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Mittwoch, 10. April 2013

Unsere Kinder sind unzufrieden! Zu recht!

Wie ich heute hörte sind unsere Kinder unzufrieden, meiner Meinung nach, zu recht! 

Trotz besserer Lebensbedingungen. Aha was heißt das im Klartext?

Sie haben mehr Zeit für sich, wäre eine mögliche Antwort. Nein, das stimmt leider nicht. Sie haben viel zu tun, schließlich sollen sie später einmal viel verdienen um viele Rentner das Leben zu ermöglichen. Nicht vergessen 1,4 Kinder tragen in Zukunft die Rente für 2 Leute zusammen. Hm.... Für mich und meinen Mann gehen ja später einmal 7 Kinder arbeiten. Laut Statistik sind es aber nur 1,4 Kinder pro Familie. ...Sind statistische 1,4 Kinder dann 7 reale Kinder???? Oder wie muß ich das jetzt verstehen?.... Die Kinder werden zu allen möglichen Veranstaltungen und Vereinen geschleppt, wer nicht mitmacht ist eine Rabenmutter die ihr Kind nicht fördert. Böse Eltern also. Musikalische Früherziehung ist wichtig und fördert das Kind, ebenso Krabbelgruppe, Pekip, Babyschwimmen, Malschule, Ergotherapie, Logopädie, Kinderchor, Sportvereine, Englisch für Kleinkinder ab 2 Jahre, Konfliktbewältigung für Kleinkinder (damit sie sich nicht mit Gleichaltrigen in der Sandkiste streiten und sich gegenseitig eins mit der Schaufel über den Schädel ziehen), ....die Liste ist lang und wird täglich länger. Wer nicht mitmacht, gehört in die Gruppe böser Eltern die nichts für die Persönlichkeitsförderung ihres Kindes übrig haben, kurz: Asoziale. Die Kinder haben eine Terminplan eng gesteckt wie ein Manager, dieses ist allen bekannt. Zeit für freies Spiel und damit wirklich eine Möglichkeit ihre eigenen Vorlieben und Bedürfnisse, Stärken und Schwächen zu erkennen und zu fördern bleiben da leider nicht. Die Persönlichkeit, das Individuum selbst bleibt am Ende auf der Strecke, da schließlich alle anderen wissen, was das Kind will und braucht. Nur leider es selbst verlernt es immer mehr.

Also ist ihre Lebensbedingung in puncto freie Zeit oder Zeit für freies Spiel im Vergleich zu früher weniger und damit schlechter

Sie haben heute keinen Leistungsdruck, wäre auch eine mögliche Antwort. Nein, das stimmt leider nicht. Sie sind heute einem extrem hohen Leistungsdruck ausgesetzt. Wer nicht leistet, fliegt raus und damit leider durch alle Raster. Konnte man früher noch mit einem Hauptschulabschluß allerhand erreichen, so ist dieses heute wesentlich anders. Ein Hauptschulabschluß taugt heute zu kaum etwas. Das was früher der Hauptschulabschluß ist, ist heute der Realschulabschluß. Wer ging früher mit einem Realschulabschluß auf den Bau und lernte Maurer? Kaum jemand. In dieser Gesellschaft oder auch Land muß Du entweder sehr schwach oder sehr stark sein, wenn Du einen Job willst. Für die Mitte oder den Mittelstand reicht es heute leider nicht mehr. Mit dem Sonderschulabschluß oder eine 9jährige Schullaufbahn ohne Abschluß gibt es spezielle Förderungen und der Staat belohnt die Firmen, wenn sie einen Sonderschüler oder um es politisch korrekt zu formulieren "Geringqualifizierte" übernimmt als nette Geste einen Teil ihrer Ausbildungsgehälter.  Aber für die Mitte? Da ist es zappenduster in puncto Förderung auf staatlicher Seite.

Also ist ihre Lebenbedingung in puncto Leistungsdruck im Vergleich zu früher höher und damit schlechter.

Sie verfügen über mehr Taschengeld als früher, wäre ebenfalls eine mögliche Antwort. Nein, das stimmt leider auch nicht wirklich. Die Kinderarmut ist heute höher als jemals zuvor. Dieses betrifft nicht nur oder vorwiegend die Kinder, deren Eltern Sozialleistungen empfangen, sondern eher die Kinder des sog. Mittelstandes die keinerlei Sozialleistungen empfangen, da ihr Einkommen ein klein wenig zu hoch ist. Wobei dieser Mittelstand ein sehr weiter und dehnbarer Begriff ist. Ich sollte lieber unterer Mittelstand sagen. Also jene, die gerade so über den sozialen Leistungen des Staates liegen und damit von jeglicher Förderung in welcher Form auch immer abgeschlossen sind. Sprich: Jene die immer gerade ein paar Euro über allem liegen, darum alles selbst zu zahlen gezwungen sind und am Ende deutlich weniger in den Taschen haben, als jene die etwas weniger im Monat verdienen, dafür aber alle Leistungen erhalten. Jene Kinder sind es, die wir in der Öffentlichkeit mit schiefen Zähnen und billigen Brillen (wenn überhaupt) antreffen, weil ihren Eltern die Mittel zur Zuzahlung schlicht und ergreifend fehlen, um auch weiterhin ihr Schulmaterial wie gefordert und ihre Ernährung etc. zu gewährleisten.

Also sind ihre Lebensbedingungen in puncto eines höherem finanziellen Spielraums zu früher niedriger und damit schlechter.

Sie haben heute mehr Zeit die sie mit ihren Eltern verbringen können wäre noch eine mögliche Antwort, da wir eine 35 Stunden Woche haben. Nein, das stimmt leider auch nicht. Heute arbeiten immer mehr Eltern beide um den Lebensunterhalt zu verdienen. Auch ist es so, das erschreckend viele Arbeitnehmer zum Hauptjob noch einen Nebenjob anzunehmen gezwungen sind, um über ausreichend Mittel zu verfügen. Hier findet sich der Grund bei den in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Lebenshaltungskosten, in erster Linie Lebensmittel und Energie.
Die Kinder sind heute vermehrt und deutlich früher als sonst auf sich allein angewiesen. Die Familienpolitik dieses Landes und dieser Regierung trägt maßgeblich dazu bei, das Kinder heute sehr früh in sog. Kitas und Kindergärten und in eine Ganztagsbetreuung geschickt werden. Diese Familienpolitik sieht nämlich in keinster Weise vor, das Kinder zu Hause betreut werden. Frühförderung haben sie sich auf die Fahnen geschrieben um später leistungsstarke, leistungswillige und leistungsbereite Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu haben. Wer könnte dieses besser gewährleisten als der Staat, der später von diesen Steuerzahlern maßgeblich profitiert. Der menschliche Aspekt wird hier meiner Meinung nach weitestgehend außer acht gelassen ebenso wie die Individualität des Einzelnen. Aufgrund der nicht unerheblichen Lebenserhaltungskosten, sind viele gezwungen dieses staatliche Angebot in Anspruch zu nehmen. Dieses hat nichts mehr mit dem Anspruch den einst die sog. Feministen bzw. die Emanzipation stellte: Hier ging es um Gleichberechtigung der Menschen und um eine Wahl. War früher die Frau gezwungen daheim zu bleiben und die Kinder zu hüten, so sind heute viele gezwungen ihre Kinder abzugeben, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dieses hat weder mit Gleichberechtigung noch mit freier Wahl zu tun. Beides ist Zwang.

Also sind ihre Lebensbedingungen in puncto Zeit mit den Eltern nicht gestiegen zu früher nicht gestiegen sondern um ein vielfaches gesunken.


Sie erhalten heute eine ausgewogene und gesunde Ernährung, wäre auch eine sehr mögliche Antwort, schliesslich leben wir in einem Land in dem Überfluß herrscht. Nein, das stimmt leider nicht. Viele Kinder essen heute ungesünder und unausgewogener als jemals zuvor. Dank der Errungenschaft der modernen Zeit, braucht heute kaum noch jemand wirklich kochen. Tüte oder Dose auf, Essen fertig. Fastfood Restaurants an jeder Ecke, das Sortiment an Snacks für zwischendurch und den kleinen Hunger ist groß und wird größer. Gesund sind sie aber alle nicht wirklich oder überhaupt nicht. Kleiner Snack für zwischendurch nannten wir früher Apfel, Birne, Banane und vielleicht wenn das Taschengeld denn reichte als absoluten Luxus eine Milchschnitte. Letztere wurde zu meiner Zeit im Kindergarten verboten, davon sterben die Zähne. Ich liebe sie immer noch und sie sind nach wie vor Luxus für mich. Die Böden ausgelaugt u.a. auch durch Monokultur und Überdüngung. Mehr Getreide auf kleineren Flächen dank Dünger und Pestizide, die garstigen Ungeziefer den Garaus machen. Heute findet sich deutlich weniger Magnesium im Gemüse als vor Jahren noch. Die Lebensmitteltabellen stimmen heute oftmals nicht mehr mit der Realität ein. Man muß heute schon etliche Mandeln mehr essen um auf den gleichen Magnesiumwert zu kommen wie früher. Gedüngt wird nicht oder selten natürlich, sondern künstlich damit wächst es eben schneller, entzieht am Ende aber dem Boden seine Mineralien. Fleisch in rauen Mengen, dank Antibiotika und Wachstumshormone werden die Tiere schneller schlachtreif ....und man spart man sich auch gleich die Medikamente. Der Bauer wünscht sich 40 Cent für seine Milch, bekommt er aber nicht, im Discount zahlt man über 60 Cent für totgekochte Milch oder weißes Wasser mit Milchgeschmack. Ich würde dem Bauern auch 50 oder 60 Cent je Liter zahlen, wenn er sie denn an mich verkaufen würde und dürfte. Wegen der Bakterien und weiß der Geier, ist es ihm aber nicht erlaubt. Dieses wahrscheinlich zurecht, ich selbst, mein Mann, meine Eltern und Großeltern nebst aller Nachbarkinder sind damals auch elendig an den Bakterien die in der frischen Rohmilch schwimmen elendig krepiert, in Wirklichkeit bin ich nämlich schon tot und bilde mir nur ein, das ich noch lebe. Viele Kinder leben heute mit Übergewicht. Wurden sie früher verlacht, so ist dieses Bild heute umgekehrt, es werden die schlanken verlacht und als magersüchtig abgestempelt, auch wenn ihr BMI sie als Idealgewichtige ausweist. Nicht zuletzt wissen heute sehr viele Menschen nicht mehr wie man kocht oder haben einfach keine Lust dazu, da es doch um ein so vieles einfacher geht.

Also sind ihre Lebensbedingungen in puncto Ernährung nicht besser als früher geworden, sondern oftmals deutlich schlechter.

