenüber zu haben. Es macht stark fürs Leben und seinen Herausforderungen, egal ob man schon erwachsen oder noch ein Kind ist.

Wenn Dein Kind Dich provoziert - dann freue Dich, jetzt kannst Du Deinen freien Willen trainieren, indem Du entscheidest ob Du auf seine Provokation eingehst oder sie ignorierst und das Bedürfnis Deines Kindes nach Deiner Aufmerksamkeit auf andere Art stillst. Gehst Du darauf ein, solltest Du weiter an Deinem freien Willen arbeiten, denn Du reagierst nicht wie Du es willst, sondern wie ein anderer es will. Schaffst Du es zu widerstehen, hast Du gewonnen. Diese Provokationen Deines Kind sind Dir aber auch Deinem Kind nützlich in der Welt da draußen, wo wir oftmals Provokationen durch andere ausgesetzt sind.


Wenn Du gerade keine Zeit hast, Deinem Kind Deine volle Aufmerksamkeit zu schenken - dann sage ihm warum es gerade nicht passt, nenne ihm einen späteren Zeitpunkt und halte Dich auch daran. Erfinde keine Ausreden sondern sage ihm auf liebevolle Weise die Wahrheit.

Wenn Dein Kind Dich wieder und wieder anlügt - dann sei mutig und hinterfrage auch Deinen Umgang mit der Wahrheit in Bezug auf Dein Kind und Deiner weiteren Mitmenschen, aber auch die Beziehung zwischen Dir und Deinem Kind. Was glaubst Du, warum es glaubt Dich anlügen zu müssen? Warum muß es Erfolge erfinden und sich damit größer machen?

Wenn Dein Kind seine Versprechen bricht - dann frage Dich mutig ob Du auch immer Deine Versprechen Du ihm gibst hältst oder immer und immer nur etwas versprichst, ohne die Absicht Deine Versprechen zu halten sondern einfach nur um Ruhe zu haben. Kinder vergessen nicht, egal wie jung sie auch sein mögen. Ein Versprechen ist bindend, auch das eines Erwachsenen einem Kind gegenüber. Dieses ist sogar noch bindender als das, welches wir einem anderen Erwachsenen gaben. Erwarte also von Deinem Kind nicht mehr, als Du selbst gegeben und ihm vorgelebt hast. 

Wenn Du gleich sagst - dann meine auch gleich und nicht erst Stunden später. Benenne einen Zeitpunkt wann gleich ist z.B. "Gleich nachdem ich die Wäsche wegsortiert habe!" und halte Dich auch daran. Nur wenn Du verlässlich bist, kann Dein Kind abwarten und vertrauen erlernen. Aber auch zu seinem Wort zu stehen. 

Wenn Dein Kind Dir zum 100. Mal widerspricht - dann weißt Du Dein Kind denkt selbstständig und ist ein Mensch mit eigener Meinung. Du hast Deinen Job gut gemacht, Du hast keinen Jasager herangezogen der sich fraglos von anderen führen oder eine Meinung oder Ideologie überstülpen lässt. 

Wenn Dein Kind Dir zum 50. Mal nicht gehorcht - freue Dich darüber denn Du weißt es fürchtet sich nicht vor Dir. Du schüchterst es nicht ein und ängstigst es auch nicht.

Wenn Dein Kind gängige Systeme hinterfragt - dann sei nicht aufgebracht sondern stolz, denn Du hast einen selbstständig und kritischen denkenden Menschen herangezogen, der hinterfragt anstatt die Dinge einfach so wie sie sind als gegeben hinzu nehmen und zu akzeptieren.

Wenn Dein Kind gefährlich hoch balanciert und jeden Moment droht herunterzufallen  - dann rufe nicht "Pass auf, falle nicht! Du fällst gleich" sondern sage "Sei vorsichtig, man kann da ganz leicht fallen, wenn man nicht aufpasst!" sonst konzentriert sich auf das nicht fallen und der Frage wie denn bitteschön nicht fallen geht. Anstatt sich auf das aufpassen und vorsichtig sein zu konzentrieren, um nicht zu fallen was leicht passieren kann. Was aufpassen und vorsichtig sein sind weiß es und wie es geht auch. Beim nicht fallen ist das eine andere Sache. Im besten Fall fällt es und versucht es erneut. Im schlimmsten Fall fällt es und traut sich immer seltener etwas zu. Konzentriere Dich nicht aufs Negative sondern aufs Positive.

Wenn Dein Kind von sich aus mithilft und aufräumt - dann lobe Dein Kind für sein gutes Verhalten. Unsere Art ist es leider dem Negativen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als dem Positiven. Wenn es alles durcheinander reißt und nicht mit aufräumt, widmen wir unserem Kind die volle Aufmerksamkeit in dem wir es wieder und wieder ermahnen bis uns der Kragen platzt. Wenn wir das Positive was nebenbei einfach so geschieht und dem Negative nicht soviel Aufmerksamkeit und Raum einräumen und dieses mit viel Gebrüll quittieren würden, dann würde es die positiven Eigenschaften viel mehr hervorholen. 

Wenn Du Deinem Kind etwas verbietest - dann erkläre ihm auch warum. Ansonsten wird es das Verbotene erst recht ausprobieren, allein schon um festzustellen warum es verboten sein soll.

Wenn Dein Kind Dir 1000 Fragen stellt - dann kannst Du Dich glücklich schätzen Du hast es mit einem neugierigen und wissbegierigen Menschen zu tun. 

Wenn Dein Kind Dir eine Frage stellt die Du nicht sofort beantworten kannst - dann sei nicht unglücklich oder aufgebracht oder wütend auf Dein Kind. Sondern wisse einfach Du hast den besten Lehrmeister den es gibt, der Dich nicht vorführen will sondern Dir helfen will. Sei ehrlich zu ihm und Dir selbst, gestehe Dir Deine Wissenslücke ein, fülle sie und teile Dein neu erworbenes Wissen mit Deinem Kind.

Wenn Dein Kind Dir wieder und wieder dazwischen redet - dann weißt Du es bedarf Deine Aufmerksamkeit und hat Dir etwas sehr Wichtiges mitzuteilen oder will einfach von Dir die Bestätigung das Du es beachtest und nicht übersiehst. Wende Dich ihm zu und höre ihm aufmerksam zu, desto eher wirst Du Deine Ruhe haben. Nicht im abspeisen oder durch schimpfen lernen wir später einmal Geduld zu haben und zu warten, sondern in der Zuwendung und der Aufmerksamkeit die man uns als Kind schenkte.

Wenn Dein Kind etwas selbstständig erledigen will - dann lass Dein Kind es versuchen, vorausgesetzt es bringt sich und andere damit nicht in Gefahr. Gib ihm die Chance es selbst zu tun und unterstütze ihn ggf. dabei. Nimm es ihm nicht mit dem Satz "Ich mach das kannst Du noch nicht!" ab. Im Unterbewusstsein speichert sich ein "Ich kann nicht" Wenn es zu gefährlich ist, dann erkläre es ihm warum.


Wenn Dein Kind essen lernen soll - dann musst Du Dein Kind es auch selbst machen lassen. Egal was für eine Sauerei am Anfang dabei entsteht, nur indem wir gewisse Dinge machen dürfen, können wir sie auch erlernen. Hilf Deinem Kind es selbst zu tun.

Wenn Dein Kind sagt es sei satt und nicht weiterhin essen möchte - dann ist Dein Kind auch satt. Es weiß selbst am besten wann es satt ist und wann nicht. Pack den Teller Deines Kindes nicht voll, sondern nimm nur sehr kleine Portionen und reiche ihm nach wenn es noch mehr essen möchte. Erlaube ihm sich seinen Teller selbst vollzupacken und erinnere es dabei aber daran, das es das was es sich selbst auf den Teller packt auch aufessen muss. Erkläre ihm das, wenn ein anderer seinen Teller vollpackt das er diesen Teller nicht leer essen muss sondern immer nur soviel isst wie es mag und bis es sich satt fühlt. Das es aber das was es sich selbst nimmt aufessen soll. So lernt Dein Kind auch seinen Teller leer zu essen und seine Bedürfnisse kennen. Wenn es zu wenig gegessen hat, verlege das Abendessen vor oder biete ihm einen Apfel zwischendurch an.

Wenn Dein Kind sagt es mag das Essen nicht - dann braucht es das auch nicht zu essen. Du isst schließlich auch keine Urineier nur weil man sie in China isst und mag. Probieren sollte Dein Kind aber schon alles was auf den Tisch kommt. Allein schon um wirklich zu wissen, ob es etwas mag oder nicht. Eine Gabel voll reicht. Nur weil Dein Kind das Essen nicht mag, heißt es nicht, das es darum auch kein Recht auf Essen hat, biete ihm anstatt dessen einfach ein Brot an. 


