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Montag, 22. Juli 2013

Eine Fahrt mit der Schauinslandbahn

1893 stellte der Stadtrat von Freiburg, bei seiner Besichtigung der Forst- und Fahrstraße des Schauinsland fest: "Dieser Berg muss der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden!"

Es gab viele Ideen und Vorschläge, wie man dieses am Besten ermöglichen könnte, letztlich wurde 1925 die Studiengesellschaft Schauinsland ins Leben gerufen. Es gründet sich daraufhin im August 1928 die Schauinsland Aktiengesellschaft. Diese war für die Finanzierung aber auch für die Projektabwicklung der geplanten Schauinslandbahn zuständig. Der Grundstein für das 2,15 Millionen Reichsmark teure Projekt konnte dann am 8. Mai 1929 gelegt werden. Dieses würde in der heutigen Zeit umgerechnet ca. 8.987.000 Euro entsprechen, wobei man bei dieser Berechnung davon ausgehen müsste, das heutige Arbeiter sich mit dem damals üblichen Lohn in dieser Branche zufrieden geben würden. (Wahrscheinlich aber wohl eher nicht!)
Beauftragt wurde die Firma Ernst Heckel aus Saarbrücken die erste Personenseilbahn der Welt nach dem Umlaufprinzip nach den Plänen des Architekten Robert Mühlbach in die Tat umzusetzen bzw. Realität werden zu lassen. 