Sie haben heute keine psychischen Belastungen mehr, wäre eine weitere mögliche Antwort da wir in einem friedlichen Land ohne Krieg leben, welches zudem nicht von Hungersnöten bedroht ist und der Feind gleich vor den Grenzen lauert. Nein, das stimmt leider auch nicht. Kinder stehen heute unter einem enormen psychischen Druck. Da ist zu einem die Schule, die ihnen viel abverlangt. Einerseits rufen wir Leistung Leistung und andererseits wird ihnen aber auch gezeigt "Leistung lohnt sich nicht!" Der Fleißige wird sich selbst überlassen anstatt gefordert zu werden, der Faulpelz wird gefördert wo man nur kann. Es gibt leider nur Hilfen für Schwache, die Starken bleiben sich selbst überlassen. Dann kommen noch Termindruck um alle Vereine zu besuchen. Zeit für Freunde bleibt da nicht. Deutlich mehr Ehescheidungen und Patchworkfamilien mit denen immer mehr Kinder zurecht kommen müssen. Es wird geheiratet und geschieden was das Zeug hält. An die Kinder denken dabei die wenigsten. Die Eltern haben kaum Zeit, da sie auf Jagd nach dem Geld arbeiten und arbeiten, um das Leben zu sichern. Niemand nimmt sich also der Sorgen, Ängste und Probleme an. Hinzu kommt noch die Dauerberieselung durch das "kindgerechte" Fernsehprogramm, von Morgens in der früh bis Abens um 20:15 Uhr kann, man wenn man möchte seine Kinder bereits vor dem Fernseher Dauerparken sog. HartzIV-TV in den frühen Nachmittagsstunden mit einer tollen Thematik: Gewalt in den Familien, Eltern die sich nicht kümmern, Beziehungskisten, Gewalt, Sex,....! Auch wenn Du als Eltern nicht mitmachen willst, andere Eltern machen es und deren Kinder sehen es. Du hast die Entscheidung: "Du wirst zum Verräter an Deinen Idealen (und auch Kindern) oder Du wirst zum Verräter an Deinem Kind und hilfst den Mobern in der Schule!" Rund um die Uhr Nachrichten, die von Kriegen berichtet und zerfetzte Menschen zeigt. Die Werbung die ihnen erzählt was sie brauchen. Natürlich nicht zu vergessen: Spielkonsolen, PC und Internet. Kannst Du nicht mithalten bist Du unten durch. Terrorwarnungen wohin Du schaust. Man ruft Dir zu "Geh raus und habe Spaß, aber paß auf vor ..." Siehst Du auf dem Bahnhof einen Koffer, dann mußt Du um Hilfe schreien, es könnte eine Kofferbombe sein. (Ja oder einfach der Koffer von jemanden der sich eine Cola kauft und den schweren Koffer nicht mitschleppen konnte oder wollte!) Paß auf, Al-Qaida lauert hinter jeder Ecke. Du mußt immer vorsichtig sein, an jeder Ecke steht nicht nur ein islamischer Terrorist sondern auch ein Kinderschänder, Nazi usw. die Dir alle nur Böses wollen. In der Schule mußt Du auch aufpassen, es könnte jemand Amok laufen.  In der Natur könnte ein tollwütiges Eichhörnchen auf Dich lauern,gifte Pflanzen und Beeren die Dir mir nichts Dir nichts in den Mund springen, der Fuchspulwurm wartet auch nur darauf Dir endlich die Leber zu zerfressen also darfst Du auch keine wilden Himbeeren und Brombeeren pflücken und sogleich essen. Sei auf der Hut, die Welt da draußen ist gefährlich. Vertraue niemanden, auch Deinen Lehrern und den Pastoren nicht, sie sind wahrscheinlich Pädophile. Alles ist gefährlich nur zu Hause vor Deinem PC, dem Fernseher oder der Spielkonsole bist Du in Sicherheit. Es ist so als würde man zu seinem Hund "Hol den Ball" und "Platz" sagen. Was macht der Hund? Sich verwirrt hinsetzen. Macht man es auf Dauer, hat man am Ende einen Hund, der gar nichts mehr macht oder durchdreht.

Also ihre Lebensbedingungen haben sich in puncto psychischer Druck zu früher nicht verringert sondern sind deutlich höher geworden.

Sie haben heute eine bessere medizinische Versorgung, könnte auch ein noch eine mögliche Antwort sein. JEIN sage ich an dieser Stelle. Einerseits stimmt es natürlich schon, ganz klar viele Krankheiten die früher den Kindern Schaden zufügten oder ihnen gar das Leben kostete, sind heute ausgerottet oder sind behandelbar. Aber dann gibt es noch die andere Seite. Antibiotika wird oft und meiner Meinung nach auch zu schnell gegeben. Viele besorgten Eltern, rennen beim kleinsten Anzeichen eines Schnupfens zum Arzt und gehen oft mit Antibiotika, Hustenlöser, Hustenblocker und Fiebersaft/zäpfchen nach Hause. Alle Medikamente werden natürlich genommen, der Arzt hat es gesagt. Wie viele Kinder kenne ich, die eine Erkältung allein bekämpfen durften? Außer meinen nicht wirklich viele. Nein, ich setze meine Kinder keine unnötigen Risiken aus, aber die Freiheit des selbstständigen Denkens bewahre ich mir dennoch. Es wird sofort ein Antibiotika gegeben, das Immunsystem hat gar keine Chance aktiv und wach zu werden. Es wird durch jede Krankheit die es ohne Hilfsmittel überwindet stärker. Ist ein Kind zappelig, gibt es nette Medikamente, ein Wundermittel ist das sog. Ritalin. Warum das Kind zappelig ist, wurde eine Zeit nicht gefragt. Vor Jahren nannte man das sog. ADHS einfach Phosphat-Allergie. Lange Zeit wurde das Symptom behandelt, niemand machte sich die Mühe zu fragen, ob das Kind zuviel an der Spielkonsole zockte und dadurch so aufgepusht war. Das Hirn bzw. der Körper ist aber leider noch nicht digitalisiert worden und wenn es im Spiel aufregend wird und man wegrennen muß oder oder oder, schüttet es nach wie vor wie schon in der Urzeit als wir noch vor Säbelzahntiger flohen, seine Hormone aus, damit wir schneller laufen. Dieses wird durch Bewegung abgebaut. Aber...die Kinder zocken, rennen vermeintlich weg, nur sie bewegen sich dabei nicht und rennen eben nicht wirklich, diese netten kleinen Dinger kreisen also weiterhin im Körper umher, dieses macht agressiv und nervös. Vieles wird totgespritzt, alle Bakterien werden im Rundumschlag im Körper vertilgt, praktischerweise auch gleich die guten und nützlichen und sorgt für allerhand Pilze. Diese können wir ihnen dann später teuer mit probiotischen Drinks zuführen. Hört ein Kind schlecht, werden sofort sog. Röhrchen eingesetzt. Das es andere Methoden gibt, wird außer acht gelassen, dieses geht schneller. Bei der Gelegenheit nehmen wir auch gleich noch die Mandeln raus, bevor sie sich noch eines Tages entzünden. Die Polypen egal ob groß oder klein, gleich mit. Sicher ist sicher. Unsere Häuser können wir mittlerweile selbst günstig desinfizieren, schnell und unkompliziert, mit einem Wisch sind alle Bakterien weg. Das Immunsystem selbst wird schwächer und schwächer, hat keine "natürlichen" Feinde mehr an denen es üben kann und sucht sich selbst welche, es will schließlich beschäftigt sein. Also her mit der Allergie, welche auch immer. Antiallergika, Fiebermittel werden für Kinder ab 12 ebensowenig wie Hustensaft bezahlt. Brillen für Kinder werden ebenfalls nicht mehr bezahlt. Zahnspangen zahlt man erst einmal selbst, bei Erfolg wird es erstattet. Wer das Geld für diese Dinge nicht hat, hat eben Pech gehabt. Wir nehmen es lieber in Kauf das die Kinder verkrüppelt werden und wir einen Steuerzahler weniger haben. Mit schiefen Zähnen mag man leben können, aber schlechte Augen werden mit der Zeit nicht besser sondern schlechter und eine Erblindung droht am Ende.  Bei Zahn-OPs wird die Narkose nicht mehr bezahlt, man hat festgestellt das Kinder den Schmerz nicht spüren. Sie schreien aber trotzdem, wahrscheinlich um uns ein schlechtes Gewissen zu machen. Seelisch ist es bestimmt toll, wenn notwendig die Zähne alle gezogen werden und sie bekommen es live und Farbe inkl. Geruch und Geräusche mit. Angstpatienten werden sie dadurch bestimmt nie. Wir müssen schließlich sparen, fangen wir am besten bei den Kindern an, sie haben keine Lobby, scheint ein Leitmotto der Gesellschaft und ihrer Politiker geworden zu sein. "Wir spritzen und werfen alles tot , dafür zahlen wir viel Geld, aber für die wirklich wichtigen Dinge haben wir nichts übrig. "

Also ihre Lebensbedingungen haben sich in puncto Gesundheit im Vergleich zu früher nicht verbessert sondern verschlechtert.

Es gibt noch viele Beispiele die ich aufzählen könnte, aber nein, auch sie gehören allesamt nicht zu den Dingen die man unter bessere Lebensbedingungen zählt.

Man nannte "Weniger Teenieschwangerschaften" "Weniger Alkoholkonsum" "Weniger rauchende Jugendliche" ....aha.... das ist also die Steigerung von Lebensbedingungen?

Im Klartext heißt es: Da die Pille heute immer früher verschrieben wird und immer mehr Mädels sich diese reinpfeifen können, gibt es weniger Schwangerschaften. Wir haben den Kindern verboten mit 16 Bier zu trinken und zu rauchen und dieses Alter auf 18 Jahre hochgesetzt und darum sind ihre Lebensbedingungen gestiegen. WIr vergessen bei unseren Berechnungen, das wir sie einen immer höherem Druck aussetzen, sei es in puncto Leistung, Psycho, ihnen Zeit streichen, ihnen ihre Eltern, Zuhörer und Vertraute nehmen, immer schlechtere Lebensmittel anbieten, sie bereits als Kleinkinder zudröhnen, ....
Wir verbieten ihnen Kind zu sein, die auf den Straßen zu sehen sind und mit dem Ball kicken, weil es die älteren oder stark ruhebedürftigen Mitbürger stören könnte, darum haben wir allerhand Bildungsangebote und Freizeitaktivitäten geschaffen, die wir als Persönlichkeitsfördernd verkaufen, damit die Gesellschaft Ruhe von spielenden und damit lärmenden Kindern hat. Darum erzählen wir euch auch, das jeder fahrlässig handelt der seine Kinder Freiräume gibt in denen sie frei spielen können, anstatt Lernprogramme am PC, Bildungsfernsehen zu schauen und damit Asoziale sind.

Den Kindern müsste es verdammt gut gehen, sie sind einfach nur undankbar.

Ich kenne die Niederlande nur zu gut, wohnte ich doch 34 Jahre 5,5km von der Grenze entfernt, ich habe mich dort nur zu gerne aufgehalten und eingekauft. Dort sind die Menschen irgendwie freier und lebenslustiger. Aber die Lebensmittel sind dort auch günstiger. Nebenbei die gleichen die in Deutschland stehen, sogar mit deutscher Aufschrift z.B. Bohnen in Dosen macht 10 Ct je Dose aus - beim ALdi und Lidl, die auch dort vertreten sind.
Ich verstehe schon recht gut, warum die Niederlanden zufriedenere Kinder hat als Deutschland. Wer jemals an einer Braderie teilgenommen (Verkaufsoffene Nacht) hat wird es verstehen. Es geht nicht primär ums einkaufen sondern als allererstes um den Spaß, es wird dann auf den Straßen (Fußgängerzone) getanzt, gelacht, gegessen und gespaßt.

Das Problem in unserem Land ist, das wir unseren Kindern immer weniger Freiräume, aber in immer mehr Technik zwängen. Ganz ehrlich: Wir pressen sie, wie auch früher schon, durch Schablonen in die sie nicht passen und auch niemals reinpassten.

Es liegt an uns, als Gesellschaft, zu entscheiden was wir wollen. Glückliche und zufriedene Kinder, die zu starken Erwachsenen werden oder eine Leistungsgesellschaft wo der Einzelne nicht zählt und einer düsteren Zukunft. Es liegt in der Hand des Einzelnen diese Dinge zu verändern.

Ein erster Schritt wäre es vielleicht, einem Kind das noch spielt, laut ist und auf Bäume klettert zu loben anstatt zu maßregeln. Täglich jedem Kind das einem über den Weg läuft ein Lächeln und ein Zwinkern zu schenken, statt achtlos an diesem vorbei zu hasten. Selbst wenn es ein freches und völlig unverschämtes Kind ist. Ein Kind dem niemals Achtung und Respekt gezeigt wurde, kann auch niemals Achtung und Respekt für einen anderen (Erwachsenen) empfinden oder haben. Diese Kinder werden später womöglich genau SO reagieren und sagen "Was gehen mich die ALten an, die haben sich doch auch nie für mich interessiert!"
Das sollten wir uns immer vor Augen halten. Wir haben in den vergangenen Jahren unsere Kinder und Familien vergessen, im Stich und allein sich selbst überlassen. Wir reagieren immer erst, wenn es schon zu spät war. Selten zuvor war der Druck der auf Familien lastet so hoch, wie er es heute ist. Allein schon, weil sich die Gesellschaft und ihre Strukturen so gewandelt haben. Lebten früher noch Oma, Tante und und und mit im Haus oder nebendran und halfen bei der Kindererziehung, so ist dieses heute nur selten bis gar nicht mehr vorhanden. Entweder wohnt die Oma weit weg oder aber sie steht selbst noch voll im Berufsleben. Viele Dinge haben sich zum Besseren gewendet, auf der materiellen Ebene jedenfalls, aber viele sehr viele haben sich zu einem vielfach Schlechterem gewendet.