Wenn Dein Kind Freunde zu Besuch hat - dann wisse es gelten Deine Hausregeln und nicht die Regeln von anderen. Erinnere im Bedarfsfall auch die Eltern die evtl. ihre Kinder begleiten daran. Egal ob es sich dabei um Draußen- und Drinnenspielzeug handelt, Schuhe ausziehen oder anlassen. Im umgekehrten Fall ist es natürlich genau so. Wenn es dort erlaubt ist, Lego mit nach draußen zu nehmen dann ist es dort eben so und auch für Dein Kind in diesem Haus erlaubt. Zu Hause ist zu Hause und unterwegs ist unterwegs. Die Straßenverkehrsordnung gilt schließlich auch nicht auf Deinem Hausflur sondern nur auf der Straße. Ebenso wie das Rauchverbot in Kneipen gilt und darum nicht in Deinem Haus Gültigkeit und Anwendung finden muss.


Wenn andere mehr über Dein Kind wissen wollen als Du selbst weißt - dann hab Vertrauen in Deine Erziehung, Dein Kind und lasse sie vorerst einfach reden oder antworte einfach mit "Schön, das Du es mir sagst. Ich möchte mein Kind aber erst einmal selbst dazu befragen, bevor ich mir eine Meinung dazu bilde!" Bevor Du urteilst höre auf Dein Herz und frage vor allen Dingen als allererstes Dein Kind was es dazu bzw. zu den möglichen Vorwürfen zu sagen hat. Das bist Du ihm schuldig.

Wenn Dein Kind wirklich Mist gebaut hat, dann beschimpfe und maßregele es nicht vor anderen oder den Anklägern. Das ist schlichter Verrat an Deinem Kind. Es reicht wenn ihr es zu Hause regelt. Vor allen Dingen haben sich eure Gemüter dann schon etwas beruhigt und abgekühlt.

Wenn andere über Dein Kind lachen, weil es z. B. in eine Pfütze gefallen ist, sich in die Hose gemacht hat oder oder oder ...dann lache nicht mit und demütige es nicht noch zusätzlich, in dem Du womöglich auch noch selbst Witze über es reißt und Dich ebenfalls darüber lustig machst. Hilf ihm die Demütigung der anderen heil zu überstehen, in dem Du ihm die Hand reichst und es stark machst vor den Spöttern.

Wenn Dein Kind Dir sagt es liebt Dich wie verrückt - dann freue Dich, denke Dir nichts Böses oder Schlechtes dabei, denn ein kleines Kind kennt nur die reine und unschuldige Liebe. Gib ihm diese Liebe zurück indem Du ihm Gleiches sagst und es fest in den Arm nimmst. Keine Angst Dein Kind wird schon keinen Ödipuskomplex entwickeln. Sigmund Freud hat nicht immer Recht (er  und seine Psychoanalyse wurden bereits an sehr vielen Stellen  mittlerweile widerlegt, besonders in Bezug auf Frauen und kleinen Mädchen!) und Dein Kind wünscht sich garantiert keine Situation des Inzests herbei, egal was der hochgelobte Freud 1896 am "kleinen Hans" auch immer herausgefunden haben will oder auch nicht! Glaubst Du tatsächlich an ein lüsternes Kind das Erwachsene verführen und zum Inzest drängen will? Jene lüsterne Kinder von dem überführte pädophile Straftäter immer erzählen, um damit all ihre Schuld ihren mißbrauchten Opfern zuschieben und sie als eigentliche Täter darstellen zu versuchen?! Glaubst Du ihnen das etwa?! EBEN!! Aber bei Deinem Kind willst Du davon ausgehen, das es sich so verhält, weil vor über 100 Jahren ein Herr Freud, der stets Mann bzw. Kind seiner Zeit war, es sagte und entdeckt haben will?! Vertraue auf Dein Gefühl und wirf für einen Moment Deinen mit psychologischen Wissen vollgepfropften Verstand beiseite, besinne Dich auf Dein Herz und die Liebe zu Deinem Kind!

Wenn Du Angst hast, traurig oder wütend bist, dann gib es ruhig zu und zeige es auch, denn Kind weiß und spürt es sowieso. Es merkt das irgendetwas nicht stimmt. Wenn Du es zu verheimlichen versuchst, irritierst Du am Ende nur Dein Kind. Wenn Du lachst anstatt weinst, weil Du traurig bist, lernt Dein Kind nicht stark zu sein, sondern eher das es seinem Gefühl nicht immer trauen kann und darf. Du strahlst Deine Gefühle nicht nur über Dein Gesicht aus, sondern Dein gesamter Körper als auch das Energiefeld das Dich umgibt. Kleine Kinder sind für diese noch sehr empfänglich.

Wenn Du willst das Dein Kind schweigen oder still sein soll - dann habe auch einen wirklichen Grund dafür. Ein nur "Ich habe gerade keine Lust auf Dich!", ist kein Grund sondern Bestrafung. Gib ruhig Deine Schwäche zu und sage "Du, ich kann Dir jetzt echt nicht mehr zuhören, weil ich müde bin//Kopfschmerzen habe//einfach kurz mal eine Pause und etwas Ruhe brauche!" das wird von ihm verstanden und es nimmt dieses nicht als Ablehnung gegen seine Person wahr.

Wenn Du manchmal das Gefühl hast, Du hasst es Mutter/Vater zu sein - dann quäle Dich nicht mit Selbstvorwürfen und einem schlechten Gewissen. Wisse einfach jedem anderen ging es in Wahrheit auch schon öfter einmal so, wie es Dir gerade im Moment geht und jede/r andere zweifelte durchaus schon seine Entscheidung für Kind/er an. Es gibt nur keine/r bzw. nur die wenigsten auch wirklich zu, da jeder glaubt er/sie wäre der/die einzig/r dem es so ginge und alle anderen wären immer zufrieden und glücklich. Dem ist aber nicht so. Das brauchst Du mir nicht glauben, Du brauchst Dich einfach nur durch ein paar Internet-Foren klicken wo die Leute anonym oder Alias schreiben oder dieses in eine Suchmaschine eintippen. Du bist nicht allein oder anders als andere! Wir müssen es nicht immer mögen. Genau so wenig wie wir jeden Tag über Jahre hinweg die gleiche Menge und Sorte Schokolade mögen, aber dennoch lieben wir sie. 


Wenn Du Dein Kind bei Dir im Bett schlafen lässt - so ist dieses Deine Sache und nicht die eines anderen. Wenn Du mit dieser Entscheidung besser leben kannst, dann mache es. Glaube nicht daran was andere sagen, das es für immer dort schlafen wird und Du es vollkommen verziehst. Der Tag wird kommen wo es quasi von selbst in seinem eigenen Bett schlafen wird. Oder hast Du jemals von "normal" entwickelten Teenagern gehört die noch immer bei ihren Eltern im gleichen Bett schlafen?! 


Wenn andere Eltern ihre kleinen Kinder schreien lassen anstatt sich um die Bedürfnisse ihrer Kinder kümmern, sie nicht hochnehmen, es nicht trösten,  nicht in den Arm nehmen, keine Aufmerksamkeit und Liebe schenken wenn es weint - dann bedeutet es nicht das Du es ebenfalls so machen musst wie sie.

Wenn man Dir sagt Du verwöhnst Dein Baby weil Du genau das machst was Du machst, dann lasse sie einfach reden. Denn Du weißt selbst: Ein Baby kann man nicht verwöhnen, indem man auf seine Bedürfnisse eingeht. Es wird auch kein ängstliches Kind werden, das immer getragen werden will und ängstlich an einem klammert. Ganz im Gegenteil: Du weißt ein Kind auf dessen Bedürfnisse im Babyalter eingegangen wurde wird sehr eigenständig und entdeckungsfreudig sein, einfach weil es dieses Urvertrauen besitzt das Du ihm gegeben hast. Babies die keine Zuwendung bekommen, auf die nicht reagiert wird, wenn sie es brauchen werden nicht zu neugierige und eigenständige sondern zu zögerliche, unsichere und ängstliche Persönlichkeiten heranreifen. Verwöhnen beginnt erst im Kleinkindalter also im 2. und 3. Lebensjahr.

Wenn andere beginnen die Kinder untereinader zu vergleichen - dann halte Dich heraus, es ist Deinem Kind gegenüber nicht fair, setzt euch nur unnötig unter Leistungsdruck. Denk einfach daran: "Die anderen müssen sich scheinbar noch über ihre Kinder identifizieren und profilieren, weil sie selbst noch kein Profil erworben haben. Dieses habe ich nicht nötig, ich habe schon ein Profil. Ich identifiziere mich nicht nur als Mutter/Vater von XY das dies das und jenes (bereits) kann, sondern ich bin ich und mein Kind ist perfekt so wie es ist!"  Dein Kind ist nicht Dein dressiertes Äffchen oder Deine Trophäe oder Dein Statusobjekt mit dem man angeben kann und bei anderen ankommen versucht. Frag die anderen in solchen Momenten lieber ob sie auch ihre Sorgen und Probleme mit ihren Kind/er haben.