Am 17.7.1930 wurde nach insgesamt 3 Jahren Bauzeit, die erste Großraumkabinenumlaufbahn welche große Menschemassen befördern konnte, also der ersten Personenseilbahn der Welt feierlich eingeweiht. Bei dieser Eröffnungsfeier waren alle Verantwortlichen, viele Honoratioren und Ehrengäste eingeladen. Untermalt vom "Divertimento" von Wolfgang Amadeus Mozart, welches durch das Stadtgartenorchester gespielt wurde, erwartete man die Ankunft der ersten Gondel, die langsam von Bergstation einschwebte. In dieser Gondel befanden junge Horbener und Hofsgrunder Mädchen in Trachten. Begleitet vom Deutschlandlied bestiegen der damalige Oberbürgermeister Bender und viele Ehrengäste, die für die damaligen Zeiten sehr luxeriös ausgestattete Gondel zur allerersten Bergfahrt. Insgesamt fanden damals 23-25 Menschen Platz in einer Gondel, welche mit 6 Sitzplätzen ausgestattet waren und jeweils einen Schaffner betrieben wurden. Heutzutage hat man die Kabinen/Gondeln natürlich deutlich verkleinert und die Bahn läuft komplett automatisiert. In etwa 7 Personen (Erwachsene) finden Platz auf 7 Sitzplätzen bzw. 11 Personen in den, nach heutigen Standard, nicht luxeriös sondern recht einfach ausgestatteten Gondeln. Die Schauinslandbahn war aber damals die schnellste und modernste Verbindung vom Tal auf den Berg, nur 16 Minuten betrug seinerzeit die Fahrtzeit bzw. die Überwindung dieser 3,6 km Distanz bzw des Höhenunterschiedes von 746 m. Damals gab es einen gestrengen Fahrplan für die 10 Kabinen. Heute beträgt die Fahrtzeit ca. 15min auf den Freiburger Hausberg "Schauinsland" im ca. 1 Minuten Takt. Nach 41 Jahren, im Jahr1971 konnte bereits der Siebenmillionste, in Zahlen: 7.000.000 Fahrgast begrüßt werden.
Im Jahre 1932 kam es zu einem sehr tragischen Unfall, der, so würde man es heute betiteln "auf menschliches Versagen" zurückzuführen war. Am 26. November 1932 kam es, bei dem bis dato reibungslos funktionierenden Bahnbetriebes, durch einen gravierenden Bedienungsfehler eines Schaffners, wurde nur ein Zugseil an die Bahn gekuppelt. Dadurch geriet die Kabine über das herabgefallene Zugseil und wurde kurz vor der Talstation vom Tragseil gehebelt. Die Kabine stürzte 13 Meter in die Tiefe, wodurch drei Personen (darunter der Schaffner) ums Leben kamen. Nach umfangreichen Untersuchungen, durch die die grundsätzliche Sicherheit der Bahn bestätigt wurde, konnte der Betrieb im Januar 1933 wieder aufgenommen werden. Seither wird der Betrieb unfallfrei durchgeführt.
Während des Krieges wurde der Schauinslandbahn eine sehr wichtige Rolle zuteil: Sie war die Verbindungs- als auch Versorgungslinie zu den auf dem Berg eingerichteten Ausweichlazaretten. Im Winter 1944, genauer am 3. Dezember 1944, fand ein Fliegerangriff auf die im Kyburg eingerichtete Universitätsklinik statt. Trotz des sehr starken Sturms in dieser Nach, brachte die Schauinslandbahn in derselben Nacht weit über 100 Kinder in die auf dem Berg eingerichteten Notquartiere. Während des Krieges stieg die Beförderungszahl auf über 240.000 Personen an, trotz der Tatsache das aufgrund der permanenten Fliegerbedrohung in den Jahren 1944 und 1945 nur Nachts gefahren werden konnte. Im Jahre 1957 wurde die Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt, bis zum Jahre 1969 übernahm bzw. kaufte die Stadt Freiburg alle fremden Anteile auf und war die alleinige Gesellschafterin der Schauinslandbahn. Im Jahre 1982 trat sie an die Freiburger Verkehrs AG (VAG) mit dem Wunsch, diese möge sie von der Stadt übernehmen und ins Unternehmen integrieren. Nach 56 Betriebsjahren und mittlerweile über 12.000.000 beförderten Fahrgästen, im Jahre 1986, musste über ein neues und wirtschaftlicheres Bahnkonzept nachgedacht werden. Zu hohe Defizite und der alten dringend erneuerungsbedürftiger Kabinen veranlassten dazu.
Im Jahre 1987, genauer am 11. Oktober wurde die Betriebsgenehmigung von der zuständigen Aufsichtsbehörde entzogen. Die Betriebseinrichtung, entsprach sicherheits- und steuertechnisch nicht mehr den erforderlichen amtlichen Vorgaben des Mindeststandard, zudem hatte Korrosion den Kabinen sehr stark zugesetzt. Kurz: Die Schauinslandbahn war mittlerweile in die Jahre gekommen, vollkommen veraltet, marode, rostig und baufällig.
Die VAG entschied sich gegen eine Sanierung der Bahn und damit für einen Umbau, welcher die aus Sicht der VAG die Bahn wirtschaftlicher, leistungsfähiger und am Ende wohl lukrativer machte. Kurz: Die Bahn wurde automatisiert und auf die Schaffner (und damit verbunden ihre Arbeitslöhne) konnte somit in Zukunft verzichtet werden. Von vielen wurde eine Sanierung gefordert, als Grund führte man den Denkmalschutz (verständlich, wenn man bedenkt das diese Bahn die erste ihrer Art weltweit gewesen war) an, wobei ich eher dahin tendiere, das es den meisten letztlich nicht um die Erhaltung oder Erschaffung eines Denkmals ging sondern um die Schaffner, die durch diese Modernisierung durch Jobverlust bedroht waren. 10 Gondeln mit je ein Schaffner je Schicht, wurden durch (mittlerweile) 37 neue Gondeln ohne Schaffner ersetzt.