Wir sollten eines niemals vergessen:

Das wertvollste was unser Land zu bieten hat, sind nicht unsere Goldreserven, sondern jedes einzelne Kind das hier lebt, ganz besonders die glücklich hier leben.
Den Reichtum eines Landes kann man nicht an seinen materiellen Gütern und Errungenschaften messen, sondern nur an der Anzahl der glücklichen Kinder die in ihm leben!







Samstag, 6. April 2013

Meine Helden des Alltags: Wagenmeister

Von vielen verpönt und gehasst, als unwichtig und nicht relevant betrachtet. Die Rede ist von Wagenmeistern bei der Deutschen Bahn AG und die Wahrheit ist natürlich ganz anders. Zumindestens für einen Reisenden der Deutschen Bahn AG, der ähnlich sicherheitsliebend ist wie ich und ein wenig an seinem Leben hängt. Er ist das was die Leute beim TÜV beim Auto sind, nur das der TÜV alle 7 Tage dasselbe "Auto" technisch überprüfen. 

Diese Leute sind in meinen Augen die Wichtigsten die es im Bahndienst gibt. Klingt vielleicht doof, ist es wahrscheinlich auch, da ich recht voreingenommen bin, mein Mann ist Wagenmeister bei der Deutschen Bahn AG.
Ich bin bei jeder Reise mit dem Zug dankbar, das es Männer wie meinen Mann gibt, die dafür sorgen, das ich sicher bin. Ich sehe wie sehr er sich dort in den vergangenen Jahren engagiert hat und wie unermüdlich er sich eingesetzt hat. Beinahe hätte ihn dieses seine Familie gekostet, wie ich zugeben muß. Allerdings hatte dieses auch sehr etwas mit den damaligen Arbeitsbedingungen zu tun. Im September/Oktober hatte er bereits so viele Überstunden, das er getrost bis zum Ende des Jahres zu Hause hätte bleiben können. Zum einen war (und ist dort auch heute noch) der Personalmangel der Grund aber auch das mein Mann, seiner Arbeit einen höheren Stellenwert als der Familie zugemessen hatte. Er sagte also lieber  hundertmal Nein zur Familie als einmal Nein zur Arbeit. Schlimm war es besonders für die Kinder, da er selten am Wochenende zu Hause war und auch immer Weihnachten im Tagesdienst (8-20 Uhr später dann von 6:30-16 Uhr) arbeitete (eigentlich immer der 1. Weihnachtstag). Ebenso Ostern und auch an Pfingsten. Silvester war nur jedes zweite Jahr zu Hause und im anderen Jahr hatte er dann am 1.1. Tagesdienst ab (8-20 Uhr später dann von 6:30-16 Uhr) Aber, das muß man verstehen, wir sind so erzogen worden. Zuerst die Arbeit, dann die Arbeit, dann die Arbeit und wieder die Arbeit, ganz am Ende dann Familie. Das hat etwas mit der sehr be... bescheidenen Arbeitsmarktsituation im norddeutschen speziell ostfriesischen Raum zu tun. Jeder der Arbeit hat ist froh Arbeit zu haben.
Damals das war die DB REGIO AG Bremen, die DB REGIO AG Südbaden handhabt dieses weitaus anders. Zwischen diesen beiden Bereichen liegen Welten, trotz der Tatsache das es sich hier um eigentlich einen Konzern handelt. Letztere hat mich wieder mit der Bahn versöhnt, denn scheinbar sind die Arbeitsbedingungen wie in der DB Regio AG Bremen nicht die Vorgaben sondern selbstgestrickt. Wir haben doch tatsächlich unseren Papa 2x Weihnachten und sogar 2x Silvesterabend in Folge für uns gehabt. Komisch, hier geht es. Es hat also etwas mit der jeweiligen Geschäftsstelle bzw. Dienststelle zu tun, wie die Dinge so laufen und natürlich mit den Prioritäten des Einzelnen.
Nun, weiter im Text und weg vom Privaten:

Ich 
gehe davon aus, das andere Wagenmeister es mit der gleichen Leidenschaft handhaben und die Sache mit Leib und Seele angehen. Egal was auch immer es sie privat auch kosten mag

Aber ohne den Wagenmeister läuft im Bahndienst gar nichts. Ohne Lokführer mögen die Züge nicht fahren, aber ohne Wagenmeister steht noch nicht einmal ein Zug am Gleis und die Leute in der Bahninternen Werkstatt haben keine Aufträge, die Bahn hätte explodierende Kosten und könnte nach 6 Monaten Konkurs anmelden, da die Kosten sich überschlagen würden, das Eisenbahnbundesamt die Züge aus dem Verkehr nehmen würde. Die SIcherheit der Züge wäre nicht gewährleistet, denn der Wagenmeister ist der letzte am Zug, der das Okay diesbezüglich geben. Leichtfertigt macht er es nicht, denn er haftet bis 500.000 Euro selbst mit seinem ganzen Besitz, Vermögen und seine Familie mit ihm, zumindestens wenn er noch techn. Beamter im mittleren Dienst ist (umfaßt die Gehaltsstufen A7-9). Mittlerweile verbeamtet die Bahn ja schon seit zig Jahren nicht mehr. Er steht quasi immer mit einem Fuß im Knast.
Sie arbeiten Tag und Nacht, unermüdlich darum besorgt, die Sicherheit der Züge in Deutschland zu gewährleisten. Egal ob Sonn- oder Feiertag, sie sind da, damit wir alle sicher fahren können. Sie verzichten Weihnachten auf ihre Familien, damit andere Familien an Weihnachten beisammen sein können.
Sie bekommen dadurch nicht mehr Geld oder so, sondern lediglich einen Nachtzuschlag von ca. 8,50 Euro die Stunde (selbstverständlich brutto) Dabei haben sie ein Mindestsoll an Nachtstunden zu absolvieren, erreichen sie diese Stunde (und sei es auch nur um 30 Minuten) nicht, gehen sie leer aus. Es ist nämlich nicht so, das sie ihre Nachtstunden nach den Stunden die geleistet haben bezahlt bekommen, sondern ein Mindestsatz muß zuvor erreicht werden ansonsten gibt es keinen Cent. Also  10 Nachtstunden im Monat und es gibt gar nichts. So schaut es zumindestens bei den Beamten aus.

Was ist überhaupt ein Wagenmeister? 

Nun Wikipedia definiert es folgendermaßen:
Ein Wagenmeister ist ein bei Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesetzter Mitarbeiter. Dieser führt technische Untersuchungen an Güter- und/oder Reisezugwagen durch. Dabei überprüft er diese Wagen auf Schäden und Mängel und muss eigenständig entscheiden, ob der jeweilige Wagen für die Reparatur aus dem Zug ausgesetzt werden muss oder ob er zu seinem Ziel weiterlaufen darf und damit erst später repariert wird. Außerdem führt er oft auch die Bremsprobe durch. Im Unterschied zum geringer qualifizierten Wagenprüfer kann der Wagenmeister auch Untersuchungen durchführen, die über eine rein augenscheinliche Prüfung hinausgehen. Dies sind im deutschen Regelwerk die Wagenuntersuchung und Wagensonderuntersuchung. Hierzu stehen dem Wagenmeister Hilfsmittel wie Messschieber und Wagenmeisterhammer zur Verfügung. Kleinere Reparaturen, wie zum Beispiel das Ersetzen von abgenutzten Bremssohlen, können vom Wagenmeister selbst durchgeführt werden.
Wagenmeister, die in einem Containerbahnhof arbeiten, überwachen zusätzlich das Beladen der Wagen mit Containern und Wechselbehältern.
In der Schweiz lautet die Berufsbezeichnung "Wagenvisiteur"[1] oder "Visiteur"

Das klingt recht einfach und beschaulich.
Wer sind die Wagenmeister?

Wagenmeister sind die Männer und Frauen die hinter den Kulissen arbeiten. Sie arbeiten im Hintergrund, dann wenn die Zugfahrt beendet ist und bevor eine neue beginnt oder auch während der Zugfahrt, man nennt Letztere dann Zugtechniker bzw. WGM an Bord oder Bordtechniker. Es gibt mehrere Varianten:

Was macht der Wagenmeister?

1. Beim Wagenmeister im Ortsdienst handelt es sich um folgende Menschen, sie


sind Techniker (Voraussetzung dafür Elektriker oder Schlosser)
sind stationäres Personal also an Bahnhöfen anzutreffen
sind ausgebildete Bremsbeamte, führen vor der ersten Zugfahrt eine Volle Bremsprobe aus, 
führen eine Wagentechnische Untersuchung durch, d.h. überprüfen das Laufwerk der Fahrzeuge ( Radsätze etc.) ebenso Türen (Blockierung etc.), Beleuchtung, Heizung / Klima, Inneneinrichtung (Sitze etc.), WC - & Waschanlage, Beschallung (Lautsprecher)
achten auf einzelne Bauteile und Einrichtungen damit "beginnende" Schäden und Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden können,  dieses sind z.B.  Kälteanlage, Heizung, Toiletten, ...
Kleinstschäden beheben sie selbst im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten, alle anderen Schäden und Mängel werden der Werkstatt zur Reparatur gemeldet

2. Zugtechniker:
sind ausgebildete Wagenmeister und Bordtechniker und können sowohl ICE, IC, ER als auch IR begleiten.

Diese Gruppe geht hervor aus den nachfolgenden ehemaligen 2 Berufsgruppen (aufgrund fehlenden Personals wurden diese zwei Gruppen zusammengelegt)

Wagenmeister im Zug diese sind ausgebildete Wagenmeister begleiten Züge des hochwertigen Reisezugverkehrs abschnittsweise (IC, EC, IR)

Bordtechniker: diese sind nur im ICE anzutreffen und überprüfen im ICE alle Technischen Einrichtungen über dem sog. ZEUS

Aufgaben dieser beiden Gruppen sind/waren:

die im Leistungsangebot vorgegeben Qualität auch während der Fahrt sicherzustellne damit Ausfälle der Wagen möglichst verhindert werden und Störung an den technischen Einrichtungen der in diesen Zügen eingesetzte Reisezugwagen möglichst schnell behoben werden sollen und können.

Heute fallen sie dem Zugtechniker allein zu.

Dann gibt es natürlich auch noch RIGA (Reisezugwagen Instandhaltung für Ganzzüge)


Dieser Job hat Zukunft, denn kein Zug darf in Deutschland ohne eine wagentechnische Untersuchung fahren.

Auch wenn die Deutsche Bahn Ag in diesem Bereich (wie auch anderen) lange lange Zeit nicht ausbildet, da es ja ausreichend bzw. sie in rauen Mengen gab. Die gleiche Arbeit die früher 12 Leute machten, machen heute 5-6 Leute, da die Mitarbeiter schlicht und ergreifend fehlen, aufgrund der Vernächlässigung der Bahn in diesem Bereich. Sie haben diesem sehr wichtigem Bereich in ihrem Unternehmen zu wenig Beachtung und Bedeutung zugemessen und erst zu spät erkannt, das ohne Wagenmeister im Bahnverkehr rein gar nichts läuft.
Denn Wagenmeister sind nicht nur im Personenverkehr sondern auch im Güterverkehr Pflicht und notwendig.

Wagenmeister fehlen heute an allen Ecken und Enden und in jeder Dienststelle. Ein Job auch oder gerade für Quereinsteiger.


Diese Menschen sorgen dafür das Du und ich, sicher von A nach B kommen, das wir Weihnachten unsere Familien besuchen können.