Wenn jemand zu Dir kommt und Dir sagt Dein Haus und Deine Familie sei zu dreckig oder zu sauber, dann sage einfach "Mein Haus und Familie sind sauber genug um gesund zu bleiben und schmutzig genug um glücklich zu sein!"

Wenn jemand den Zustand Deines Hauses oder Deines Gartens kritisiert, dann frage ihn "Bist Du gekommen um uns zu besuchen und sehen oder um unser Haus/Garten zu inspizieren? Wir mögen es so wie es ist!" oder Du sagst ihm "Ach wenn ich gewusst hätte das Du Wert auf ein steriles Haus und einen Friedhof ähnlichen Garten legst, dann hätte ich es vorher erledigt. Beim nächsten Mal melde Dich doch bitte ein paar Wochen vorher an!" Dein Besuch sollte um Deinet/Euretwillen in Dein Haus und Deinen Garten kommen, aber nicht um des Haus oder Garten Willens bei Dir/Euch! Erinnere ihn ruhig daran, es ist Dein Recht. 


Wenn Du am Abend völlig geschafft mit klingelnden Ohren ins Bett fällst - erinnere Dich an diesen Tag voller Leben mit Deiner Familie, lass ihn Revue passieren und nimm ihn als Akt in Deinem persönlichen Drehbuch mit dem Titel "Dein Leben mit Deinen Kindern"



Vergiss niemals: Nicht durch unsere Eltern sondern erst durch unsere Kinder lernen wir das Leben wirklich kennen!

Das allerwichtigste ist aber:
Wenn Du Kinder hast, dann habe den Mut Du selbst zu sein. Vertraue auf Dein inneres Wissen, Deiner inneren Stimme und Deiner Intuition! Egal ob es anderen dafür Verständnis haben oder es ihnen daran mangelt. Niemand kennt Dein Kind so gut wie Du. Niemand kennt Dich so gut wie Dein Kind Dich. Bleib Du selbst und handle wie Dein Gefühl es Dir sagt, sei immer authentisch in allen Lebenslagen und was auch immer Du gerade machst!!!

Lasse Dich nicht verrückt machen, es interessiert nicht,
wann andere Kinder keine Windel mehr brauchen, 
wann andere Kinder laufen können.
wann andere Kinder sprechen können. 
wann andere Kinder perfekt essen.
wann andere Kinder durchschlafen.
wann andere Kinder aufstehen
wann und ob andere Kinder Mittagsschlaf halten. 
wann, ob und wieviel Medikamente andere Kinder bekommen
wann andere Kinder zum Arzt müssen oder nicht
wann andere Kinder zu Bett
wann andere Kinder freihändig Fahrrad fahren
wann ......

All das hat nichts mit Deinem Kind und Dir zu tun. Lasse Dich nicht verunsichern. Wenn mit Deinem Kind irgendetwas nicht stimmt oder in seiner Entwicklung verzögert ist, wird Dein Kinderarzt Dich spätestens bei den jeweiligen Vorsorgeuntersuchungen darauf hinweisen und gemeinsam mit Dir Strategien zur Lösung des jeweiligen Problems erarbeiten.
So verschieden wie wir Erwachsenen sind, so verschieden sind auch unsere Kinder.

Bei meinem ersten Kind habe ich auf das gehört was andere sagten, was richtig ist, selbst wenn meine innere Stimme etwas vollkommen anderes sagte. Ich hatte ja keine Ahnung, die anderen aber schon, schließlich hatten sie ja schon (erwachsene) Kinder. Bei meinem zweiten Kind habe ich teilweise den Absprung geschafft, weil andere ja nicht unbedingt unrecht haben und ich selbst auch nicht immer im Unrecht bin. Erst bei meinem dritten Kind fing ich an mir selbst zu vertrauen. Bei meinem vierten Kind war ich endlich so weit unabhängig von der Meinung und Vorstellungen anderer was MEIN Kind braucht oder nicht, das ich mir komplett meinem Gefühl zu vertrauen erlaubte. Bei den weiteren drei Kindern habe ich es ebenfalls so gehandhabt, wie mein Gefühl es mir sagte und damit lag ich immer richtig. Natürlich hat man irgendwann ein gewisses Maß an Routine, aber kein Kind gleicht einem anderen, auch in einer Familie nicht. 
Und genau so entwickelte sich auch die Persönlichkeit unserer Kinder. 

Wir sind Menschen mit unseren jeweiligen Anlagen, Gefühlen und Bedürfnissen. Wir sind keine Roboter die auf nach den Wünschen anderer programmiert wurden! Ebenso verhält es sich auch mit unseren Kindern, sie sind exakt auf das ihnen vorbestimmte Leben programmiert und kommen darum auch perfekt auf diese Welt. Egal was andere sagen oder denken, in meinen Augen ist jeder Mensch perfekt und genau so wie er sein sollte und geplant war. 
Alles andere bedeutet zu sagen "Gott macht Fehler!" und das stimmt nicht. Dieses masse ich mir auch nicht an zu sagen. Egal wie vermessen und selbstherrlich ich auch aus dem Blickwinkel und mit den Augen eines anderen sein mag, aber nein, so vermessen bin ich jetzt auch wieder nicht.
Ja wir Menschen haben allerhand Fehler, ich wie jeder andere auch, in den bzw. durch die Augen eines oder vieler anderen Menschen ganz sicher sogar hunderte, wenn nicht tausender.

Aber dieses ist kein bzw. sind keine Schöpfungsfehler sondern:

Wir Menschen programmieren täglich selbst Fehler in unser Leben und auch in das unserer Mitmenschen hinein.
Wir wundern uns dann oft das die Menschen einfach nicht perfekt sind, wenn wir damit erfolgreich waren sie zu programmieren.
Das die Menschen uns nicht auf ewig dankbar sind, wenn wir sie auf ihre Fehlprogrammierung und alles Falsche in ihrem Leben hinweisen.
Das sie nicht auf Knien vor uns niedersinken, wenn wir versuchen sie umzuprogrammieren sondern sich stattdessen von uns abwenden.

Dafür können wir nun wirklich keinen anderen verantwortlich machen, außer uns selbst.

Wir beschweren uns bei dem Hardwarehersteller unseres PCs ja auch nicht, das Windows und Linux so verschieden sind und Mac/Apple noch ganz, sondern akzeptieren das Windows eben Windows und Linux eben Linux ist und Mac/Apple eben Mac/Apple ist. Da geht ja auch keiner her und schreibt Microsoft an Windows möchte so wie Linux oder Mac sein. Sondern akzeptieren die Laptops/Rechner einfach als Laptop mit Linux, Windows oder Mac.


Anders sollte es bei Menschen auch nicht laufen.
Ich bin ich und Du bist Du, beide sind wir Menschen nur unsere jeweiligen Betriebssysteme unterscheiden uns.


Geh hin und suche die perfekte Blüte in einer Wiese lauter Löwenzahn, Du wirst sie niemals finden, da sie alle sowohl perfekt sind als auch ihre Fehler haben. 




Freitag, 24. Mai 2013

Das Sockenmonster


Dies ist eine kleine Geschichte zurück in eine Welt, die wir Erwachsenen schon längst vergessen weil wir sie schon vor langer Zeit verlassen haben. Die Welt in der wir noch wahre Helden mit erstaunlichen Kräften und Fähigkeiten waren. In der wir es auch heute noch sind oder sein können, wenn wir Kinder oder mit Kindern zu tun haben. Vielleicht erinnerst Du Dich wieder an diese Welt von damals, wenn Du den heutigen Blogpost ganz gelesen hast und verstehst warum gewisse Dinge so sind wie sie eben sind.

Männer und kleine Kinder gehen Dingen gerne auf den Grund und das in allen Bereichen des Lebens! Ganz besonders beschäftigen sie aber die offenen, ungeklärten Fragen des Alltags. Sie stellen sich die Frage „Wie ist es nur möglich, das man trotz schmutzigem Spülwassers saubere Teller erhält?“

Oder warum sich Socken in Luft auflösen. Letzteres Phänonem ist auch bekannt als "VSP" (Verlorene-Socken-Phänomen) – diesem will ich mich heute annehmen.