Im Jahre 1988, 14 Monate nach der amtlichen Stilllegung und  9 Millionen DM später, war der Umbau fertig gestellt und die Bahn konnte am 9. Dezember 1988 wieder in Betrieb genommen werden. Durch die Teilautomatisierung und die höhere Anzahl der Kabinen kann eine höhere Beförderungslast erzielt werden, wodurch sich natürlich auch die Wartezeiten deutlich reduziert haben, da sie so nach Bedarf stattfinden können. Am Konstruktionsplan wurde nichts geändert, sie ist weiterhin die längste Seilbahn Deutschlands nach dem Umlaufprinzip.
Generalüberholt wurde die Bahn ab November 2012. Die Seile wurden ausgetauscht und die neuen jeweils um 9 Meter verrückt, damit werden andere Stellen belastet. Elektrieb, Antrieb und Bremsen wurden ebenfalls erneuert. Die Kosten dieser Sanierungsmaßnahme betrugen ca. 3 Millionen Euro.

Der Familienpreis von 25,50 Euro für die Berg- und Talfahrt ist nicht zu teuer und lohnt sich. Willkommen im Kinderland Baden-Württemberg: Der Familienpreis umfasst 2 Erwachsene und 4 Kinder statt der normalerweise in Deutschland üblichen 1-2 Kinder in puncto Eintrittspreise. Größere Familien, wie wir es sind, fahren ebenfalls zu diesem Preis, man sollte jedoch vorher gezielt nachfragen und ganz selbstbewusst sagen "Wir sind eine Familie mit X Kindern im Alter von .... bis .... Jahren! Wir hätten auch gerne den "normalen" Familienpreis bezahlt!" (Da geht noch was!!!). Kinder bis 6 Jahre fahren, wie bei der VAG Freiburg üblich, in Begleitung ihrer Eltern grundsätzlich kostenlos mit. Man wird hier nicht diskriminiert und benachteiligt, nur weil man eben Eltern von 5x mehr als der üblichen statistischen 1,4 Kinder ist, als anderswo. Familie ist Familie - und daran ändert die Anzahl der Kinder rein gar nichts.

Erreichbar ist die Schauinsland-Bahn ganz einfach aus Freiburg via der Straßenbahnlinie 2 in Richtung Günterstal. Ab Günterstal geht es dann weiter mit dem einzigen dort verkehrenden Buslinie im 30 min Takt in Richtung (Schauinsland) Talstation oder Horben. Mit dem eigenem PKW ist sie selbstverständlich auch erreichbar!
Fazit: Der Schauinsland wurde von uns als eine mögliche monatliche Freizeitaktivität enger ins Auge gefasst, denn oben auf dem Schauinsland gibt es für uns "Zugereiste" oder "Hineingeschmeckte" noch sehr viel zu entdecken und erleben. Eine Fahrt mit der Schauinslandbahn ist m. E. auf jeden Fall lohnens- als auch empfehlenswert. Besonders an warmen Sommertagen über 30°C, wenn man in Freiburg zu ersticken droht, kann ich dieses jedem nur empfehlen.
Auf dem Schauinsland bieten sich, auch oder besonders als große Familie vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bzw. der Erweiterung des eigenen Horizontes.

Es gilt auch hier das Motto, wie schon von Herzblatt besungen: Auf dem Berg sind alle gleich ... hier im Ländle ist für Mehrkindfamilien sowieso alles besser und darum ist das Leben hier auch um ein vielfaches einfacher zu leben als anderswo! Ich spreche hier aus eigener und selbst gelebter Erfahrung!!!

 Sodele und jetztle, hintendran noch ein paar Videos. Meine eigenen Impressionen erfolgen in einem späteren Blogpost.



Mittwoch, 17. Juli 2013

Tausche Fundtrecker gegen Einladung zum Sommerfest

Am Montag haben wir, auf dem Weg zu "unserem" Bächle, einen Spielzeug(tret)trecker gefunden. Irgendjemand hatte diesen den Abhang herunter geworfen. Für solch eine Müllentsorgung haben wir selbstverständlich keinerlei Verständnis und halten dieses für eine kaum zu überbietende Umweltverschmutzung (zumindestens von Privatpersonen). Wir bildeten also eine Kette und zogen ihn wieder herauf. Siehe da, der Trecker war noch intakt, lediglich die Schaufel fehlt. Es handelte sich um einen der Marke RollyToys und das Modell John Deere mit Gummibereifung und Gangschaltung. Nun gut, wir waren auf unserem Weg nach unten, mit dem Ziel: Talstation der Schauinsland-Bahn und nahmen ihn kurzerhand mit.