Ohne Wagenmeister läuft bei der Deutschen Bahn AG und auch anderen Unternehmen gar nichts, kein Zug in Deutschland würde fahren, gebe es den Wagenmeister nicht. Ohne ihn hätten die Lokführer am Morgen kein Zug am Gleis stehen, der Rangierer hätte ebenfalls nichts zu tun und auch die Werkstätten nicht.

Es heißt gerne bei der Bahn, der Wagenmeister verursache nur Kosten, wäre nicht produktiv und würde nichts leisten. Das ist natürlich völliger Unsinn:


Ohne Wagenmeister geht gar nichts und die Kosten würden explodieren. Einen Wagen aus einem Zug aussetzen, ist bedeutend günstiger als einen kompletten Zug in die Werkstatt zu schicken. Denn das wäre der Fall, würde es den Wagenmeister nicht mehr geben.

Bahnfahrten wären damit kaum oder auch gar nicht mehr für Normalsterbliche bezahlbar.

Der Wagenmeister verursacht keine Kosten, sondern minimiert und reduziert sie. Er sorgt für die Sicherheit des gesamten Zugverkehrs aber auch des Einzelnen Fahrgastes. In meinen Augen sind sie die Wichtigsten, drängeln sich aber nicht in den Vorgrund sondern bleiben bescheiden im Hintergrund stehen ohne auf sich aufmerksam zu machen. Die meisten Wagenmeister wissen gar nichts von ihrem hohen Stellenwert und ihrer Wichtigkeit, da man ihnen immer und immer wieder erzählt, sie seien unwichtige und störende Querulanten die den Betriebsablauf behindern. Dieses stimmt aber nicht, nicht der Lokführer ist die Nummer eins, auch nicht der Rangierer sondern der Wagenmeister. Und es wäre schön, wenn die anderen beiden Berufsgruppen dieses endlich einmal akzeptieren und begreifen würden. Und auch der Bahnkonzern selbst, sollte sich ab und zu in Erinnerung rufen, wer am Ende für den guten Namen der Bahn sorgt und bürgt. Dieses sind nicht der Lokführer und der Rangierer, sondern es ist der Wagenmeister. Es wäre schön, wenn der Bahnkonzern es ihm auch ab und zu einmal zeigen würde, welch hohen Wert er tatsächlich hat. Denn es wäre in puncto Mitarbeiter Motivation dringend erforderlich das der Wagenuntersuchungsdienst endlich der Respekt zuteil wird, den er verdient hat. Er ist es, der Kosten spart und für den guten Namen in puncto Sicherheit der Deutschen Bahn AG sorgt und bürgt. Also liebe Manager wie wäre es einfach einmal mit einem Lob, Dankeschön und der Erweckung des Wagenmeisters aus dem Dornröschenschlafe?! Der Wagenmeister selbst, weiß, dank Firmenpolitik nichts von seiner Wichtigkeit und seinem hohen Stellenwert für den allgemeinen Betriebsdienst und Erfolg des Unternehmens. Schade, das bahnexterne Leute sie erst auf ihren hohen Wert hinweisen müssen, weil derjenige dem es zustände es schon immer versäumt und gerne die Lokführer, Zugbegleiter und Rangierer als etwas ganz besonderes, das Best of Best darstellt, gleich nach dem obersten, mittlersten und untersten Management natürlich. ;-)
Gerade weil andere den Wagenmeister ächten, nicht zur Notiz nehmen und er trotzdem unermüdlich, motiviert und engagiert weitermacht ......gerade
Darum ist der Wagenmeister heute mein Held des Alltags! Mein Respekt geht an euch, ihr habt ihn euch mehr verdient als so manch anderer im Konzern. Und weil es auch nie einer sagt, mache ich es stellvertretend für die anderen, denen es zustände und für die anderen Reisenden die euch nicht kennen oder zur Notiz nehmen,  sie wissen einfach nicht, das es euch gibt.

Wenn auch Du, solch ein Held des Alltags werden willst, Schlosser oder Elektriker bist oder schon eine technische Ausbildung bei der Bahn machst oder gemacht hast, dann bewirb Dich bei der Deutschen Bahn AG. Denn sie suchen genau solche Leute wie DICH! Heute ist die Ausbildung oder man könnte sie auch Fortbildung nennen auch nicht mehr so lang wie früher und beträgt eben nicht mehr 18 Monate.
Im nachfolgendem Link wirst Du allerdings vergeblich suchen, Du mußt Dich selbst und direkt bei der Anschrift auf genau diesen Job bewerben.
JOB PORTAL der Deutschen Bahn AG - Online bewerben

Es ist eben ein Job, bei dem man die Hintertür wählen muß. ;-)

Hier ein Angebot von DB Training, intern, nicht von außerhalb zum Bewerben, die vorgesehenen Kandidaten werden über ihren "Chef" dort angemeldet, kurz: Man muß schon bei der Bahn sein oder sich dorthin beworben haben, um diese Ausbildung machen zu können:


Ausbildung zum Wagenmeister im Güterverkehr nach den Vorgaben des VDV

Ihr Nutzen:
Sie lernen, die von Ihrem EVU beförderten Fahrzueuge auf Schäden und Mängel zu untersuchen. Unregelmäßigkeiten können Sie nach der Ausbildung beurteilen und erforderliche Maßnahmen richtig einleiten. Durch das intensive Praxistraining erwerben Sie anwendungsbereite Kenntnisse
Zielgruppe:
Mitarbeiter, die als Wagenmeister im Güterverkehr eingesetzt werden sollen.
Voraussetzungen:
Sie benötigen einen Abschluss in einem anerkannten Beruf des Metall- oder Elektrobereichs
Folgende Themen werden behandelt:
Der von DB Training vorgeschlagene Ausbildungsplan orientiert sich an den Erfahrungen von DB Schenker Rail bei der Ausbildung von Wagenmeistern. Der Ablauf folgt diesem Modulsystem:
- Einführungslehrgang 
EBO, Aufgaben des Wagenmeisters, Grundlagenwissen
- Fachlehrgang
Aufgaben, Bauteile und Einrichtungen an Güterwagen, Schäden und Mängel erkennen,
Bremstechnik
- Technik der Güterwagen und Ladeeinheiten
Wagengattungen - Bauarten, Einsatzmöglichkeiten und Untersuchungskriterien; 
Container
- Behandlung der Güterwagen, Ladeeinheiten und Bremsen
- Reisezugwagen im Güterzug 
- Praxistraining zu allen Fragen 
- Prüfungsvorbereitung
Vorteile für Ihre Führungskraft:
Wir erarbeiten einen Ausbildungsplan, der an den Gegebenheiten Ihres EVU ausgerichtet ist und Sie bestätigen ihn. Nach diesem Plan lernen Ihre Mitabeiter , Schäden und Mängel an Fahrzeugen im Betrieb zu erkennen, zu beurteilen und erforderliche Maßnahmen zu ergreifen. Damit erfüllen Sie die Anforderungen des § 54 EBO.
Bemerkung:
Die Prüfung nimmt der zuständige EBL bzw. eine von ihm eingesetzte Kommission ab.
Trainingsort:
Inhouse - Durchführung bei Ihnen vor Ort

Seminarnummer: Rt0405
Seminardauer: 107 Tage
Preis: auf Anfrage
Preis nur gültig bei Leistungserstellung im Jahr der Bestellung

Interessentenliste Seminar:
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Hier noch ein Werbevideo der Deutschen Bahn AG!!!






Freitag, 22. März 2013

Lebensmittelallergie? Oder ist einfach nur eine Allergie gegen Zusatz und Konservierungsstoffe?

Als Allergiker ist das Leben nicht immer leicht, dieses kann sicherlich jeder bestätigen.
Irgendein Zusatz in den Lebensmitteln und schwupps di wupp kratzt man sich, schwillt an wie eine Tomate, hat Atemnot, Lähmungserscheinungen oder oder oder.

Eistee vertrage ich nicht, ebenso verhält es sich bei Kartoffelchips, Kroketten, Pommes, Cevapici, Chicken Wings, Hähnchen Nuggets, Hähnchen Cordon Bleu, Frühlingsrollen, Kekse, Torte, Apfelsaft, Kartoffelpuffer, ... natürlich fallen auch ein ganzes Register Medikamente mit in diesen Bereich, oftmals die günstigere Variante als das Original, z.B. Cephachlor von dem günstigsten Hersteller und ich habe 3 volle Tage im Krankenhaus verbracht, links und rechts eine Infusion im Arm.
So verhält es sich bei vielen weiteren Dingen in meinem Leben.
Es sind nicht die Lebensmittel an sich die ich nicht vertrage sondern die tollen Zusätze wie Geschmacksverstärker, Konservierungs- und Farbstoffe.
Diese netten und nützlichen Errungenschaft der modernen Welt führen bei mir meist zu extremen über Wochen andauernden Hautausschlägen, Magenkrämpfen, Durchfällen, Migräneanfällen, Kurzatmigkeit, Rheumaschüben, ...... uvm


Sollte ich jetzt wirklich den Kopf in den Sand stecken und auf alle "tollen" Sachen verzichten und nur Brot und Wasser zu mir nehmen?
Sicherlich könnte ich darauf verzichten, aber das will ich nicht.
Ich bin nämlich nicht auf das Grundprodukt allergisch sondern auf die ganzen Zusätze mit denen unsere guten Lebensmittel Tag für Tag so vergiftet werden. Hier XY damit es eine schöne Farbe behält, da YY damit es lange hält, dort XX damit der Geschmack stark ist, hier.... OHJE da kann man wohl kaum noch etwas essen...........DENKSTE! Ich sehe es überhaupt nicht ein, zu verzichten weil irgendjemand glaubt er müßte den guten Rohstoffen Müll zugeben, welches Allergien oder allergische Reaktionen auslöst.  Nur damit er mehr Geld verdienen kann als mit den Rohstoffe, diese bringen eben nicht soviel wie Fertigprodukte. (Jaja ich weiß, keiner hat heutzutage Zeit, selbst etwas zu machen. Merkwürdig ist nur, das wir heute normalerweise mehr Zeit als jemals zuvor zum Leben haben müßten! Keine 80 Stunden Arbeitswoche, Waschmaschinen, Computer, Telefon,....)

Alle sog. Fertigprodukte wie Kroketten, Pommes, Cevapici, Chicken Wings, Hähnchen Nuggets, ... kann man sehr gut selbst machen Eistee und andere Getränke ebenfalls. Das ist nicht nur einfacher als man glaubt, nicht nur gesünder sondern auch günstiger. Wo bekommst Du schon richtig guten Eistee für unter 19 CT den Liter?! Oder 250g Chips für unter 40 Ct?! Gesundes und gutes Brot für 60 CT je 750g?!

Also ich für meinen Teil esse und trinke es zu dem Preis seit 11 Jahren täglich, früher natürlich günstiger, heute eben zu diesem Preis. 


Damals aus einem finanziellem Engpasse heraus, später wegen der Gesundheit und heute auch aus Prinzip.

Ich mache die meisten Dinge selbst und lebe darum ohne großartigen Einschränkungen und Verzicht, trotz Allergie. 

Also gibt es weiterhin, Chips und Eistee für mich!
Das Leben kann so wunderschön sein!


Mein Chipsrezept:

8 große Kartoffeln, mehlig kochend
1 Gurkenschneider
1l Sonnenblumenöl
2 Topf
1 Metallsieb
Gewürze nach Wahl (Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch & Thymian liebe ich)

Kartoffeln schälen, durch den Gurkenschneider in Scheiben reiben und gut wässern (2-3 Stunden)
Karoffeln abgießen, im Leinentuch trocknen.
Öl in den Topf geben und erhitzen, richtig Temperatur überprüft man mit einem Holzstäbchen: Einfach oben ins Öl halten, bilden sich Blasen am Holz ist das Fett heiß genug. ca. 1-2 Hand voll der Kartoffelscheiben in das heiße Öl geben, wenn sie oben schwimmen und leicht braun sind, sind sie fertig. Metallsieb in den 2. Topf hängen und das Öl mitsamt Chips darin abgießen. Chips in eine Schüssel geben und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer, Kräuter oder oder oder würzen

Das Öl kann wiederverwendet werden, einfach anschließend wenn es kalt ist, zurück in die Flasche füllen und verschliessen, im Schrank kühl und trocken aufbewahren.
Anstelle von Topf und Öl kann man auch die Friteuse verwenden.