Ausgangssituation.
Männer und kleine Kinder sind nicht dumm. Natürlich kaufen ihre Frauen und Mütter ihnen Socken paarweise, nicht in Einzelstücken. (Singles und schon richtig große Kinder machen dieses selbstverständlich selbst) Mit etwas Glück ziehen sie auch zusammengehörige Socken an (dies trifft allerdings nicht für alle Männer und Kinder zu - manche sehen das etwas ungezwungener). Und sie stecken die Paare auch hübsch in die Waschmaschine - wie sich das gehört. Wenn sie gerade Single sind, ihre Frau verreist, krank oder um sie milde zu stimmen, jedenfalls. Oder es handelt sich um das seltene Phänomen dem emanzipierten Mann, dieser ist das Gegenstück zur emanzipierten Frau und meist glücklich mit einer solchen verheiratet.


Phänomen:
Während des Waschvorgangs muss irgendetwas passieren mit diesen Socken. Denn immer mehr Männer stellen heutzutage beim anschließenden Socken sortieren fest, dass sie plötzlich eine Reihe von Einzelstücken in Händen halten. Nein, keineswegs bei allen Paaren fehlt eine Socke - es sind immer nur 1 bis 3 Paare, die diese Bezeichnung nun nicht mehr verdienen. Allerdings geschieht das bei fast jedem Waschgang, so dass im Laufe der Zeit ein erstaunlicher großer Berg solcher "Single-Socken" entsteht (meist in kleinen Körbchen verstaut).

Fragestellung:
Die Frage, die den nachdenklichen Mann und das nachdenkliche kleine Kind nun umtreibt, ist: wie in früheren Zeiten schon die Frauen und Mütter
a) Wie kann das sein?
b) Wie kann es sein, dass der zweite Socken auch nie wieder auftaucht?

Seine Erklärungsversuche und die der Kinder, ist die der Frauen der früheren Zeit:

1. Es wurde von Anfang an nur EINE Socke in die Wäsche gesteckt (z. B. aus dem vorhin erwähnten Berg der Singlesocken).

2. Die verlorene Socke ist noch in der Waschtrommel.
Dies sollte spätestens bei der Kochwäsche bemerkt werden die gerade läuft, wenn die urpsrünglich weißen Wäschestücke mit einem grauen oder rötlichen Schleier versehen sind.

3. Bettbezüge oder Spannbettücher.
Wenn man diese zusammen mit den Socken waschen, kann es durch die Zentrifugalkraft sein, dass sich eine Socke innerhalb des Bezugs, z. B. in einem Zipfel, verfängt.

4. Die Textilfirmen verwenden bei jedem zweiten Socken ein bestimmtes Garn, das sich bei einem hohen Feuchtigkeitsgrad und einer bestimmten Erwärmung auflöst, damit der Umsatz gesteigert wird. Eher unwahrscheinlich, denn Männer und kleine Kinder mit Schweißfüßen würden diesem Trick schon nach kurzer Zeit auf die Spur kommen.

5. Fehlkonstruierte Waschmaschinen.
Die Wasch-Trommel bietet zu große "Schlupflöcher" für den Wasserablauf. Bei den noch von Emanzipation ungeplagten Frauen eine Möglichkeit. Aber bei dem heutigen emanzipierten Mann und den damit vorbundenen entsprechenden neuen Modellen ebenfalls unwahrscheinlich - denn dann würden auch andere Kleidungsstücke verschwinden, die Unterwäsche der kleineren Kinder.

Und dann kommt ihnen die unmöglichste und unglaubwürdigste Idee, die einem Menschen in dieser Welt nur kommen kann.

6. Das Sockenmonster
Jenes Phantom auf das die Frauen in allen Zeiten auch schon immer getippt haben. Denn auch als man in Flüssen, im Bottich mit dem Waschbrett wusch, gingen schon Socken verloren.

"Ein Sockenmonster? So etwas gibt es doch gar nicht, oder etwa doch? Quatsch, es gibt keine Monster, das sind alles nur Märchen" ist sich der rational denkende Mann sicher. Aber das innere Kind in ihm, der Forscher und der Entdecker, wird ihm keine Ruhe lassen, eine Frage stellen und passende Argumente dazu liefern warum es doch so sein könnte.
"Und was, wenn doch?! Es gibt schließlich auch Atome, Ionen und Neutronen, die kann man auch nicht sehen, aber dennoch gibt es sie. Bakterien und Viren kann man ebenfalls nicht sehen, trotzdem haben wir Schnupfen und Husten, wenn sie es sich bei uns gemütlich gemacht haben!" Auch der rationaldenkende Mann kann hier nicht widersprechen.
Dann reiht sich eine Frage nach der anderen:

Wie würde so ein Sockenmonster dann ausschauen?
Man müsste es doch irgendwann erwischen. Was ist ein Sockenmonster überhaupt? Was macht es denn den lieben langen Tag?
Wo versteckt es sich?

Männer und kleine Kinder gehen Dinge bekanntlich gerne auf den Grund und das methodisch wie Detektive.
Sie erstellen zuerst eine Liste was ein Sockenmonster so ausmacht: 
  1. Sockenmonster wollen nur Socken. 
  2. Sockenmonster verstecken nämlich Socken. So gut, dass sie niemand mehr findet…also wirklich niemand. 
  3. Sockenmonster können sich selber auch gut verstecken.Niemand kann sie finden. Das ist ihr ganz großer Trick. 
  4. Manchmal liegen sie vielleicht in der Sockenschublade im Schrank und sehen aus wie normale Socken, damit sie nicht auffallen.
Wenn der Mann Kinder hat, wird er sich sofort mit ihnen gemeinsam auf Abenteuerreise und damit auf Monsterjagd begeben. Diese beginnt, natürlich am Ausgangspunkt des Phänomens. In der Sockenschublade wo sie alle noch als Paar zusammen sind. Hier beginnt am Ende alles:Er wird dann höchstwahrscheinlich seine Kinder fragen:„Wer von uns hat die aufgeräumteste Sockenschublade mit den meisten Socken?" Natürlich ist dieses immer die Sockenschublade der Mama, denn sie ist die einzige im Haus, die immer Ordnung in ihrem Schrank hat, sogar ihre Socken hat sie immer fein sauber geordnet. Darum lautet die Antwort natürlich unison:"MAMA!"
"Also dann, sehen wir uns doch einfach einmal Mamas Sockenschublade mit ihren vielen Socken an. Viele Paare, große, kleine, dicke, dünne, ganz bunte, solche für den Winter, solche für den Sommer, einfarbige und bunte Socken, aber immer zwei Stück!“ Während unsere mutigen Abenteurer und Monsterjäger noch die Schublade begutachten kommt auch schon zufällig die besagte Mama nach Hause und fragt erstaunt ihre Familie
„Was macht ihr denn dort?“ Man muss die Mama verstehen, denn es sieht schon recht merkwürdig aus wenn sich der Mann und die Kinder um ihre Sockenschublade versammelt haben und diese genauestens und streng begutachten. Die liebe Familie gibt sich ein wenig zerknirscht und je älter, desto gesünder leuchtet ihre Gesichtsfarbe in rot. Der Mutigste von allen ist, wie immer der Jüngste „Wir suchen das Sockenmonster!“
Ohne mit der Wimper zu zucken sagt sie dann „Ihr sucht das Sockenmonster in meiner Sockenschublade? Na dann paßt einmal auf“ denn ihr ist gerade, just in diesem Moment, ein Erlebnis aus ihrer Kindheit eingefallen das sie fast schon vergessen hat.

„Vor langer Zeit als ich noch sehr klein war, meine Schwester noch nicht geboren und die Oma noch keine Oma sondern nur eine Mama war, saß ich eines Morgens in meinem Zimmer. Ich saß einfach so da, war sehr traurig und guckte auch wohl so, als meine Mutter nach mir sah.
„Guck mal!“ sage ich tieftraurig zu ihr, „Schon wieder fehlen mir Socken. Der eine grüne mit den blauen Punkten und der andere mit den gelben und roten Streifen. Ich hab nur noch einen von jedem und dabei habe ich doch noch immer zwei Füße. Ich brauche dann doch auch zwei!
Mama sagt: „Wo sind denn die anderen Socken, die müssen doch irgendwo sein?“
„Ich habe schon überall nachgesehen!“ antworte ich ihr.
Mama sagt: „Du hast bestimmt noch nicht überall gesucht!“
Trotzig antworte ich: „Jawohl, habe ich ja doch! Überall habe ich gesucht! Hier, unten, oben. In der Küchenschublade, im Kühlschrank, im Backofen, einfach überall. Aber nirgendwo war eine!“