Wir verbrachten einen recht schönen Nachmittag an "unserem" Bächle und fuhren am Abend erfrischt und entspannt mit dem Bus zurück auf "unseren" Berg. Den Trecker hatten wir im Schlepptau. Trotz der Tatsache das unsere Kinder bereits über zwei einwandfrei funktionierende Trecker, einen MB Trac (nachempfunden dem Original Mercedes Benz Traktor) und den Orangen von Big verfügen, stritten sie sich um den neuen Trecker. Letzterer war noch nicht einmal einwandfrei, sondern schnappte beim Fahren immer wieder über.
Aber gut, der "NEUE" war natürlich die Attraktion. So verdonnerten die Kindern ihren Herrn Papa dazu, die bei uns immer noch intakte Schaufel des mittlerweile 16 Jahre alten grünen MB Trac an den "NEUEN" zu bauen. Der 10 Jahre alte Big Trecker verfügt seit unserem Umzug leider nicht mehr über den Frontlader, dafür bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals beim Umzugsunternehmen Schenker und natürlich auch beim Herrn Papa der diesen Schaden nicht wie dato versprochen reklamierte. *Achtung, Ironie erkennt der Leser nie!*
Der Herr Papa kam dieser Bitte des Trecker Umbaus auch unverzüglich nach, was alle doch sehr in Erstaunen versetzte.
Unsere Trecker wurden verbannt, sie waren "lahm" "häßlich" "uncool" und all solcher Dinge.
Für eine Nacht sollte der Trecker ihnen gehören, denn am nächsten Morgen gegen zehn - halb elf stand der Besitzer bzw. der vermeintliche Umweltverschmutzer vor unserer Tür.

Der Trecker war ihm mitsamt eines Rollers entwendet worden. Die wirklich teuren Dinge wie Gocart, Fahrräder hatte jenes Diebesgesinde jedoch stehen lassen. Es ging in diesem Fall wohl nicht um Bereicherung sondern wohl vielmehr um einen, wie man bei uns landläufig so sagt "Dummen Jungenstreich". Nachdem ich ihm genau beschrieben hatte wo wir ihn gefunden hatten und wie sehr uns diese vermeintliche Entsorgung empört hatte, lachten wir herzhaft und beschlossen darauf zu achten, welche Jugendliche derzeit mit zerschrammten Gesichtern durchs Dörfle ziehen.

Ich gehe an dieser Stelle davon aus, das des Nachts ein sehr spaßiges Bergrennen mit Trettrecker und Roller unter Jugendlichen stattgefunden hat. Nachdem der Trecker verunglückte, wird man sich wohl der beiden Dinge entledigt haben. So schaut es zumindest aus. Diese Variante ist mir deutlich lieber, als jene die unsere Kinder ersannen als wir den Trecker fanden. Wie sensationslustig und blutrünstig meine Kinder doch sind, hätte ich bis zu jenem Moment noch nicht einmal im Traum gedacht.
"Vielleicht ist der kleine Junge der da abgestürzt ist, auch noch nicht tot und seine Eltern wissen das gar nicht, das er abgestürzt ist weil sie noch gar nicht wissen das er weg ist! Wir müssen unbedingt nachschauen ob der noch da unten liegt und ihn retten wenn er noch nicht ganz tot ist!"
"Der kleine Junge der da abgestürzt ist, ist bestimmt mit seinem Trecker den Berg runtergefahren und konnte dann nicht mehr richtig steuern und überhaupt nicht bremsen und ist dann den Berg heruntergefallen. Bestimmt liegt der jetzt tot voll mit Blut da unten im Welt und stirbt ganz allein, weil seine Mama und sein Papa einfach ohne ihn weitergelaufen ist!"