Wie lange die Chips halten, weiß ich leider auch nicht, sie werden hier immer sofort gegessen.

Zitat meiner Tochter "Schmecken wie die gekauften *MARKENNAME*, nur noch besser!"

Freitag, 15. März 2013

Mein allerbester Freund!

Wenn die Wellen des Lebens über einen zusammenschlagen und der Sturm des Lebens tobt, ist es nicht nur gut sondern oftmals überlebenswichtig einen allerbesten Freund zu haben. Den habe ich, allerdings verhält es sich so, dass mein allerbester Freund eine andere Sprache als ich spricht. Aber wir zwei beide, also er und ich verstehen uns ausgezeichnet. Wir kommunizieren nicht wirklich verbal sondern überwiegend mit unseren Gesten, der Mimik und dem Herzen. Er weiß was ich brauche und ich was er braucht. Dazu brauchen wir beide keine Worte, ein einfacher Blick, ein Wink mit der Hand reichen ihm um mich zu verstehen. 

Er sagt nicht täglich: "Ich liebe Dich" ebenso wenig wie er "Ich bin Dir treu" "Ich bin auf Deiner Seite" "Du bist mir wichtig" "Ich stehe zu Dir" "Ich bin Dein Freund" "Ich beschütze Dich!" "Du kannst mir vertrauen!" "Ich bin glücklich das es Dich gibt" usw .....nein.... mein allerbester Freund geht da einen Schritt weiter: Er zeigt und beweist es mir, jeden Tag aufs Neue! Er handelt nach dem Motto "Taten nicht Worte" und das ist es was am Ende wirklich zählt.

Er freut sich, wenn ich wieder heimkomme wie keiner sonst. Selbst wenn ich nur 5 Minuten fort war, so freut er sich doch über mein zurück kommen, als wäre ich 3 Stunden, 3 Tage oder 3 Wochen fort gewesen. Jedes Mal begrüßt er mich gleich, die Quantität der Zeit die ich fort gewesen bin, ist für ihn nicht maßgeblich sondern DAS ich fort war.

Er tröstet mich, wenn er merkt das mir irgendetwas schief sitzt, ohne das ich ihn darauf aufmerksam machen muß. Er merkt es einfach, das es etwas nicht stimmt, ohne das dabei Tränen laufen müssen oder ich ein Gebrüll anstimmen muß. Er ist einfach da, legt mir seine "Hand" aufs Knie und schaut mich an.

Er ist stets an meiner Seite, egal wohin der Weg auch führt, welche Gefahren oder Verlockungen es auch gibt.Wenn er sich mit seinen Freunden vergnügt, so verliert er mich keinen Moment aus den Augen oder aus dem Sinn, er spürt einfach wenn ich gehen will. Wenn ich ihn brauche. Dann unterbricht er auf der Stelle sein Spiel und kommt zu mir. Er dreht sich ohne sich noch einmal umzuschauen oder zu bedauern um und geht den Weg weiterhin mit mir.

Er drängt sich nicht auf, wenn ich meine Ruhe brauche oder an etwas arbeite, dann zieht er sich zurück und wartet die Zeit ab, bis auch ich Zeit habe. Er erwartet nicht, das sich alles sofort um ihn drehen muß, wenn er in den Raum kommt und alle Aktivitäten aus diesem Grund per sofort zum Stillstand kommen.
Er hört mir sehr aufmerksam zu, urteilt nicht über das was ich sage, gibt keine unsinnigen Ratschläge oder lästert mit, er sitzt einfach schweigend da, schaut mich an und hört mir aufmerksam zu. Ab und zu legt er den Kopf schief und manchmal grinst er auch.

Er genießt es im Rampenlicht zu stehen, aber er gibt diesen Platz sehr gerne an einen anderen ab der ihn mehr braucht als er. Niemals drängt er sich von selbst in den Vordergrund, gibt die Dinge die wir beide uns erarbeitet als sein Werk aus.

Er beschützt mich, egal wovor. Zu jeder Zeit ist er bereit sein Leben für mich zu geben, ohne dieses von mir zu erwarten. Was oder wer auch immer der Angreifer sein mag, er verteidigt mich, wenn es darauf ankommt. Auch wenn ich selbst diese Situation durch mein Verhalten hervorgerufen habe

Er interessiert sich nicht dafür wie ich ausschaue, ob ich anständig gekleidet bin. Es ist ihm vollkommen egal, ob ich frisch geduscht bin oder nicht. Es interessiert ihn nicht ob ich müffele und abgewrackt ausschaue. Er liebt den Menschen ohne sich um die Äußerlichkeiten zu scheren. Er weiß dass das Äußere nicht wichtig ist und rein gar nichts über den Menschen an sich aussagt.

Er warnt mich, wenn Gefahr oder Übles droht. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob er mich oder vielleicht dem anderen warnt. Ob er dann sagt:"Achtung, da ist was, fürchte Dich nicht, ich bin ja da" oder aber "Achtung, ich bin da und an mir mußt Du zuerst vorbei!"

Er ist es dem ich ohne Angst, all mein Sorgen, Träume, Ängste, Wünsche und Geheimnisse anvertrauen kann. Ich weiß nur bei ihm sind sie sicher, denn er würde mich niemals verraten. Egal was andere ihm auch bieten, seine ganze Loyalität gehört mir.

Er versteht mich besser als jeder andere es könnte. Er signalisiert mir stets das er mich versteht und verstehen kann. Dort wo andere kein Verständnis haben oder aufbringen, besitzt er es als einziger.

Er ist nicht nachtragend. Wenn ich einmal weniger Zeit für ihn oder ihn angemeckert habe. Selbst wenn ich ihn in diesem Moment beleidige oder beschimpfe und spreche im nächsten Moment wieder gut mit ihm, so ist es für ihn ebenfalls erledigt. Er schmollt nicht.


Er beruhigt mich, wenn ich sehr aufgeregt, aufgebracht oder nervös bin. Er läßt sich davon nicht beeindrucken oder beeinflußen. Er zeichnet sich durch seine stoische Gelassenheit und Ruhe aus, die einfach nur bewundernswert ist.

Er bringt mich zum Lachen, wie sonst keiner. Wenn mein Leben mir kaum etwas zum Lachen bietet und Tränen angemessen wären, schafft er es das ich laut lache. Selbst wenn er sich dabei selbst zum vollkommenen Idioten machen muss, so schreckt ihn das nicht davon ab, mich zum Lachen zu bringen.

Er berührt mein Herz auf eine Weise, wie es sonst keiner vermag. Durch seine Art und sein Wesen, mit den Dingen und Herausforderungen umzugehen. Durch seine Gesten, mir und auch meinen Kindern gegenüber.

Er nimmt die Menschen so wie sie eben sind. Auf jeden geht er anders zu, so wie es derjenige eben gerade braucht und heilt damit oft die Seelen und Herzen der Menschen die ihm begegnen. Einfach durch seine Art, jeden Menschen eben so zu respektieren, akzeptieren und tolerieren wie er eben ist.

Er liebt mich, wie mich sonst keiner liebt Es ist Liebe in ihrer wahrsten und reinsten Form: die bedingungslose Liebe ohne Erwartungen und Forderungen an den anderen.

Er sorgt sich um meine Gesundheit. Er weiß das nicht nur gesundes Essen maßgeblich für ein gesundes Leben ist, sondern das auch Bewegung, frische Luft und kleine Auszeiten vom Alltag maßgeblich wichtig sind. Er sorgt dafür das ich auch dieses bekomme.

Er und ich sind einfach ein unschlagbares Team, wir kommunizieren über unsere Herzen, Gefühle und Gesten. Wir beide bedürfen keiner Worte, die oftmals doch nur mehr zerstören als sie heilen!

Mein Mr. Buddy Green ist mein Engel auf vier Pfoten und ich bin sehr dankbar das es ihn in meinem Leben gibt. Außer ihm gibt es nur zwei weitere Hunde, die diesen hohen Stellenwert in meinem Leben hatten: Micky (Pudel-Dackelmischling 1990-2003) und Buddy (Golden Retriever 1998-2006)

Danke, Bud!













Sonntag, 3. März 2013

Johanniter von Rhodos

Wenn Du wünschest zu essen, musst Du fasten;
wenn Du fasten willst musst Du essen.

Wenn Du schlafen willst, musst Du wachen;
wenn Du wachen willst musst Du schlafen.

Du wirst auf diese und jene Seite des Meeres geschickt werden und an Orte, die Dir nicht gefallen.

Du wirst alle Wünsche aufgeben müssen, um die eines anderen zu erfüllen.


Ordensregeln

Samstag, 2. März 2013

Seiler und Kollegen

Von dieser netten Kanzlei, deren Namen mir unwahrscheinlich bekannt vorkam, bekam ich neuerlich ein Schreiben, mit der Aufforderung meine noch ungezahlten Rechnungen bei der Telekom zu begleichen. In diesem Schreiben war eine exorbitante Summe von 849,38 Euro angegeben, die anscheinend auf meinem Kundenkonto noch offen seien. Ich schluckte erst einmal kräftig, setzte mich hin und überlegte mir, wie ich denn diese nicht eingeplante Summe in unserem monatlichen Haushaltsetat unterbringen sollte. Eine Ratenzahlung von monatlich 50,- Euro wurde angeboten, nun dieses wäre eine Möglichkeit. Als ich mich soweit im Griff hatte und auch eine Lösung des Problems gefunden hatte, sprach auch schon meine innere Stimme: "Moment mal - 849,38 Euro? Das bedeutet ja, ich habe über einem Jahr keine einzige Rechnung mehr gezahlt! Hast Du die Störung vom 4.2. vergessen?! Dato waren doch noch alle Rechnungen bezahlt!"

Meine Rechnungen bei der Telekom waren allesamt bezahlt, es gab am 5.2. keinerlei offenen Forderungen. Am 4. Februar hatten wir wieder einmal eine, für diesen Bereich aufgrund der völlig veralteten und nicht ausreichenden Leitung, typische Störung. Das erste was der nette Herr in der Serviceleitung tat, war nachschauen ob es offene Forderungen gäbe oder ob tatsächlich eine Störung seitens der Telekom vorliegen würde.Er bestätigte mir also das alle Forderungen beglichen seien. (Logisch, erzählte doch die E-Dame ja auch jedem Anrufer "Der Anschluß ist vorrübergehend nicht erreichbar - versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal" was sie bei einem Sperren für abgehende Anrufe nicht macht.)
Ich sagte laut zu mir selbst: "Mensch stimmt ja! Hey, ich danke Dir das Du mich erinnert hast! Aber warum nur kommt mir der Name Seiler und Kollegen nur so bekannt vor?!"
Ich betrieb also eine Internet Recherche. Seiler und Kollegen ist kein unbeschriebenes Blatt.



Allein die Google-Suche nach “Seiler und Kollegen” fördert so einiges Material über die Geschäftsgebaren dieser Anwaltskanzlei, die praktischerweise gleich in einem Gebäude mit der Telekom in Heidelberg sitzt, zutage. Ich will hier nicht all zu viel posten aber echt mal – mit was man da konfrontiert wird, geht auf keine Kuhhaut mehr. Forderungen, die im Archiv einstauben, damit man Zinsen fakturieren kann. Bearbeitungs(Anwaltsgebühren), über deren Höhe man erst informiert wird, wenn man der Meinung ist die Forderung wäre abgegolten (auch hier wieder mit Verzinsung…)… Ein Schelm der Böses dabei denkt!



Auch stolperte ich z.B. über solche Aussagen:

Wenn ein Kunde der Deutschen Telekom AG dauerhaft seine Rechnung schuldig bleibt, erhält er früher oder später eine Zahlungsaufforderung der Rechtsanwälte Seiler und Kollegen. Scheinbar liegt aber nicht allen Forderungen der Heidelberger Kanzlei ein berechtigter Anspruch zu Grunde. Sie weisen zu Recht darauf hin, dass sich in diversen Foren im Internet entsprechende Berichte finden; auch in der Presse und im Fernsehen is hierüber bereits berichtet worden. Dabei ist zum Teil die Rede von “unnachgiebiger Härte”, durch die die “Betroffenen einschüchtert” und “zu Angstraten verleitet” werden. Beschwerden bei der Deutschen Telekom bleiben regelmäßig ohne Erfolg; man erhält noch nicht einmal eine Rückantwort.