Darum fingen wir beide noch einmal an, überall zu suchen, aber auch gemeinsam finden wir natürlich keinen einzigen der fehlenden Socken.
Ich sage, nach einiger Zeit: „Vielleicht hat ja unsere Waschmaschine Hunger und frisst darum dann heimlich immer meine Socken. Dann können wir ja noch lange suchen.“ und will damit die Sache aufgeben, weil ich keine Lust mehr zum Suchen habe. Wenn die Waschmaschine sie gefressen hat, dann macht es keinen Sinn sie weiter zu suchen. Die verschwundenen Gummibärchen tauchen auch nie wieder auf, wenn ich sie heimlich aus dem Schrank stibitzt und aufgegessen habe. Das ist bei einer Waschmaschine sicherlich auch nicht anders.
Aber Mama widerspricht mir: „Unsere Waschmaschine hat bestimmt keinen Hunger und frisst darum auch keine Socken!“
Ich denke kurz über das Gesagte nach und dann fällt es mir ein, das es dann nur noch ein Monster sein kann.
„Jetzt krieg ich aber Angst und fürchte mich“, sage ich
„Warum denn das?“ fragt mich meine Mama, sie weiß ja nichts von meinen Gedanken
„Ich glaube wir haben ein Monster im Haus, das immer meine Socken frisst!“
„Es gibt doch gar keine Monster!“
„Doch es gibt jawohl Monster, die wohnen in unseren Kleiderschränken und unter unseren Betten. Das hier ist bestimmt das Sockenmonster, das immer Nachts unter meinem Bett hervorkommt, dann schnell meine Socken klaut und sich ganz schnell wieder unter meinem Bett versteckt! Da frisst es dann die Socken die es geklaut hat und wenn es zu viele geklaut hat, dann lässt es sie da einfach liegen. In der nächsten Nacht mag es die Socken von gestern nicht mehr und holt sich dann einfach neue! Und alle die es zuviel geklaut hat, lässt es dort dann immer einfach so liegen. Damit es nicht aus Versehen eine alte vom Tag vorher ist, macht es sie dreckig und verknüdelt sie, so wie eine Socke aussieht die man einen ganzen Tag angehabt und am Abend ausgezogen hat. Das ist ganz schön gruselig und unheimlich, findest Du nicht auch?! Jetzt habe ich sogar so richtig echt Angst, wenn ich daran denke, das jede Nacht das Monster durch mein Zimmer läuft! Stell Dir das mal vor, irgendwann habe ich dann nämlich keine Socken mehr und dann klaut es vielleicht mich aus meinem Bett und frisst mich unterm Bett auf. Und dann?!“ aber ehe meine Mama mir antworten konnte, gab ich mir schon selbst die Antwort „Dann bin ich aufgefressen und Du hast mich nicht mehr, weil ich nämlich weg und im Bauch vom Sockenmonster bin, wo Du mich nicht finden kannst!“
„Also“, meint meine Mama, „vor einem Sockenmonster brauchst du dich nicht zu fürchten, das will nur Socken und sonst gar nichts! Das mag ganz sicher keine kleinen Mädchen“
So ganz überzeugt war ich davon damals allerdings nicht, ich war mir noch immer ziemlich sicher, dass es, wenn es nur richtigen Hunger hatte, mich am Ende doch noch auffressen würde. Darum habe ich mir auch gleich eine wirklich sehr gute Idee ausgedacht: „Wir könnten ja versuchen das Sockenmonster zu fangen, oder? Nur so für alle Fälle, falls es vergessen hat, das es keine kleinen Mädchen frisst“

Mama und ich überlegen, bei einer Tasse Pfefferminztee, den mochte ich nämlich früher schon so gern, wie ich ihn auch heute noch immer mag, wie das wohl gehen kann, weil am Tage sieht man ja nie Sockenmonster. Sie sind ja nur Nachts unterwegs und zwar genau dann, wenn die Gespenster gerade wieder schlafen gehen. Das ist Nachts um eins, wenn die Kirchturmuhr einmal schlägt.
Meine Mama und ich haben einen ganz listigen Plan entwickelt. Am Abend binden wir eine Schnur in meinem Zimmer fest, wie eine Wäscheleine. Dann hängen wir beide ganz einfach drei Paar Socken auf diese Leine. Damit wollen wir das Sockenmonster anlocken und dann ganz schnell fangen. Am Abend wollen wir warten, bis das Sockenmonster kommt, auch mein Hund wartet mit uns, nur für den Fall dass das Sockenmonster doch gefährlich ist und uns beißen will. Wer lässt sich schließlich schon gerne freiwillig ohne sich zu wehren fangen? Ein Hund ist nämlich der beste Schutz der Menschen vor Monster jeglicher Art. Das kommt und das wissen leider nur die wenigsten, weil alle Monster nämlich ganz schreckliche Angst vor Hunden haben. Egal wie groß und gruselig das Monster auch ist, sieht es einen Hund, egal wie klein der auch ist, haben sie schreckliche Angst und rennen mit zitternden Beinen schnell davon. Soviel Angst haben sie aber auch vor den Kuscheltieren und Kuscheltücher, die die Kinder immer mit ins Bett nehmen, man muss nicht unbedingt den Hund mit ins Schlafzimmer nehmen oder deshalb extra einen kaufen. Am meisten Angst haben Monster aber vor den Eltern der Kinder die sie erschrecken wollen, da trauen sie sich gar nicht erst aus ihrem Versteck heraus. Wenn doch, dann nur weil nicht bemerkt haben das die Eltern mit im Zimmer sind, aber sobald sie diese bemerken, vielleicht weil der Papa gerade einen lauten Schnarcher hören lassen hat sind sie weg. Das ist nämlich auch der Grund, warum so viele Papas und manchmal natürlich auch die Mamas immer die ganze Nacht so laut schnarchen: Damit die Monster sich gar nicht erst heraustrauen.

Wir legen uns also ins fast dunkle Schlafzimmer ins Bett, bis ungefähr 10 Uhr schaffen wir es auch, wach zu bleiben, aber dann sind wir doch eingeschlafen.
Neben dem Bett leuchtet nur noch ein ganz kleines Lämpchen. Es ist fast dunkel. Mama liegt neben mir, ich liege in ihrem Arm, ganz dicht an ihr. Wir merken natürlich gar nichts mehr, so fest schlafen wir. Auch nicht als die Uhr unserer Kirche einmal schlägt. Natürlich merken wir darum auch nicht, als auf einmal das Sockenmonster kommt.
Ihr werdet es nicht glauben. Es kommt direkt aus der Sockenschublade…es entfaltet sich aus einer sehr großen Männersocke, die ist vorher noch niemanden bei uns zu Hause aufgefallen. Es reckt sich und streckt sich.
Es freut sich, dass auf der Leine so viele Socken hängen, holt sich drei verschiedene, lässt aber auch drei verschiedene hänge
Das Sockenmonster brummt und knurrt vor Behagen, schnuppert an den Socken, freut sich, dass die so gut duften und legt sie in einen kleinen Kasten unter der Sockenschublade, den vorher noch keiner gesehen hat. „Ah, was für schöne weiche Socken, ah, wie gut die duften…darauf mag ich sehr gerne drauf schlafen…“

Plötzlich wachen Mama und ich auf, weil mein Hund bellt und knurrt, da sehen wir auch schon das Sockenmonster und schreien ganz laut auf: „Halt, jetzt haben wir dich…was willst du mit unseren Socken machen? Willst du die fressen?“ rufe ich
„Nein“, ruft das Sockenmonster erschrocken.
„Ja, aber was machst du damit?“ frage ich erstaunt
„Ich lege sie in meinen Kasten. Sie sind so schön weich und duften so gut und frisch…ich will nur drauf schlafen, weil sie so schön weich und duftig sind,“ sagt das Sockenmonster.
"Also ist das bei Dir so, wie bei uns mit der Bettwäsche?"
"Genau so wie bei euch mit der Bettwäsche!" stimmt mir das Sockenmonster zu.
"Und wenn sie nicht mehr so schön weich und duftig sind, was machst Du dann mit ihnen?" will ich natürlich wissen.
"Also das mache ich dann so, ich trage sie nachts aus dem Kasten, dann bringe ich sie unter das Bett und hole mir neue weiche und duftige Socken! So wie ihr das mit eurer Bettwäsche auch macht!"
„Ach so“ rufen ich und Mama gleichzeitig, „das haben wir ja gar nicht gewusst!
Und meine Mama fragt das Monster „Kannst du denn auch auf einem schönen warmen Handtuch schlafen, wenn wir dir eins geben?“
„Na klar“, sagt das Sockenmonster, „aber nur wenn es schön warm ist und ganz frisch duftet.“
„Lässt du dann unsere Socken in Ruhe?“ fragt Mama.
„Ja, ganz bestimmt“, meint das Sockenmonster.
„Woher kommst Du eigentlich?“ frage ich neugierig
„Ich komme aus dem Sockenland!“ sagt es
„Sockenland? Wo ist das denn, ich kenne nur Deutschland und Holland, aber Sockenland kenne ich nicht!“
„Also das Sockenland ist dort von wo all die neuen Socken kommen und wohin all die kaputten Socken gehen. Dort wohin all die verlorenen und vergessenen Socken gehen, welche die Menschen so auf ihren Reisen verlieren oder vergessen!“ antwortet es mir.
„Hm,“sage ich „kann man dort auch hinfahren?“
„Nein, ein Mensch kann dort nicht hinfahren, denn nur wenige Menschen können das Sockenland sehen und finden! Aber es gibt einen Zugang für jeden einzelnen Menschen und nur diejenigen die genug Phantasie, ein reines Herz und noch die Magie und den Zauber des Anfangs in sich tragen können auch hineingelangen!“
„Und wo ist der Zugang?“ frage ich fasziniert.
„Unter Deinem Bett, dort ist der Zugang, dort ist Dein eigener Zugang in unsere Welt!“
„Aber...aber...“stammele ich „da sind doch auch all die anderen gruseligen und bösen Monster.“
„Ja, das stimmt dort leben auch die anderen Monster. Unter Deinem Bett und in Deinem Kleiderschrank sind die Zugänge in die verschiedenen Monsterwelten. Aber wir Monster sind alle immer nur so gruselig und böse, wie Du uns sehen willst!“
Auf einmal fällt mir etwas ein „Hast Du denn auch eine Mama so wie ich?“
„Natürlich habe ich auch eine Mama, genau wie Du eine hast! Sie hat mir alles beigebracht was ich als Sockenmonster wissen muss“ antwortet es mir
„Hast Du auch einen Namen?“ frage ich es
„Na was denkst denn Du? Natürlich habe ich einen Namen, das ist wirklich ein komische Frage!“ lacht es.
„Und wie heißt Du?“
„Ich bin Candidus Albus und mit Nachnamen heiße ich Soccus!“
„Du bist also Candidus Albus Soccus?“
„Genau der bin ich!“