"Oder ein kleiner Junge ist hier mit seiner Mama und seinem Papa gelaufen und die waren sauer auf ihn und die haben ihn dann mit seinem Trecker einfach den Berg herunter geschubst, weil sie ihn nicht mehr behalten wollten! Der hat sich so doll verletzt, das da unten alles voll mit Blut ist und das haben die Wölfe gerochen und die haben ihn dann aufgefressen! Jetzt liegen da nur noch die Knochen die die Wölfe nicht mehr mochten. Vielleicht haben die Wölfe die aber auch mit in ihre Höhle genommen und die Wolfskinder spielen jetzt schön damit!"

Ich habe, aufgrund der immer abenteuerlicher und blutrünstiger werdenden Geschichten letztlich angemerkt:
"Wahrscheinlich sind irgendwelche Touristen mit ihrem Kind unterwegs gewesen und haben den Bus nach oben verpaßt. Da wollten sie wahrscheinlich den Berg zu Fuß rauf und weil es hier so steil ist, konnte das Kind nicht mehr oder das Tretwerk des Treckers ist dabei kaputt gegangen! Ihr seht ja selbst, das der Trecker überschnappt beim Treten und Fahren! Dann haben sie kurzerhand den Trecker entsorgt, haben ihr Kind auf die Schulter genommen und sind weitergelaufen! Wäre hier jemand mit seinem Trecker abgestürzt, dann wäre hier viel mehr zerstört und noch mehr Pflanzen kaputt, als sie es schon sind!"

Damit war ich natürlich ein Außenseiter und eine Spaßbremse, in den Augen meiner Kinder. Aber es ist nun einmal eine Tatsache, dass es hier keine Wölfe gibt sondern nur Rehe, Füchse und Wildschweine. Aber zurück zum eigentlichen Thema.



Der große Witz ist, nachdem wir uns ausgiebig unterhalten hatten, auch dieser, mir bislang noch unbekannter Bewohner, kommt aus Niedersachsen. Die Zahl der Niedersachsen hier um mich herum erhöht sich stetig. Der Name des Kindes war mir geläufig, denn er ist sehr selten, aber die Eltern kannte ich bislang leider nur vom Ansehen, dick vermummt im Winter.
So lernt man Leute kennen.

Das Beste aber ist am Ende wohl, wir erhielten prompt eine Einladung zu ihrem Sommerfest am kommenden Samstag 16:00 Uhr zu dem jetzt schon ca. 30 Kinder und 50 Erwachsene eingeladen sind und erscheinen werden. Ob wir dieser Einladung folgen werden, steht derzeit noch in den Sternen, denn wir sind bereits im Besitz einer Einladung für den gleichen Samstag um 20:00 Uhr. Mal schauen ob und wie wir dieses kombinieren können. Vielleicht erst zum Sommerfest und dann direkt weiter zur nächsten Einladung?! Eine bessere Lösung ist mir bislang noch nicht eingefallen. Ha jo, schaun mir mal, gell!

Nur gut, das wir den verunglückten Trecker geborgen und wieder sicher heim zurück auf unser aller Berg führten. Hätten wir ihn liegen gelassen oder wie erst beabsichtigt, am Straßenrand stehen gelassen, so hätte dieses Gespräch niemals stattgefunden und wir hätten keine Einladung erhalten.
Aber noch mehr Glück war es wohl, das wir uns ausnahmsweise dieses eine Mal zu Fuß und nicht mit dem Bus auf den Weg den Berg herab zur Talstation aufmachten. Im anderen Fall hätten wir den Trecker wohl niemals entdeckt und die Eltern jenes Kindes wären weiterhin für mich dick vermummte gesichtslose Gestalten geblieben, bis man sich irgendwann zufällig mit einem "Hallo!" über den Weg gelaufen wäre.
So aber tauschten wir einen Fundtrecker gegen eine Einladung und es stimmt:

"Nur dort wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen!"

Mit diesem Zitat frei nach unser aller Goethe verabschiede ich mich und wünsche allen einen wunderschönen Tag, egal was und wo ihr auch immer sein mögt, habt recht viel Spaß!