Die zuständige Rechtsanwaltskammer ist bereits mehrfach eingeschaltet worden, hat jedoch meines Wissens nach in der Vergangenheit nichts erreichen können. Das Vorgehen der Kanzlei ist im Ergebnis wohl weder standes- noch strafrechtlich zu beanstanden. Man mag es als Rechtsanwalt bedauern, dass Berufskollegen auf diese Art und Weise ihren Lebensunterhalt bestreiten und als Verbraucher kann man sicher auch am Geschäftsgebahren der Deutschen Telekom zweifeln; ändern wird dies vorausichtlich jedoch nichts.

Oder dieser:


Mit diesen Herrschaften habe ich auch so meine Erfahrungen gemacht. Fünf ganze Jahre hat der Krieg mit Sauverein Telekom bei mir gedauert. Das Vertrauen in unseren angeblichen “Rechtsstaat” habe ich lange verloren. Ich hoffe nur, dass diese Herren einmal den richtigen Besuch bekommen. Ich erinnere da nur an einen gewissen F.S.

Dieser:


Kanzlei des Grauens
Anwälte der Telekom

Ganze Internetforen füllen sich mit merkwürdigen Inkassoforderungen. Betrug wo das Auge hinschaut. Abzocke pur. Die Kanzlei „Seiler & Kollegen“ ist skrupellos. Ganze Internet-Foren füllen sich mit Texten der betrügerischen Maschen der Telekom GmbH, die nicht mehr im Stande ist sich als AG auf dem Markt zu behaupten. Hinzu kommen die Anwälte der Telekom „Seiler und Kollegen“ aus Heidelberg, die sich als „Kanzlei des Grauens“ einen Namen der vielen tausenden Ex-Kunden der Telekom verschafften. Viele bezeichnen diese Kanzlei auch als „Kriminelle Vereinigung“.

Die Vertragsbedingungen der deutschen Telekom GmbH hielt ich gewissenhaft ein. Meinen Telefonanbieter wechselte ich. Und nun bin ich Kunde der Kabel Deutschland AG.
Vom Amtsgericht Celle erhielt ich eine Bettelklage von „Seiler und Kollegen“ aus Heidelberg. Jammern pur. Fremde Aktenzeichen, Datenschutz, interessiert der Kanzlei recht wenig. Telefonisch ist kaum mit den Anwälten aus Heidelberg zu sprechen. Ex-Kunden der Telekom GmbH haben nichts zu lachen.

Einen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg mit Niederlassung Celle stellte ich, welcher sich weder von der „Telekom GmbH“ noch von „Seiler und Kollegen“ abschrecken ließ, mich in der Angelegenheit eines Inkasso-Verfahren zu verklagen.

Nun habe ich Verhandlung. Meine Schulden belaufen sich derzeit auf 600 Euro. Dabei hielt ich mich doch an den Vertrag der Telekom. Mit hohem Aufwand kopierte ich sämtliche Beweise, die belegen können, dass ich mich korrekt beim Kündigen eines alten Telefon- und Internetanbieters verhielt.

Die Kanzlei des Grauens sieht die Sache anders und will weiter betrügen.

Ich habe Angst!!

Auch dieser:



Hallo,

habe nun mal wieder Post von Seiler & Kollegen erhalten und muss jedes mal feststellen, die Forderung wird immer höher und höher. Nun habe ich mal die Rechtsanwälte angeschrieben, ob es ein Vergleichsvorschlag geben würde. Also habe ich 190 Euro vorgeschlagen und laut schreiben soll ich bis zum 1.2.2012 200 Euro abschicken und der Rest von 135,86 Euro würde dann erlassen werden und meine Schuld sei somit dann erledigt. Nun bin ich unsicher geworden, ob die Rechtsanwälte ihr Versprechen halten und nicht später noch ankommen und wollen noch hohe Gebühren von mir eintreiben.

Viele Grüße
Ferdinand Wegmann

Oder dies: 



Ich bin total fertig und hoffe, dass mir hier einer weiterhelfen kann.
Hatte eine Rechnung von 429,38 Euro. Ich habe mittlerweile 300 Euro abbezahlt und nun hatte ich heute da angerufen um zu sagen, dass ich den Rest von 129,38 Euro morgen auf einmal zahle…
Da haben die mir gesagt, dass ich noch 211,02 Euro zahlen müsste!!!
Als ich dann nachfragte, wie die Summe denn Zustande käme, wurde ich aufs Übelste beleidigt und beschimpft, was ich gar nicht verstehe! Ich wollte doch nur wissen, wie sich der Betrag zusammensetzt…
Es kann doch nicht sein, dass man echt beleidigend wird. Ich bin auch gar nicht mehr zu Worte gekommen und auf einmal wurde aufgelegt…
Ich weiss jetzt gar nicht wie ich mich verhalten soll!!! Soll ich die 211,02 Euro überweisen?

Sehr schlimme fand ich diesen:

Nicole sagt:
Dienstag 18 September , 2012 um 11:22


Hallo,Ich habe ende letzten Jahres eine Forderung von diesem “Teufelsverein” erhalten. Die summe belief sich auf 333 €, wo ich eine Ratenzahlung mit ausmachen konnte. Die Raten habe ich nun bald bezahlt und habe heute bei der sogenannten Kanzlei angerufen um evtl ein Vergleichsangebot zu erhalten. als antwort erhielt ich folgenden Satz.

“Da eine Ratenzahlung bereits besteht, kann höchstens eine Minderung von 10% gewährleistet werden, aber ich sehe in unseren akten grade ein, das sie sowieso noch eine weitere Forderung von etwa 1000€ offen haben. Dies wurde ihnen damals bereits Telefonisch mitgeteilt und sie haben sich darauf eingelassen, erst die kleine Forderung zu zahlen und daraufhin die große. Ich habe jedoch, und das weiss ich mit 1000% Sicherheit _NIEMALS_ ein solches Telefonat geführt. Ich bin Hartz 4 Empfängerin und alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Ich kann diese summe, die die Kanzlei von mir verlang nicht aufbringen, weiss aber auch nicht, wie ich mir weiterhelfen kann. Ich kann hier nur jeden raten, lasst euch blos nicht auf die Machenschaften dieser Betrüger ein!!!


...und noch sehr viele weiterer solcher Fälle......


Ich weiß das meine Rechnungen allesamt bezahlt sind. Die Telekom bestätigte es mir an diesem Tage nochmals telefonisch. Zur Sicherheit habe ich allerdings einen Brief an die Telekom geschrieben, da hier öfter einmal Post verschwindet, erst nach Tagen und Wochen oder auch gar nicht hier ankommt. Woran es liegt weiß ich nicht, ich habe es an die Beschwerdestelle der Deutschen Post AG weitergeleitet, eine Antwort habe ich bislang noch nicht.

Aber zurück zu den RAe Seiler und Kollegen.

Zur Sicherheit habe ich allerdings einen Brief an die Telekom geschrieben, da hier öfter einmal Post verschwindet, erst nach Tagen und Wochen oder auch gar nicht hier ankommt. Woran es liegt weiß ich nicht, ich habe es an die Beschwerdestelle der Deutschen Post AG weitergeleitet, eine Antwort habe ich bislang noch nicht.

Ja, so kann sich halt jeder aussuchen wie er sein Geld verdient. Manche eben so, und andere eben anders. Gravenreuth ist ja auch lange Zeit sehr gut durchs Leben gekommen – bis er dann übertrieb und sich mit dem Falschen der taz anlegte. Er beging am Ende im Jahre 2010 mit 61 Jahren Selbstmord, zuvor hatte er viele Jahre lang Betreiber von Internetseiten oder Raubkopierer mit Klagen überzogen.
 Ich möchte nicht wissen wie viele Menschen zehntausende von Euros an unberechtigten Forderungen und überzogenen Gebühren an diese Kanzlei abführen. Schlicht aus Angst vor “mächtigen Anwälten”.

Auch WISO berichtete bereits über diese Kanzlei – der Titel der Sendung war bezeichnender Weise “Kanzlei des Grauens”







Damit war die Sache seinerzeit für mich gegessen. "Ha," dachte ich bei mir selbst "auf euch Betrüger falle ich nicht herein!" Wähnte mich in Sicherheit, hielt mich für recht mutig und klug, denn schließlich war ich aus Angst keinem Betrüger auf den Leim gegangen. Wie es scheint, habe ich mich zu früh gefreut:

Bekam ich nicht just heute einen weiteren Brief und da schau an jetzt beläuft sich die Forderung auf 443,38 Euro für das gleiche Kundenkonto, trotz der Tatsache das ich nicht einen Cent bezahlte. Und wenn ich nicht sofort zahle, habe ich ein Problem!

Habe ich das am Ende wirklich?! Oder haben sie dann am Ende eines mit mir und meinem Anwalt?!




Samstag, 23. Februar 2013

Ein Geschenk


Ein Geschenk
Manche Menschen wissen nicht, 

wie wichtig es ist, dass sie da sind.


Manche Menschen wissen nicht, 

wie gut es tut, sie nur zu sehen. 


Manche Menschen wissen nicht, 

wie wohltuend ihre Nähe ist. 


Manche Menschen wissen nicht,

wie viel ärmer wir ohne sie wären. 


Manche Menschen wissen nicht, 

dass sie ein Geschenk des Himmels sind. 


Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen. 

Petrus Ceelen*11. Februar 1943 in Lommel/Belgien


Nur damit auch DU es weißt, mein lieber Richard, 

ohne Dich wäre vieles anders gewesen,
ohne Dich hätte ich mich noch öfter unverstanden gefühlt
ohne Dich hätte ich mich noch öfter ungeliebt gefühlt.
ohne Dich hätte ich mich noch öfter so vollkommen falsch zu sein gefühlt
ohne Dich wüsste ich gar nicht wer ich bin.
ohne Dich wüsste ich nicht was ich mag und was nicht
ohne Dich hätte ich mich noch mehr an andere angepaßt
ohne Dich hätte ich mich selbst verloren
ohne Dich wäre auch ich ein anderer Mensch, als der der ich heute bin.
ohne Dich wäre ich heute längst nicht mehr

Danke das Du sooft mein Licht in tiefster Nacht warst!
Danke das Du an mich geglaubt hast!
Danke das Du mir sooft Mut gemacht hast!
Danke für all die Unterhaltungen und Gespräche!
Danke das Du mich so wie ich bin akzeptiert hast!

Danke das Du mich so wie ich bin respektiert hast!
Danke das Du so anders als die meisten anderen Menschen in meinem Leben warst und bist!
Danke das Du immer da warst und bist wenn ich einen Menschen brauchte und brauche!

Danke das Du für mich mehr ein Bruder warst und bist, als meine Schwester mir jemals eine Schwester war und ist!
Danke das Du für meine Kinder ein besserer (Groß-)Onkel bist, als ihre richtigen Tanten und Onkel
Danke das Du für mich mehr ein Bruder warst und bist, als meine Schwester eine Schwester war und ist!
Danke das ich Dir wie sonst niemanden vertrauen kann und darf!
Danke für die Zeit die Du Dir immer genommen hast und nimmst.

Danke für Dein Verständnis, an dem es den meisten Menschen in meinem Leben mangelt!
Danke fürs Verstehen wollen, was kaum ein anderer Mensch versucht hat.
Danke für Deine Ratschläge, die keine Schläge des Rates waren, so wie es bei anderen leider immer der Fall ist!

Danke für Deinen Sinn für Humor, kaum einer würde sonst meinen verstehen!
Danke das Du immer da warst und bist, wenn ich Hilfe brauchte.
Danke für Deine Unterstützung!
Danke für Deine Freundschaft!