Auf einmal aber lässt es seinen Kopf hängen und brummt: „Aber jetzt habe ich erst einmal ganz dollen Hunger.“
Mama und ich gucken ganz erstaunt. „Aber, wir dachten Du frisst keine Socken!“
„Na“ sagt es „das mache ich ja auch nicht. Ich esse doch nicht mein Bett. Eßt ihr Menschen denn eure Betten?“ Natürlich machen wir das nicht und müssen über unsere Frage lachen. Wir wollen dann natürlich sofort wissen, was ein Sockenmonster denn so frisst.
„Ich fresse für mein Leben gern Kügelchen aus weißem Küchenpapier“, brummt es, „ganz viele!“
Da laufen Mama und ich schnell in die Küche, holen die Rolle Küchenpapier, wir reißen kleine Stücke ab und drehen daraus Kügelchen.
Das Sockenmonster kommt zu uns und fragt „Werft ihr sie mir zu? So mag ich sie am liebsten, meine Mama hat das früher nämlich so gemacht, als ich noch ganz klein war!“ das machen wir natürlich sehr gerne. Es sperrt sein großes Maul ganz weit auf und fängt damit die Kügelchen die wir ihm zuwerfen.
Es frisst so viele Kügelchen, wie es nur kriegen kann und bis die Küchenrolle leer ist. Mama und ich können es kaum glauben, wieviel es da frisst. Jetzt wissen wir auch endlich wo die Rolle Küchenpapier immer so schnell bleibt. Meine Mama hatte also fast recht, als sie sagte „Ich glaube, irgendjemand kocht daraus Suppe!“ Es war das Sockenmuster, nur Suppe hat es daraus nicht gekocht.
Dann stöhnt es: „Jetzt bin ich satt , danke.“
Ich frage das Monster „Und was isst Du, wenn kein Küchenpapier da ist?“ „Och“ sagt das Sockenmonster „dann nehme ich Papiertaschentücher oder Toilettenpapier, das ist fast dasselbe!Die schönen und bunten Papierservietten esse ich immer an Feiertagen wie Weihnachten, denn sie sind etwas ganz besonderes!“ Es gähnt, reckt und streckt sich „Jetzt bin ich aber müde und möchte gerne schlafen, wir lassen es natürlich.
Es läuft zum Kasten mit dem warmen Handtuch, rollt sich zusammen und schläft ein! Mama und ich wissen jetzt nicht nur wo die Socken immer bleiben, sondern auch warum das Küchenpapier immer so schnell bleibt. Warum immer die Taschentücher verschwinden und nicht da sind, wenn wir auf einmal erkältet sind. Warum auf einmal kein Toilettenpapier mehr da ist, obwohl wir ganz sicher wussten das noch eine Rolle da war. Und warum unsere Papierservietten an besonderen Tagen wie Weihnachten immer unauffindbar sind, obwohl wir ganz sicher welche gekauft haben. Oder warum öfter einmal dreckige Socken unter dem Bett liegen.
Das Sockenmonster ist für all diese Dinge verantwortlich. Es schnappt sich unsere Socken, um sich daraus ein Bett zu machen und wirft die schmutzigen zurück unter unsere Betten. Von dem Küchenpapier, den Taschentüchern, dem Toilettenpapier und den Servietten ernährt es sich. Natürlich hat uns das damals niemand geglaubt, aber wir beide haben immer gelacht, wenn wieder einmal eine Socke verschwunden war, kein Toilettenpapier mehr da war. Ich glaube meine Mama hat das damals aber nach einiger Zeit wieder vergessen, so ist das bei Erwachsenen nämlich. Wenn Menschen 36 werden, dann verschwindet das Sockenmonster aus dem Gedächtnis und man kann sich einfach nicht mehr daran erinnern. Mir scheint, es ist dringend an der Zeit, das ich mein Erlebnis mit Sockenmonster das Candidus Albus Soccus heißt, aufschreibe, nicht das selbst ich es eines Tages noch vergessen werde.“

Und genau das habe ich hiermit getan.
Wenn Du also irgendwo in ein Haus kommst wo es gerade kein Toilettenpapier, kein Küchenpapier, keine Papiertaschentücher oder keine Papierservietten gibt, wo Körbe mit einzelnen Socken herumstehen und schmutzige Socken unter dem Bett liegen, dann weißt Du ab jetzt das dort Sockenmonster unter den Betten leben.
Aber vielleicht verstehst Du ab jetzt auch wieder, warum Dein Kind immer wieder die frischen Handtücher aus dem noch warmen Trockner nimmt und in sein Zimmer bringt. Warum es einfach nicht auf sein Kuscheltier oder Kuscheltuch verzichten kann. Warum es immer wieder versucht den Hund in sein Schlafzimmer zu schmuggeln, damit dieser dort schläft. Und natürlich auch warum es bei Dir schlafen möchte oder Du bei ihm schlafen sollst.
Die Monster sind dafür verantwortlich und das Wissen Deines Kindes, weil es im Gegensatz zu Dir noch weiß wovor Monster sich am meisten fürchten, denn es ist immer noch zu Hause in der Welt die Du bereits vergessen hattest weil Du sie schon vor sehr vielen Jahren verlassen hast. Aber sie existiert immer noch, auch wenn Du sie heute nicht mehr sehen kannst oder vielmehr verlernt hast sie zu sehen. Vielleicht aber willst Du es auch gar nicht mehr. Nichts desto trotz, ist sie immer noch vorhanden und existent. Du kannst aber jederzeit zurück, wenn Du willst, dazu musst Du einfach nur ein Kind an die Hand nehmen und Dich darauf einlassen. Nur ein Kind vermag es, Dich zurück in das Land von einst zu bringen.
Trau Dich!  











Samstag, 6. April 2013

Meine Helden des Alltags: Wagenmeister

Von vielen verpönt und gehasst, als unwichtig und nicht relevant betrachtet. Die Rede ist von Wagenmeistern bei der Deutschen Bahn AG und die Wahrheit ist natürlich ganz anders. Zumindestens für einen Reisenden der Deutschen Bahn AG, der ähnlich sicherheitsliebend ist wie ich und ein wenig an seinem Leben hängt. Er ist das was die Leute beim TÜV beim Auto sind, nur das der TÜV alle 7 Tage dasselbe "Auto" technisch überprüfen. 

Diese Leute sind in meinen Augen die Wichtigsten die es im Bahndienst gibt. Klingt vielleicht doof, ist es wahrscheinlich auch, da ich recht voreingenommen bin, mein Mann ist Wagenmeister bei der Deutschen Bahn AG.
Ich bin bei jeder Reise mit dem Zug dankbar, das es Männer wie meinen Mann gibt, die dafür sorgen, das ich sicher bin. Ich sehe wie sehr er sich dort in den vergangenen Jahren engagiert hat und wie unermüdlich er sich eingesetzt hat. Beinahe hätte ihn dieses seine Familie gekostet, wie ich zugeben muß. Allerdings hatte dieses auch sehr etwas mit den damaligen Arbeitsbedingungen zu tun. Im September/Oktober hatte er bereits so viele Überstunden, das er getrost bis zum Ende des Jahres zu Hause hätte bleiben können. Zum einen war (und ist dort auch heute noch) der Personalmangel der Grund aber auch das mein Mann, seiner Arbeit einen höheren Stellenwert als der Familie zugemessen hatte. Er sagte also lieber  hundertmal Nein zur Familie als einmal Nein zur Arbeit. Schlimm war es besonders für die Kinder, da er selten am Wochenende zu Hause war und auch immer Weihnachten im Tagesdienst (8-20 Uhr später dann von 6:30-16 Uhr) arbeitete (eigentlich immer der 1. Weihnachtstag). Ebenso Ostern und auch an Pfingsten. Silvester war nur jedes zweite Jahr zu Hause und im anderen Jahr hatte er dann am 1.1. Tagesdienst ab (8-20 Uhr später dann von 6:30-16 Uhr) Aber, das muß man verstehen, wir sind so erzogen worden. Zuerst die Arbeit, dann die Arbeit, dann die Arbeit und wieder die Arbeit, ganz am Ende dann Familie. Das hat etwas mit der sehr be... bescheidenen Arbeitsmarktsituation im norddeutschen speziell ostfriesischen Raum zu tun. Jeder der Arbeit hat ist froh Arbeit zu haben.
Damals das war die DB REGIO AG Bremen, die DB REGIO AG Südbaden handhabt dieses weitaus anders. Zwischen diesen beiden Bereichen liegen Welten, trotz der Tatsache das es sich hier um eigentlich einen Konzern handelt. Letztere hat mich wieder mit der Bahn versöhnt, denn scheinbar sind die Arbeitsbedingungen wie in der DB Regio AG Bremen nicht die Vorgaben sondern selbstgestrickt. Wir haben doch tatsächlich unseren Papa 2x Weihnachten und sogar 2x Silvesterabend in Folge für uns gehabt. Komisch, hier geht es. Es hat also etwas mit der jeweiligen Geschäftsstelle bzw. Dienststelle zu tun, wie die Dinge so laufen und natürlich mit den Prioritäten des Einzelnen.
Nun, weiter im Text und weg vom Privaten:

Ich 
gehe davon aus, das andere Wagenmeister es mit der gleichen Leidenschaft handhaben und die Sache mit Leib und Seele angehen. Egal was auch immer es sie privat auch kosten mag

Aber ohne den Wagenmeister läuft im Bahndienst gar nichts. Ohne Lokführer mögen die Züge nicht fahren, aber ohne Wagenmeister steht noch nicht einmal ein Zug am Gleis und die Leute in der Bahninternen Werkstatt haben keine Aufträge, die Bahn hätte explodierende Kosten und könnte nach 6 Monaten Konkurs anmelden, da die Kosten sich überschlagen würden, das Eisenbahnbundesamt die Züge aus dem Verkehr nehmen würde. Die SIcherheit der Züge wäre nicht gewährleistet, denn der Wagenmeister ist der letzte am Zug, der das Okay diesbezüglich geben. Leichtfertigt macht er es nicht, denn er haftet bis 500.000 Euro selbst mit seinem ganzen Besitz, Vermögen und seine Familie mit ihm, zumindestens wenn er noch techn. Beamter im mittleren Dienst ist (umfaßt die Gehaltsstufen A7-9). Mittlerweile verbeamtet die Bahn ja schon seit zig Jahren nicht mehr. Er steht quasi immer mit einem Fuß im Knast.
Sie arbeiten Tag und Nacht, unermüdlich darum besorgt, die Sicherheit der Züge in Deutschland zu gewährleisten. Egal ob Sonn- oder Feiertag, sie sind da, damit wir alle sicher fahren können. Sie verzichten Weihnachten auf ihre Familien, damit andere Familien an Weihnachten beisammen sein können.
Sie bekommen dadurch nicht mehr Geld oder so, sondern lediglich einen Nachtzuschlag von ca. 8,50 Euro die Stunde (selbstverständlich brutto) Dabei haben sie ein Mindestsoll an Nachtstunden zu absolvieren, erreichen sie diese Stunde (und sei es auch nur um 30 Minuten) nicht, gehen sie leer aus. Es ist nämlich nicht so, das sie ihre Nachtstunden nach den Stunden die geleistet haben bezahlt bekommen, sondern ein Mindestsatz muß zuvor erreicht werden ansonsten gibt es keinen Cent. Also  10 Nachtstunden im Monat und es gibt gar nichts. So schaut es zumindestens bei den Beamten aus.

Was ist überhaupt ein Wagenmeister? 

Nun Wikipedia definiert es folgendermaßen:
Ein Wagenmeister ist ein bei Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesetzter Mitarbeiter. Dieser führt technische Untersuchungen an Güter- und/oder Reisezugwagen durch. Dabei überprüft er diese Wagen auf Schäden und Mängel und muss eigenständig entscheiden, ob der jeweilige Wagen für die Reparatur aus dem Zug ausgesetzt werden muss oder ob er zu seinem Ziel weiterlaufen darf und damit erst später repariert wird. Außerdem führt er oft auch die Bremsprobe durch. Im Unterschied zum geringer qualifizierten Wagenprüfer kann der Wagenmeister auch Untersuchungen durchführen, die über eine rein augenscheinliche Prüfung hinausgehen. Dies sind im deutschen Regelwerk die Wagenuntersuchung und Wagensonderuntersuchung. Hierzu stehen dem Wagenmeister Hilfsmittel wie Messschieber und Wagenmeisterhammer zur Verfügung. Kleinere Reparaturen, wie zum Beispiel das Ersetzen von abgenutzten Bremssohlen, können vom Wagenmeister selbst durchgeführt werden.
Wagenmeister, die in einem Containerbahnhof arbeiten, überwachen zusätzlich das Beladen der Wagen mit Containern und Wechselbehältern.
In der Schweiz lautet die Berufsbezeichnung "Wagenvisiteur"[1] oder "Visiteur"

Das klingt recht einfach und beschaulich.
Wer sind die Wagenmeister?

Wagenmeister sind die Männer und Frauen die hinter den Kulissen arbeiten. Sie arbeiten im Hintergrund, dann wenn die Zugfahrt beendet ist und bevor eine neue beginnt oder auch während der Zugfahrt, man nennt Letztere dann Zugtechniker bzw. WGM an Bord oder Bordtechniker. Es gibt mehrere Varianten:

Was macht der Wagenmeister?

1. Beim Wagenmeister im Ortsdienst handelt es sich um folgende Menschen, sie


sind Techniker (Voraussetzung dafür Elektriker oder Schlosser)
sind stationäres Personal also an Bahnhöfen anzutreffen
sind ausgebildete Bremsbeamte, führen vor der ersten Zugfahrt eine Volle Bremsprobe aus, 
führen eine Wagentechnische Untersuchung durch, d.h. überprüfen das Laufwerk der Fahrzeuge ( Radsätze etc.) ebenso Türen (Blockierung etc.), Beleuchtung, Heizung / Klima, Inneneinrichtung (Sitze etc.), WC - & Waschanlage, Beschallung (Lautsprecher)
achten auf einzelne Bauteile und Einrichtungen damit "beginnende" Schäden und Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden können,  dieses sind z.B.  Kälteanlage, Heizung, Toiletten, ...
Kleinstschäden beheben sie selbst im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten, alle anderen Schäden und Mängel werden der Werkstatt zur Reparatur gemeldet

2. Zugtechniker:
sind ausgebildete Wagenmeister und Bordtechniker und können sowohl ICE, IC, ER als auch IR begleiten.

Diese Gruppe geht hervor aus den nachfolgenden ehemaligen 2 Berufsgruppen (aufgrund fehlenden Personals wurden diese zwei Gruppen zusammengelegt)

Wagenmeister im Zug diese sind ausgebildete Wagenmeister begleiten Züge des hochwertigen Reisezugverkehrs abschnittsweise (IC, EC, IR)

Bordtechniker: diese sind nur im ICE anzutreffen und überprüfen im ICE alle Technischen Einrichtungen über dem sog. ZEUS

Aufgaben dieser beiden Gruppen sind/waren:

die im Leistungsangebot vorgegeben Qualität auch während der Fahrt sicherzustellne damit Ausfälle der Wagen möglichst verhindert werden und Störung an den technischen Einrichtungen der in diesen Zügen eingesetzte Reisezugwagen möglichst schnell behoben werden sollen und können.

Heute fallen sie dem Zugtechniker allein zu.

Dann gibt es natürlich auch noch RIGA (Reisezugwagen Instandhaltung für Ganzzüge)


Dieser Job hat Zukunft, denn kein Zug darf in Deutschland ohne eine wagentechnische Untersuchung fahren.