Danke das.........hmmmm.... ich denke, ich kürze hier ab und sage Dir mit zwei Sätzen alles was es sonst noch an Danke zu sagen geben würde:


Danke für alles! Danke das es Dich in meinem Leben gibt!

 Du wirst für immer in meinem Herzen und in meinem Leben sein, egal ob Du weit entfernt oder in der Nähe bist, Dich trage ich durch mein ganzes Leben mit mir. Egal wohin auch immer mich mein Leben führen und tragen mag: Du bist bis zu meinem letzten Atemzug dabei, verlasse Dich darauf!
Dich vergesse ich ganz sicher niemals!


Alles Gute zum 46. mein liebster und einziger Onkel den ich wirklich hatte und habe! Was wäre ich nur ohne Dich?!

Samstag, 16. Februar 2013

Über 80.000 Zwangsversteigerungen jährlich in Deutschland


Mit ca. 80.000 Zwangsversteigerungen bzw. Zwangsversteigerungsterminen in Deutschland pro Jahr, liegen Zwangsversteigerungen derzeit auf einem sehr hohen Niveau und die Tendenz ist derzeit stark steigend.
Man spricht landläufig von "Notleidender Immobilien" Dieses ist aber an und für sich absoluter Unsinn, aber auch vollkommen irreführend und lenkt am Ende von dem eigentlichen Problem ab.

Denn die Immobilie ist normalerweise die Gleiche wie vor dem Verfahren, nicht die Immobilie leidet Not. Es ist so, dass der Eigentümer dieser Immobilie so notleidend wurde, dass er seine Kreditraten, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zahlen konnte und darum der Kreditvertrag seitens des Kreditgebers gekündigt wurde.

Immer wieder stoße ich, wenn ich mir die Verzeichnisse der Zwangsversteigerungen durchlese, auf gewisse Bausparkassen die als Gläubiger eingetragen sind. Wenn ich dann weiter im Internet recherchiere, z.B. mittles Google und das Suchwort BHW Zwangsversteigerung bekomme ich viele Berichte zu lesen, wo die Menschen fast aus heiterem Himmel in einer Zwangsversteigerung steckten, keine Abmahnung oder Kündigung des Kreditvertrages zugestellt bekamen sondern lediglich durch das jeweilige Amtsgericht darüber in Kenntnis gesetzt wurden, dass das Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet wurde. Meist ergeht dieses Schreiben nur wenige Tage bevor der Zwangsverwalter auch schon zur Tat schreitet und die Inbesitznahme durchsetzt. Die Schuldner bekamen in solch einem Fall ein nettes amtliches Briefchen in dem neben ihrem Namen, den Flurstücken um die es geht auch die vom Gläubiger verlangte Summe genannt wird. In solch einem Fall ist hier dann die Rede von einer exorbitanten Summe, die so gar nicht mit dem letzten Kontoauszug den sie seitens ihrer Bausparkasse erhielten geht. Anstatt der 150.000 Euro Restschuld, ist dann von einer Restschuld in Höhe von über 180.000 Euro die Rede. Der Schuldner glaubt seinen Augen nicht zu trauen, glaubt vielleicht noch an einen Zahlendreher. Aber nein, diese Summe stimmt am Ende, da die Bank schließlich einen sog. Vorfälligkeitszins aufschlägt. Zurecht, schließlich wurde der Kredit vor Vertragsablauf gekündigt und der Bank entgehen dadurch die Zinseinnahmen. Dieses hat man seinerzeit beim Vertragsabschluß selbst unterschrieben. Es interessiert in diesem Fall auch niemanden, dass ja nicht Seiten des Kreditnehmers sondern seitens des Kreditgebers jener Vertrag gekündigt wurde. Warum auch immer dieses geschehen sein mag. Der Zwangsverwalter erstellt einen Bericht während seiner Zeit der Verwaltung, der Gläubige kann die Zwangsverwaltung aufheben, im Sinne des Schuldners sollte er dagegen wahrscheinlich am besten Einwand erheben. Der Zwangsverwalter erstellt einen Bericht usw. Die KOsten des Zwangsverwalters hat selbstverständlich der Schuldner zu übernehmen, unabhängig davon ob der Zwangsverwalter für oder gegen ihn gearbeitet hat. Die Mindestvergütung für diesen beträgt 600 Euro zzgl. Mwst. usw. unabhängig davon wie lange er diese Rolle übernommen hat, auch wenn er es nur 2 Tage täte, würde ihm diese Summe zustehen. Gegen die Kostenrechnung kann man natürlich Einspruch erheben, aber ob es am Ende etwas bringt, das ist fraglich.
Nun las ich in den Fällen, wo die Bausparkassen kündigten, sie zu keinerlei Gesprächen mit dem Schuldner bereit waren und in keinster Weise auf Anschreiben des Schuldners reagierten, außer diese griffen am Ende zum Telefon und beauftragten einen Anwalt mit dieser Sache. Dieser bekam Antworten, Kopien der Briefe die der Schuldner selbst als Orignal niemals erhielt. Am Ende kann man dem Schuldner wohl nur sagen "Sorry, Du hattest leider falsches Papier für Deine Briefe, denn auf diese Sorte Papier wird nicht geantwortet!"
Oftmals lenkten zuvor unwillige Banken ein, gingen auf die Vorschläge und Angebote seitens der Schuldner doch noch ein. Meist vielleicht auch erst nachdem ein Gutachten erstellt wurde und der Verkehrswert was nicht das Mindestgebot ist sondern 7/10 des Verkehrswertes, niemals die Schuldensumme würde decken können. Wenn es hart auf hart kommen würde und sich nur ein Bieter finden ließe, ginge die Immobilie noch zu 7/10 des Verkehrswertes weg. Diese Gutachten haben lustigerweise in den allermeisten Fällen das Problem, rund die Hälfte der vom Gläubiger geforderten Summe zu betragen, außer in Ausnahmefällen wo bereits 3/4 der ursprünglichen Finanzierungssumme getilgt worden war. Stelle man es sich im Fall von 180.000 Euro und einem Verkehrswert laut Gutachten von 95.000 Euro so ergibt es bei 7/10 nur die Summe von 66.500 Euro. Zur eigentlichen Forderung klafft dann eine Differenz von 113.500 Euro. Geht man vom schlimmsten aus und es geschieht, was der sog. Bezirksdirektion bereits prophezeite und die Schuldner müssen in die Privatinsolvenz gehen, bleibt die Bausparkasse auf den Restschulden sitzen. Oder aber das Einkommen der SChuldner beträgt nur soviel, dass er im Falle der eidesstaatlichen Versicherung (ehemals Offenbarungseid) oder Pfändungen bei ihm nur 50 Euro oder weniger pfändbar sind, so zahlt der Schuldner über dem Zeitraum von 30 Jahren dann insgesamt nur noch 18.000 Euro dieser Restsumme zurück und die Bank geht selbst mit dem Minus von 95.500 Euro aus der Sache heraus. Dieses rechnet sich betriebswirtschaftlich nicht für die Bank. Jedoch kommen in der Zeit wo das Zwangsversteigerungsverfahren läuft noch weitere Summen hinzu und schnell steht dort, anstelle der eigentlichen Restsumme des Kreditvertrages von 150.000 Euro, die Summe 200.000 Euro und mehr! Somit ist die Restsumme nach Abzug des Versteigerungswertes von 66.500 Euro noch 133.500 Euro und mit dem Abzug des pfändbaren Betrages über 30 Jahre von 18.000 Euro oder sogar noch weniger bleibt eine Restsumme von 114.500 Euro für den Gläubiger. Ein Mensch ist vollkommen ruiniert, im schlimmsten und den häufigsten Fällen aber eine komplette Familie über den Zeitraum von min. 30 Jahren und die Bank hat einen Verlust von 114.500 Euro zu verkraften. Natürlich ist eine Zwangsversteigerung nie im Sinne der Bank oder von ihr angstrebtes Ziel, sondern ihre letzte Möglichkeit einen uneinsichtigen Schuldner zur Rechenschaft ziehen zu können. Mhm, selbstverständlich, nur leider steht das Internet voll von Beschwerden über Banken (insbesondere Bausparkassen) die in keinster Weise mit sich reden ließen oder oder oder. Schon komisch mutet es an, wenn diese Dinge in Zeiten von Staatspleiten, Bankenpleiten und drastisch steigender Privatinsolvenzen!
Erst als sich in diesen Fällen Anwälte einschaltet und oftmals auch erst dann, wenn gedroht wurde, die Öffentlichkeit miteinzubeziehen und diese Dinge in der Öffentlichkeit publik zu machen, kam man am Ende zu einer Einigung.

Nun mag man sicherlich denken: "Ach die haben doch selbst Schuld, sie hätten ja ihre Kredite gefälligst zahlen können!"
Ja, das mag stimmen, aber nicht immer läuft das Leben so wie man es gerne hätte. Die Firma meldet Insolvenz an und man steht arbeitslos da, hat einen Unfall, wird krank oder oder oder diese Variable wird in diese Denkweise aber außer Acht gelassen. Oft ist auch zu lesen, das im Vorfeld und damit vor der Kreditkündigung, um eine Stundung der Raten für einen gewissen Zeitraum gebeten wurde, man um die Reduzierung der Raten etc. bat, was aber auf Seiten der Bank unbeantwortet, unbeachtet oder schlichtweg einfach abgelehnt wurde. Viele Berichte wiesen darauf hin, das Seitens der Bank selten eine Antwort erfolgt sei oder als Antwort nach langer Zeit die Kreditkündigung folgte oder gleich das Schreiben des Amtsgerichtes ein gutes halbes Jahr nach ihrem Schreiben an die betreffende Bank.
Unrechtmäßig werden dann auch noch Verzugszinsen in Rechnung gestellt, zumindestens befand dieses das Gericht in Hamburg. Dieses kam zu der Entscheidung, wer Vorfälligkeitsentschädigung kassiert hat keinen Anspruch auf zusätzlichen Verzugszinsen der Gesamtsumme. Diese sind mit den Vorfälligkeitszinsen abgegolten. Die beim Amtsgericht genannte Summe ist dann am Ende jene Summe, die am Ende zu zahlen ist.
Nett fand ich auch die Geschichte einer Betroffenen, die ihr Haus verkaufen nur so käme es nicht zur Zwangsversteigerung, sie tat es, der Preis wurde reduziert und sie verkaufte das Haus für 110.000 Euro, für die am Ende übrigbleibenden restlichen 40.000 Euro wurde ihr auch sofort ein Kredit angeboten. Man verlangte seitens der BHW nur sie möge einfach einen Bürgen benennen und schon wäre die Sache erledigt und sie bräuchte als alleinerziehende ALGII Emfängerin keine Privatinsolvenz anmelden. Es war von vornherein erkennbar das sie die Kreditraten nicht über längere Zeit bedienen könnten, da ihre wirtschaftlichen Mittel gar nicht zur Bedienung des Kredites ausreichten. Als Bürgen schlug man praktischerweise ihren Vater vor, selbst Eigentümer der anderen Haushälfte, Rentner und selbst noch die Finanzierung für seine Seite abzahlend. Man versicherte beiden, es sei einfach nur eine "pro Forma" Sache.  Ein Anwalt klärte sie über den Sachverhalt auf, das ihre Mittel gar nicht ausreichend wären und ihr Vater am Ende zu seinem Kredit dann noch ihren Kredit zusätzlich abzahlen müsste. Also über kurz oder lang das gesamte Haus an die BHW ging.

Ob diese Geschichten alle wahr sind und sie auch tatsächlich genau so stattgefunden haben, vermag ich nicht zu sagen, da mir diese Menschen persönlich in keinster Weise bekannt sind. 
Aber ich glaube dennoch, wir sollten es uns nicht so einfach machen und diese Schuldner deren Haus zwangsversteigert wird, einfach über einen Kamm zu scheren. Hinter jeder Zwangsversteigerung stehen auch Menschen, es steckt hinter jeder Geschichte ein Schicksal von dem wir nichts wissen können, solange wir sie nicht persönlich kennen.
Vielleicht sollten wir es auch einfach einmal, mit Mitgefühl und Mitleid versuchen, anstatt vorschnell diese Menschen zu Ver- und Beurteilen. Nicht immer sind es Leute die über ihre Verhältnisse leben, betrügen, lügen, faul, arbeitslos und arbeitsscheu sind. Man ist in solch einer Sache wahrscheinlich eher drin, als man es selbst glaubt. Etwas mehr Demut wäre sicherlich bedeutend besser, anstatt ein "Das habe ich mir verdient!" oder "Das haben die sich verdient!" denn ich hoffe für jeden der sagt"Das habe ich mir verdient!"und es auch tatsächlich so meint und glaubt,  nicht alles bekommt, um was er sich noch so alles in seinem Leben verdient gemacht hat. Wer in seinem Leben nichts anderes macht als nur Geld verdienen, verdient in seinem Leben auch nichts anderes außer Geld!
Ob irdische Reichtümer so wichtig sind, das einzige wofür man am Ende lebt und nur sie Zeit des Lebens gesammelt werden sollten , lasse ich an dieser Stelle dahingestellt, dazu möge sich jeder Einzelne für sich selbst eine Meinung bilden. Ich für meinen Teil habe hierzu meine eigene Meinung, genau wie bei vielen anderen Aspekten das Leben betreffend.Was ich aber auch noch gefunden habe bei meiner Suche im Internet unter jenem Schlagwort:
Eine eigene Seite der BHW die sich ausschließlich mit dem Kauf eines Hauses aus einer Zwangsversteigerung beschäftigt. Daraus geht hervor das die BHW für diese Objekte eigene und extra geschulte Experten im Hause haben. Sie gibt Tipps darüber wie man am Besten sehr günstig ersteigern kann. Ein Schelm der dabei Böses denkt.
Lustig ist es auch das die Bausparkasse die Immobilien deren Gläubiger sie selbst sind, auf ihrer Internetseite selbst vermarktet.
Wie z.B. bei der  LBS Immobilien Bremen Zwangsversteigerungen
Oder die DSL Bank (gehört 100%ig zur BHW AG, Hameln) das Haus als Schnäppchen mittels Kleinanzeige in einem Anzeigenmarkt anbietet, auf einmal steht dann unerwarteter weise ein Kaufinteressent vor der Tür, ohne Wissen des Kunden, ein Vertrag kommt (oftmals aus Angst vor der Zwangsversteigerung und deren ganzen Folgen) schnell zustande. Der Verkäufer hat am Ende die Provision an den nicht beauftragten Vermittler zu zahlen. Dieser klagte und bekam recht.


Die BHW bietet auch solche "tollen" Möglichkeiten für ihre Kunden und auch Nichtkunden an, das von der Zwangsversteigerung bedrohte oder sich bereits in diesem Verfahren befindliche Haus, anzubieten ohne Vermerk das es sich hierbei um ein solches Haus handelt.
Viele Schuldner der BHW schrieben über die Methoden wie es dann am Ende zum Verkauf kommt. Erst wird ein normaler Preis ausgehandelt, dann wird der Preis reduziert, natürlich nur nach Absprache, natürlich (jener Kunde wurde über die Reduzierung informiert als es bereits geschehen war), dann wird noch einmal reduziert und noch einmal und so wurden dann am Ende aus einer Verkaufssumme von 200.000 Euro einfach einmal 110.000 Euro. Dann kommt der Notartermin, der Käufer muß leider etwas am Vertrag verändern oder hat etwas bemängelt, so wird eine neue Verkaufssumme ausgehandelt, der Verkäufer/Kunde geht natürlich, glücklich am Ende einen Käufer gefunden zu haben auf alles ein, am Ende steht dort dann 90.000 Euro und ein dritter oder vierter letzter Termin steht an, der selbstverständlich einzuhalten ist, egal ob es paßt oder nicht. Dieser Kunde sagte den Termin ab, da er allerhand Fälle gelesen hatte, die ähnlich verlaufen war und darum den Kaufvertrag mittels eines Anwaltes hatte prüfen lassen wollen. Dieses Absagen sorgte bei diesem für allerhand Ärger, am Ende mußte er sich seitens einer Generalbezirkdirektion aufs Übelste beleidigen, beschimpfen und mit Vergleichen aus dem Tierreich beiteln lassen. Er ließ sich dennoch nicht beirren und ließ den Anwalt prüfen, dieser stellte enorme Fehler zum Nachteil des Kundens fest. Der Vertrag kam nicht zu Stande, sondern es wurde geklagt.
Ob es stimmt, vermag ich nicht zu sagen, ich habe ihn auf der "Haus" Seite von der LBS im Forum gefunden
Aber weiter zu dem eigentlichen:
Stellenweise war ich richtig schockiert, über die Bausparkassen und ihre Vorgehensweisen, aber auch über das Leid der Menschen die in diese Sache (oftmals) unverschuldet hinein gerieten. 

In Zeiten von Staatspleiten, Bankenpleiten, hyperaktiven Ratingagenturen und dramatisch steigender Privatinsolvenzen, hätte ich allerdings nicht gedacht das sie die Banken einfach einmal 100.000 Euro durch die Finger rinnen lassen, keine Gesprächs- und/oder Verhandlungsbereitschaft besitzen. Oder anders gesagt "Wo der Staat sog. notleidende Banken mit Steuergeldern hilft, die anderswo deutlich besser angelegt wären, übersteigt dieses wirklich mein Verständnis!" Ich meine gut, ein Einzelfall in Höhe von 100.000 Euro sorgen sicherlich nicht dafür das eine Bank ins straucheln gerät, aber bei 10 solcher Fälle, sind das ja immerhin 1 Million Euro Verlust für die Bank, oder?! Das diesen Banken dann auch noch ausgeholfen wird, obwohl sie nicht zu Verhandlungen oder Gesprächen bereit waren, Stundungsgesuche einfach nicht relevant waren, etc. etc. da bin ich jetzt allerdings einer vollkommen anderen Meinung. Gewaltig ein paar auf die Finger hätten sie wohl eher verdient gehabt. Nicht zu vergessen, die Schuldner die so in die Privatinsolvenz zu gehen gezwungen werden, vormals wahrscheinlich ist der größte Teil dieser Menschen auch noch die Gruppe der  sog. "gute" Kunden die stets immer und überall sofort als auch pünktlich zahlten, bis sie vielleicht einfach Pech hatten, krank wurden, oder oder oder. Ich weiß nicht so recht, ob das wirklich immer alles so sein, laufen muß und sollte, in diesem unserem Lande!

Nun, nach dem Durchlesen dieser Seite, hoffe ich jetzt nur, dass die jeweilige Bausparkasse nicht ausgerechnet der Kreditgeber für jene Immobilie ist, welches ihr neuer Darlehensnehmer zu ersteigern gewillt ist, bei den ganzen Tipps, Tricks und Kniffen die hier so "bereitwillig" weitergegeben wurden

Geeignete Objekte finden
Die Amtsgerichte sind für Zwangsversteigerungen verantwortlich und geben die anstehenden Termine bekannt. Sprechen Sie unsere Makler auf Angebote aus Zwangsversteigerungen in Ihrer Region an.
Gutachten lesen
Beim Gericht liegt zu jedem Objekt einer Zwangsversteigerung ein entsprechendes Gutachten vor. Darin wird der amtliche Verkehrswert bestimmt. Des Weiteren erhält der Interessent hier Hinweise auf eventuelle Baumängel, -schäden und Erträge. Dem Gutachten liegt ein Grundbuchauszug bei, der wiederum über mögliche Belastungen wie Wegerechte Dritter und Dauerwohnansprüche informiert.
Die Zeit zur Besichtigung des Objekts ist gekommen
Interessante Objekte der Zwangsversteigerung sollten, zumindest von außen, persönlich in Augenschein genommen werden. Eine Innenbesichtigung der Immobilie ist nur mit dem Einverständnis des Eigentümers möglich. Fragen Sie unsere zuständigen Makler, sie können die Immobilie unter Umständen mit anderen Augen betrachten und Sie eventuell besser auf offensichtliche Baumängel aufmerksam machen.
Sicherstellung der Finanzierung
Jeder der bei einer Zwangsversteigerung mit bieten möchte, sollte ein solides Finanzierungskonzept vorweisen können. Vor dem Versteigerungstermin ist es notwendig die Gesamtfinanzierung des Objektes zu klären. Beachten Sie auch, dass Sie nach Ihrem ersten Gebot aufgefordert werden können eine Sicherheitsleistung in Höhe von 10 % des Verkehrswertes zu hinterlegen. Nach einem Zuschlag zu Ihren Gunsten ist der volle Kaufpreis in der Regel 4 bis 6 Wochen nach dem Termin der Zwangsversteigerung zu leisten.
Termineinhaltung – Vergewissern Sie sich kurzfristig über dessen Zustandekommen
Aus verschiedenen Gründen kann es vorkommen, dass kurz vor der Zwangsversteigerung  ein Termin abgesagt wird. Auch können die Zahlung des Schuldners oder gerichtsinterne Gründe dazu führen, dass ein Termin einstweilig oder endgültig aufgehoben wird.
Unsere Makler informieren Sie gerne über das Zustandekommen des Termins.

Nehmen Sie sich Zeit für „Schnupperstunden“
Vor Ihrer ersten Gebotsabgabe ist es ratsam sich bei zwei bis drei Probebesuchen einen Überblick über den Ablauf während einer Zwangsversteigerung zu verschaffen. Hierbei haben Sie unter anderem die Möglichkeit die Atmosphäre einer solchen Versteigerung aufzunehmen, Sie können erfahren welche besonderen Anforderungen mit einer Immobilie verknüpft sein können und Ihnen bietet sich die Chance die Strategien der erfolgreichen Bieter zu studieren. Wir beraten Sie gerne zum Ablauf der Bietstunde und machen Sie auf Feinheiten aufmerksam.
Setzen Sie sich Grenzen
Vor dem Versteigerungstermin sollten Sie sich ein Gebotslimit setzen. Es macht Sinn dieses Limit knapp oberhalb einer runden Summe (z.B. 208.000,- EUR) zu setzen. Halten Sie sich an Ihre Grenze, lassen Sie sich nicht mitreißen, wenn es hoch hergeht.
Um gegebenenfalls nach einer Zuschlagsvergabe eine böse Überraschung zu vermeiden, beachten Sie bei der Berechnung Ihres Gebotslimit auch, dass noch weitere Kosten anfallen!
Wenden Sie sich an die Spezialisten von BHW Immobilien und informieren Sie sich, was noch für Kosten auf Sie zukommen können.
Taktisches Geschick entwickeln
Verwirren Sie Ihre Mitbieter bei einer Zwangsversteigerung indem Sie in ungeraden Beträgen und ungleichen Schritten bieten. Halten Sie Ihre Gebotsgrenze geheim und irritieren Sie auf diese Weise Ihre Bietkonkurrenz. Erreichen Sie Ihr Ziel durch unerwartetes Bietverhalten.
Benötigte Unterlagen
Bei einem Zwangsversteigerungstermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:
- gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Vertretungsnachweis bzw. Vollmachtsurkunde
- Sicherheitsleistung
Zuschlag und deren Rechtskräftigkeit abwarten
Auch wenn Sie bei der Zwangsversteigerung Meistbietender geblieben sind, bedarf es der Zustimmung des Gläubigers, damit Sie Eigentümer des Objektes werden. Diese Zustimmung kann sofort nach der Zwangsversteigerung durch einen Bankenvertreter erfolgen, aber auch zunächst ausgesetzt werden. Dies hängt im Großen und Ganzen davon ab, ob das Versteigerungsergebnis den Vorgaben des Gläubigers entspricht.
Wenn Ihnen der Zuschlag erteilt wird, sollten Sie mit dem Weiterverkauf der Immobilie oder baulichen Veränderungen an ihr, auf die Rechtskräftigkeit des Zuschlagsbeschlusses warten. Der erteilte Zuschlag kann unter Umständen (z.B. bei Anfechtung durch einen Beteiligten) vom Beschwerdegericht rechtskräftig aufgehoben werden. Dies erfolgt wenn rückwirkend, als sei der Zuschlag nie erteilt worden