Auch wenn die Deutsche Bahn Ag in diesem Bereich (wie auch anderen) lange lange Zeit nicht ausbildet, da es ja ausreichend bzw. sie in rauen Mengen gab. Die gleiche Arbeit die früher 12 Leute machten, machen heute 5-6 Leute, da die Mitarbeiter schlicht und ergreifend fehlen, aufgrund der Vernächlässigung der Bahn in diesem Bereich. Sie haben diesem sehr wichtigem Bereich in ihrem Unternehmen zu wenig Beachtung und Bedeutung zugemessen und erst zu spät erkannt, das ohne Wagenmeister im Bahnverkehr rein gar nichts läuft.
Denn Wagenmeister sind nicht nur im Personenverkehr sondern auch im Güterverkehr Pflicht und notwendig.

Wagenmeister fehlen heute an allen Ecken und Enden und in jeder Dienststelle. Ein Job auch oder gerade für Quereinsteiger.


Diese Menschen sorgen dafür das Du und ich, sicher von A nach B kommen, das wir Weihnachten unsere Familien besuchen können.


Ohne Wagenmeister läuft bei der Deutschen Bahn AG und auch anderen Unternehmen gar nichts, kein Zug in Deutschland würde fahren, gebe es den Wagenmeister nicht. Ohne ihn hätten die Lokführer am Morgen kein Zug am Gleis stehen, der Rangierer hätte ebenfalls nichts zu tun und auch die Werkstätten nicht.

Es heißt gerne bei der Bahn, der Wagenmeister verursache nur Kosten, wäre nicht produktiv und würde nichts leisten. Das ist natürlich völliger Unsinn:


Ohne Wagenmeister geht gar nichts und die Kosten würden explodieren. Einen Wagen aus einem Zug aussetzen, ist bedeutend günstiger als einen kompletten Zug in die Werkstatt zu schicken. Denn das wäre der Fall, würde es den Wagenmeister nicht mehr geben.

Bahnfahrten wären damit kaum oder auch gar nicht mehr für Normalsterbliche bezahlbar.

Der Wagenmeister verursacht keine Kosten, sondern minimiert und reduziert sie. Er sorgt für die Sicherheit des gesamten Zugverkehrs aber auch des Einzelnen Fahrgastes. In meinen Augen sind sie die Wichtigsten, drängeln sich aber nicht in den Vorgrund sondern bleiben bescheiden im Hintergrund stehen ohne auf sich aufmerksam zu machen. Die meisten Wagenmeister wissen gar nichts von ihrem hohen Stellenwert und ihrer Wichtigkeit, da man ihnen immer und immer wieder erzählt, sie seien unwichtige und störende Querulanten die den Betriebsablauf behindern. Dieses stimmt aber nicht, nicht der Lokführer ist die Nummer eins, auch nicht der Rangierer sondern der Wagenmeister. Und es wäre schön, wenn die anderen beiden Berufsgruppen dieses endlich einmal akzeptieren und begreifen würden. Und auch der Bahnkonzern selbst, sollte sich ab und zu in Erinnerung rufen, wer am Ende für den guten Namen der Bahn sorgt und bürgt. Dieses sind nicht der Lokführer und der Rangierer, sondern es ist der Wagenmeister. Es wäre schön, wenn der Bahnkonzern es ihm auch ab und zu einmal zeigen würde, welch hohen Wert er tatsächlich hat. Denn es wäre in puncto Mitarbeiter Motivation dringend erforderlich das der Wagenuntersuchungsdienst endlich der Respekt zuteil wird, den er verdient hat. Er ist es, der Kosten spart und für den guten Namen in puncto Sicherheit der Deutschen Bahn AG sorgt und bürgt. Also liebe Manager wie wäre es einfach einmal mit einem Lob, Dankeschön und der Erweckung des Wagenmeisters aus dem Dornröschenschlafe?! Der Wagenmeister selbst, weiß, dank Firmenpolitik nichts von seiner Wichtigkeit und seinem hohen Stellenwert für den allgemeinen Betriebsdienst und Erfolg des Unternehmens. Schade, das bahnexterne Leute sie erst auf ihren hohen Wert hinweisen müssen, weil derjenige dem es zustände es schon immer versäumt und gerne die Lokführer, Zugbegleiter und Rangierer als etwas ganz besonderes, das Best of Best darstellt, gleich nach dem obersten, mittlersten und untersten Management natürlich. ;-)
Gerade weil andere den Wagenmeister ächten, nicht zur Notiz nehmen und er trotzdem unermüdlich, motiviert und engagiert weitermacht ......gerade
Darum ist der Wagenmeister heute mein Held des Alltags! Mein Respekt geht an euch, ihr habt ihn euch mehr verdient als so manch anderer im Konzern. Und weil es auch nie einer sagt, mache ich es stellvertretend für die anderen, denen es zustände und für die anderen Reisenden die euch nicht kennen oder zur Notiz nehmen,  sie wissen einfach nicht, das es euch gibt.

Wenn auch Du, solch ein Held des Alltags werden willst, Schlosser oder Elektriker bist oder schon eine technische Ausbildung bei der Bahn machst oder gemacht hast, dann bewirb Dich bei der Deutschen Bahn AG. Denn sie suchen genau solche Leute wie DICH! Heute ist die Ausbildung oder man könnte sie auch Fortbildung nennen auch nicht mehr so lang wie früher und beträgt eben nicht mehr 18 Monate.
Im nachfolgendem Link wirst Du allerdings vergeblich suchen, Du mußt Dich selbst und direkt bei der Anschrift auf genau diesen Job bewerben.
JOB PORTAL der Deutschen Bahn AG - Online bewerben

Es ist eben ein Job, bei dem man die Hintertür wählen muß. ;-)

Hier ein Angebot von DB Training, intern, nicht von außerhalb zum Bewerben, die vorgesehenen Kandidaten werden über ihren "Chef" dort angemeldet, kurz: Man muß schon bei der Bahn sein oder sich dorthin beworben haben, um diese Ausbildung machen zu können:


Ausbildung zum Wagenmeister im Güterverkehr nach den Vorgaben des VDV

Ihr Nutzen:
Sie lernen, die von Ihrem EVU beförderten Fahrzueuge auf Schäden und Mängel zu untersuchen. Unregelmäßigkeiten können Sie nach der Ausbildung beurteilen und erforderliche Maßnahmen richtig einleiten. Durch das intensive Praxistraining erwerben Sie anwendungsbereite Kenntnisse
Zielgruppe:
Mitarbeiter, die als Wagenmeister im Güterverkehr eingesetzt werden sollen.
Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Abschluss in einem anerkannten Beruf des Metall- oder Elektrobereichs
Folgende Themen werden behandelt:
Der von DB Training vorgeschlagene Ausbildungsplan orientiert sich an den Erfahrungen von DB Schenker Rail bei der Ausbildung von Wagenmeistern. Der Ablauf folgt diesem Modulsystem:
- Einführungslehrgang 
EBO, Aufgaben des Wagenmeisters, Grundlagenwissen
- Fachlehrgang
Aufgaben, Bauteile und Einrichtungen an Güterwagen, Schäden und Mängel erkennen,
Bremstechnik
- Technik der Güterwagen und Ladeeinheiten
Wagengattungen - Bauarten, Einsatzmöglichkeiten und Untersuchungskriterien; 
Container
- Behandlung der Güterwagen, Ladeeinheiten und Bremsen
- Reisezugwagen im Güterzug 
- Praxistraining zu allen Fragen 
- Prüfungsvorbereitung
Vorteile für Ihre Führungskraft:
Wir erarbeiten einen Ausbildungsplan, der an den Gegebenheiten Ihres EVU ausgerichtet ist und Sie bestätigen ihn. Nach diesem Plan lernen Ihre Mitabeiter , Schäden und Mängel an Fahrzeugen im Betrieb zu erkennen, zu beurteilen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Damit erfüllen Sie die Anforderungen des § 54 EBO.
Bemerkung:
Die Prüfung nimmt der zuständige EBL bzw. eine von ihm eingesetzte Kommission ab.
Trainingsort:
Inhouse - Durchführung bei Ihnen vor Ort

Seminarnummer: Rt0405
Seminardauer: 107 Tage
Preis: auf Anfrage
Preis nur gültig bei Leistungserstellung im Jahr der Bestellung

Interessentenliste Seminar:
Es gibt noch keine Termine für das gewünschte Seminar? Bitte setzen Sie sich auf die Interessentenliste. Wir informieren Sie dann gerne über geplante Seminare zu diesem Thema.

Angebot des DB Jobtrainings
Hier noch ein Werbevideo der Deutschen Bahn AG!!!